Bohne2015
Hallo, Meine jüngere Tochter ist jetzt 8 Monate alt. Bis ca. 6 Monate hab ich sie voll gestillt und dann haben wir nach und nach eine Breimahlzeit eingeführt. Sie bekommt jetzt Mittag, Abend und seit kurzen Nachmittag einen Brei. Nachts schläft sie durch. Seit einiger Zeit will sich nicht mehr an der rechten Brust trinken und Vormittag verweigert sie auch seh oft die Brust. Seit dieser Woche brüllt sie auch abends wenn ich sie stillen will, biegt sich durch und dreht den Kopf weg. Momantan trinkt sie nur einmal am Tag. Sie war schon immer ein schwieriges Stillkind. Hat oft die Brust verweigert oder beim Stillen geweint. Meine Große hab ich fast ein Jahr gestillt und es gab nie Probleme. Sie hat nie ein Fläschchen bekommen. Die kleine wollte ich eigentlich auch noch länger stillen und nicht auf Fläschchen umsteigen. Aber ist 8 Monate nicht zufrüh um fast komplet auf Stillen/Fläschchen zu verzichten? Muss ich jetzt auf Fläschchen umstellen? Ich wüste garnicht ob sie es nehmen würde. Ich finde es es total schade dass sie nicht mehr trinkt. Ich würde gerne noch weiter stillen.
Kristina Wrede
Liebe Bohne2015, es ist sehr schwer, von hier aus zu beurteilen, warum deine Kleine sich so verhält. Es kann mehrere Ursachen geben für solch ein Verhalten, z.B. Ohren- oder Zahnungsschmerzen, oder Verspannungen. Es wäre wichtig, dass der Kinderarzt sie anschaut, um solche Auslöser auszuschließen, oder sie z.B. durch einen Osteopathen behandeln zu lassen. Zuweilen ist es auch "einfach so" - es lässt sich kein echter Grund finden. Und wenn es, wie ich das herauslese, nur eine Brust betrifft, dann kannst du sie auch allein mit der linken Brust weiterstillen und hin und wieder ausprobieren, ob sie doch auch wieder rechts trinken mag. Oder Stillpositionen ausprobieren (z.B. die Football-Haltung), in denen sie möglicherweise doch auch rechts trinkt. Du hast schon Recht: Mit 8 Monaten ist sie zu jung, um ohne (Mutter-)Milch zu sein. Bevor du aber probierst, ob sie ein Fläschchen nimmt wäre es gut, dass du mal schaust, ob es eine Stillberaterin in eurer Gegend gibt, die du kontaktieren könntest. Adressen von Stillberaterinnen finden Sie im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC) Eine Stillberaterin kan dich z.B. im Rahmen eines Stillgruppentreffens beim Stillen beobachten und so gezielt Vorschläge machen, was du verändern könntest, damit es besser klappt. Manchmal sind es auch ganz "simple" Gründe: Das Baby ist abgelenkt von Dingen, die außen herum passieren. Da kann es helfen, im abgedunkelten Raum und im Liegen zu stillen. Und probiere doch mal aus, ob sie deine Milch nimmt, wenn du sie z.B. ausstreichst und ihr mit einem Löffel fütterst. Denn eine weitere Ursache könnte sein, dass sich der Geschmack deiner Milch verändert hat, wenn du z.B. in letzter Zeit viel Spargel gegessen hast. Ich hoffe, es ist etwas dabei, was dir weiterhilft!! Lieben Gruß, Kristina
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