Muschelnudel
Hallo und Danke für Ihre Arbeit. Mein Sohn ist jetzt 17. 5 Monate alt. . Er schläft im Elternbett und wird noch gestillt. Nachmittags beim Mittagsschlaf und nachts sehr häufig (alle 2 Stunden) Beim Essen ist er unkompliziert und isst gut und alles. Mein Sohn kam nach künstlicher Befruchtung auf die Welt und im Sommer gehts wieder in die Klinik zur künstlichen Befruchtung. Natürlich werde ich dann abgestillt haben müssen, denn die Medikamente möchte ich ihm nicht zumuten. Ich bin traurig darüber abzustillen. Sehr. Wir möchten aber ein zweites Kind und haben uns dafür entschieden und mit der Entscheidung bin ich glücklich. Mein Sohn stillt extrem gerne und akzeptiert kein "Nein" diesbezüglich ohne Tränen, Wut und Enttäuschung. Er ist ein kleiner Draufgänger aber auch sehr sensibel. Wir beide stillen (meist ;-)) gerne. Mein Gedanke war im Mai schon anzufangen, damit es für ihn nicht so schnell geht. . .Aber wie vorgehen? Was passt zu uns? Wir ziehen im Juli in eine andere Stadt und er wird in eine komplette neue Umgebung kommen und mein Mutterinstinkt sagt mir es ist besser er wäre weit vorher abgestillt damit nicht so extrem viele einschneidende Erlebnisse für ihn aufeinander treffen. Der Vater meines Sohnes ist präsent und die Beziehung der beiden ist gut. Mein Sohn nimmt keine Flasche. Einen Schnuller nimmt er, allerdings nicht als Brustersatz :-)
Liebe Muschelnudel, ganz wichtig ist, dass Du zu Deiner Entscheidung stehst! Sicherlich ist das Abstillen für Euch beide sehr schmerzlich, aber dein Kind wird das schaffen, denn es spürt deine Liebe, die Du ihm schenkst. Er wird die Situation mit dir an seiner Seite verkraften und je mehr Du jetzt mit ihm kuschelst, umso leichter wird es ihm fallen. In dieser Situation hilft nur absolute Klarheit und Konsequenz. Dein Kind spürt jetzt deinen Zwiespalt und da es sich nicht hinsetzen und sagen kann „Mama, ich spüre, dass Du dir nicht sicher bist, was jetzt das Richtige ist, deshalb werde ich dir jetzt bei deiner Entscheidungsfindung helfen" reagiert es auf deine Zweifel mit Unruhe, Weinen und Verunsicherung. Es hat keine anderen Ausdrucksmöglichkeiten als Weinen und (vermehrte) Anhänglichkeit. Babys sind für „geordnete Verhältnisse", Unsicherheit und Zweifel bringen sie aus dem Gleichgewicht. Vielleicht musst Du ja nicht sofort ganz abstillen, sondern langsam, nicht dass Du noch einen Milchstau bekommst. Wenn Du magst, können wir auch gerne miteinander telefonieren!? Lieben Gruß Biggi
Muschelnudel
Danke für deine Antwort ! Ich würde sehr sehr gerne mit dir telefonieren, das würde mir sehr helfen :-) Wie können wir einander erreichen? Liebe Grüße:-)
Schicke mir Deine Nummer an biggi@die-welters.de, dann rufe ich Dich morgen an :-) Biggi
Muschelnudel
Ich danke dir, das mache ich :-)
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