VictoriaPauli
Liebe Stillberaterinnen! Ich habe ein sehr seltenes Problem! Mein Sohn (6 Wochen alt) wird voll gestillt und nach Bedarf (meist alle 2-3 Stunden, nachts hat er jetzt manchmal shob 5 Stunden "durchgehalten")! Leider scheint er große Probleme mit seinem Bauch zu haben! Eine Stillmahlzeit endet bei uns meist so dass er wild mit Armen und Beinen fuchtelt und zu weinen beginnt! Ich nehme ihn dann hoch zum Bäuerchen machen! Wenn ich merke dass er müde ist, "muss" ich ihm dann den Schnuller geben und ihn dann zu mir kuscheln, dann kann er einschlafen! Ich habe es schon oft nochmals mit der Brust probiert, er trinkt dann noch ein bisschen und hört dann wieder mit weinen auf! In der Nacht funktioniert es besser dass er wieder einschläft, unter Tags nur ganz selten! Er benutzt die Brust wirklich nur zur Nahrungsaufnahme und kann sich kaum entspannen - habe auch schon verschieden Positionen versucht! Meine Habemme meinte, dass das Anlegen passen würde! Es ist mein zweiter Sohn - von meinem Ersten kenne ich das auch nicht! Gibt es irgendwelche Tricks, wie ich das Trinken für ihn entspannter machen kann? Komme mit etwas doof vor, mein Kind weinend von der Brust zu nehmen, einen Schnuller zu geben (meist auch noch ein Traubenkernkissen) und es so zum Einschlafen zu bewegen! Freue mich über Antworten! Lg. Victoria mit Moritz
Liebe Victoria mit Moritz, ich würde versuchen, auf den Schnuller zu verzichten, damit Moritz lernen kann, sich sich an der Brust zu beruhigen. Der Schnuller ist nicht die einzige Möglichkeit, ein aufgebrachtes oder sonstwie unruhiges Kind zu beruhigen, es gibt auch Alternativen. o Das Kind kann getragen werden. Durch das Tragen wird das Bedürfnis des Kindes nach Körperkontakt, Geborgenheit, Wärme und Nähe gestillt und mit einem gut gebundenen Tragetuch hat man mindestens eine Hand frei, um andere Dinge zu tun. o Das Kind kann gebündelt werden. Das Bündeln gibt dem Baby das Gefühl von Geborgenheit und lässt es seinen Körper und seine Grenzen spüren. Das Gefühl von Begrenzung hilft dem Kind sich sicher zu fühlen. o Man kann ein Nest bauen. Auch hier ist die Begrenzung der springende Punkt, der dem Kind Geborgenheit vermittelt. o Massage, eine warmes Bad oder auch ein warmes Körnerkissen können beruhigend wirken. Schaukelbewegungen (Wiege, Hängematte, Schaukelstuhl, mit Tragetuch spazieren gehen, Kinderwagen), monotone Geräusche (Staubsaugen, Auto fahren), beruhigende Musik, Singen und Tanzen mit dem Baby und auch der Schutz vor Überreizung (viele Besucher, Fernseher) helfen einem Kind sich zu beruhigen. Als Saugersatz bietet sich ein Finger (von Kind oder Vater oder Mutter) oder eventuell auch ein Lutschetuch an. Dein Kleiner wird mit der Zeit lernen, sich an der Brust auch zu beruhigen. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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