Mitglied inaktiv
Hallo Ich hatte letzte Woche schonmal geschrieben dass unser Sohn 7 1/2mon um 5 uhr wach ist... ich muss leider von geburt an zufüttern da ich in meiner linken Brust einen Tumor hatte wo man leider auch Milchgänge entfernen musste... also stille ich nur rechts und füttere zu (was damals im Kopf sehr schwer für mich war denn ich dachte ich hab versagt...meine 2 Töchter konnte ich viel intensiver stillen und beide 10monate bisichabgestillt hatte) er bekommt jetzt abends 15min die BRust und dann geb ich ihm grad noch 190ml premilch da er ja nie wie gewohnt weiterschläft bis morgens 6 denk ich er hat hunger.. seitich vor 3 wochen krank war mit fieber und allem drumund dran hab ich langsam das Gefühl dass es ihm abends nicht mehr reicht... ich weiss garnicht was ich jetzt tun soll. Er bekommt um 10 uhr schon seit kurzem ein komplettes menü und ich wollte am Wochenende mit 14 uhr apfel haferflocken anfangen... aberich bin grad am überlegen ob ich abends eher was ändere... wobei ich im Herz eigentlich nochnicht soweit bin ihn abends nicht mehr zu stillen aber wenns ihm nicht mehr reicht? er ist groß und dünn in der skala... vielleicht wächst er ja auch nur grad wieder und steht deshalb um 5 schon auf der Matte? aber ist eine wachstumsphase 2 wochen? bin leider etwas ratlos mal sollte denken beim 3. Kind läufts... aber mit nur einer brust das hatte ich bei unseren 2 töchter nicht ... ich hoffe sie können mir helfen. LG Sarah
Liebe Sarah, es muss nicht sein, dass Ihr Sohn aus Hunger aufwacht, denn das Aufwachen ist völlig normal in diesem Alter! Als Eltern glauben und hoffen wir immer auf eine lineare Weiterentwicklung der Fähigkeiten unserer Kinder. Beim Schlafverhalten können wir jedoch nicht davon ausgehen, dass die Entwicklung kontinuierlich verläuft, im Gegenteil, relativ viele Babys schlafen mit drei Monaten deutlich länger und anhaltender als mit sechs oder zehn Monaten. Das Schlafverhalten hängt nicht unbedingt oder nur in extrem geringem Maße von der Ernährung ab. Gerade in der Zeit ab etwa sechs Monaten wachen viele Babys (wieder) vermehrt auf. Dies liegt nicht an der Ernährung des Kindes, sondern ist entwicklungsbedingt. Deshalb ist die Einführung von weiterer fester Nahrung oder künstlicher Säuglingsnahrung auch keine Garantie für angenehmere Nächte. Die Kinder beginnen um diesen Zeitraum die Welt sehr konkret zu erleben, sie müssen das am Tag Erlebte in der Nacht verarbeiten, sie lernen neue Fähigkeiten (umdrehen, robben, krabbeln, gezieltes Greifen ...), sie beginnen den Unterschied zwischen fremd und bekannt zu erkennen. All dies ist ungeheuer aufregend und auch anstrengend. Dazu kommt, dass sich die Zähne verstärkt bemerkbar machen, dass vielleicht die erste Erkältung kommt und, und, und ... Der scheinbare Rückschritt im Schlafverhalten ist eigentlich ein Fortschritt, denn er zeigt, dass die Entwicklung des Kindes voranschreitet. Sie könnten versuchen, Ihr Baby am Abend vermehrt anzulegen, um die Milchmenge zu steigern. Die Vorstellung, dass die Brust (ähnlich wie eine Flasche) nach dem Stillen leer ist und erst wieder aufgefüllt werden muss, ist so nicht richtig. Zwar wird zwischen den Stillmahlzeiten Milch produziert, der Hauptanteil der Milch wird jedoch erst während des Stillens gebildet. Das Saugen des Kindes gibt das entsprechende Signal zur Milchbildung, der Milchspendereflex wird dann ausgelöst. Deshalb ist es auch falsch zwischen den Stillmahlzeiten eine längere Pause einzulegen, damit sich die Milch in der Brust sammelt, sondern es muss häufiger angelegt werden, um die Milchmenge zu steigern. Sie könnten auch zusätzlich abpumpen und die Milch mit der Flasche geben. Außerdem möchte ich Ihnen raten, sich auch einmal an eine Kollegin vor Ort zu wenden, die die Anlegetechnik einmal beurteilen kann. Adressen von Stillberaterinnen finden Sie im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo Sarah, in dem Alter Deines Sohnes machen die Kinder ja eigentlich immer irgendwelche Schübe durch und dann kommen noch die Zähne dazu und sie erleben ihre Umwelt wesentlich bewußter. Meine Tochter wurde zu der Zeit auch nachts sehr oft wach und wollte gestillt werden und ich habe auch immer gedacht, das kann doch nicht schon wieder ein Schub sein. Mir hat dann das Buch "Oh je, ich wachse" sehr geholfen, da darin die einzelnen Schübe gut beschrieben werden und man sich darauf einstellen kann. Und ja ein Schub kann auch 2 Wochen und länger dauern. Leider. Aber man muss sich immer wieder sagen, es ist nur eine Phase und alles wird gut. Das hat mir immer wieder geholfen und immer wenn ich dachte, es geht nicht schlimmer, war es plötzlich alles wieder gut. Viele Grüße fridasmama
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