Mitglied inaktiv
Guten Tag Ich schreibe hier im Namen meiner Schwägerin. Ihr Baby ist jetzt fast 3 Monate alt und wacht praktisch stündlich, max. alle 2 Stunden auf und weint, nimmt die Finger bzw. Hand in den Mund und scheint Hunger zu haben. Wenn sie ihn dann stillt in der Nacht, trinkt er ca. 5 Minuten an jeder Brust und schläft wieder ein. Meine Schwägerin hat Angst, dass sie zu wenig Milch hat und er deswegen so viel aufwacht. Am Tag trinkt er an jeder Brust 20 Minuten. Das Baby macht einen gesunden Eindruck und macht auch genug in die Windeln. Denken Sie, ist es normal, dass er soviel kommt und wie kann sie die Stillabstände verlängern? Vielen Dank für die Hilfe. Gruss
Liebe Kintana, das Verhalten ist völlig normal und wenn das Kind ausreichend zunimmt, besteht sicher kein Grund zur Sorge! In unzähligen Ratgebern und Broschüren steht, dass ein Baby mit etwa zwei bis drei Monaten nachts längere Schlafphasen haben wird und mit etwa einem halben Jahr damit zu rechnen sei, dass es „durchschlafe". Und genau diese Erwartung, die allerdings absolut unrealistisch ist, haben dann auch die Eltern. Gleichzeitig ist der Markt überschwemmt von Büchern, in denen verschiedene Strategien propagiert werden, wie ein Baby oder Kleinkind das Schlafen „lernen" könne. Würde die Mehrzahl aller Kinder tatsächlich dem immer wieder verkündeten Schema gemäß schlafen, dann bräuchte kaum jemand alle diese Schlafratgeber und dann würde es sie auch nicht in jedem Buchladen geben. Es ist also einfach so, dass eine unrealistische Erwartungshaltung auf das reale Verhalten des Babys trifft und damit machen wir Eltern uns und unseren Kindern das Leben schwer. Vermehrtes nächtliches Aufwachen ist ab etwa vier bis sechs Monaten ein normales Verhalten bei Babys und zwar nicht, weil das Kind nicht mehr satt würde, sondern entwicklungsbedingt. Die Kinder beginnen um diesen Zeitraum die Welt sehr konkret zu erleben, sie müssen das am Tag Erlebte in der Nacht verarbeiten, sie lernen neue Fähigkeiten (umdrehen, robben, krabbeln, gezieltes Greifen ...), sie beginnen den Unterschied zwischen fremd und bekannt zu erkennen. All dies ist ungeheuer aufregend und auch anstrengend. Dazu kommt, dass sich die Zähne verstärkt bemerkbar machen, dass vielleicht die erste Erkältung kommt und, und, und ... Es gibt jedenfalls genügend Gründe dafür, dass das Kind unausgeglichen ist und nachts häufiger aufwacht. Für die Mütter ist es meist schwer, diesen „Rückschritt" zu akzeptieren. Doch in Wirklichkeit ist es ein Fortschritt, denn Ihr Kind hat wichtige neue Entwicklungsschritte gemeistert und ist dabei noch weitere anzugehen. Abgesehen von den umstrittenen Schlaftrainingsprogrammen (die dem Kind das nächtliche Stillen „abgewöhnen"), die von Stillexperten nahezu einhellig abgelehnt werden und selbst die Verfechter sprechen sich gegen eine Anwendung in diesem Alter aus, bleibt Ihnen in dieser Zeit nicht viel, als geduldig zu bleiben und sich die Tage und Nächte so einfach wie möglich zu gestalten. LLLiebe Grüße Biggi
Ähnliche Fragen
Liebe Biggi, Mein kleines Glück ist jetzt 16 Wochen alt und schon seit Beginn des stillens haben wir das Problem das ich zu viel Milch habe. Dies äußert sich vorallem daran dass meine Tochter beim stillen ständig an der Brust zieht und nach dem Milchspendereflex hörbar kaum nachkommt mit dem schlucken. Meist dauert unsere Stillzeit nur 5 Min ...
Hallo Frau Welter, unsere 9 Wochen alte Tochter wird aktuell voll gestillt. Seit ein paar Wochen haben wir aber immer das Problem, dass sie es scheinbar nicht schafft, sich an der Brust satt zu trinken. Sie trinkt ca. 15 Minuten wirklich schön an der Brust. Ich lasse sie auch öfter aufstoßen. Aber irgendwann fängt sie an zu schreien und läss ...
Liebe Biggi, bevor ich meine Frage stelle, möchte ich dir von ganzem Herzen danken. Ich habe dir vor einigen Monaten eine sehr verzweifelte Nachricht geschrieben. Ich hatte begonnen, ein Psychopharmakon zu nehmen und mir wurde vom Arzt gesagt, ich müsse abstillen. Zu dem Zeitpunkt war meine Tochter 10 Monate alt und weder meine Tochter noch ich ...
Meine Tochter (6,5 Monate) verweigert ihre Flasche im wachen Zustand – ich bin ratlos. Ich wende mich mit einem Thema an Sie, das uns momentan sehr belastet: Unsere Tochter ist jetzt 6,5 Monate alt und verweigert seit einiger Zeit ihre Flasche, sobald sie wach ist. Sie sieht die Flasche, drückt sie sofort weg, dreht den Kopf zur Seite und begin ...
Liebe Biggi, mein Sohn ist jetzt 7 Wochen alt und wird voll gestillt. Wir hatten generell einen eher schwierigen Stillstart durch unterschiedlichste Beratung im Krankenhaus (zufüttern trotz Milch - Flaschengabe , Abpumpen im KH, Stillhütchen, häufigen Positionswechsel, zum stillen wecken dann wieder lange durchschlafen lassen, Probleme mit G ...
Hallo, meine Tochter (aktuell 2,5 Monate alt) wehrt sich seitdem sie 3 Wochen alt ist zu trinken. Ich hatte einen schwierigen Stillstart, da ich keinen milcheinschuss hatte und somit zu wenig milch. Wir fütterten ab dem 4. Tag nach Geburt pre (aptamil) zu mir einem brusternährubgsset und ganz selten mal mit Fläschchen. Ich versuchte alles um ...
Guten Abend, meine Maus ist nun 4 Wochen alt. An und für sich klappt das Stillen gut. Sie nimmt gut zu. aber gerade in den Abendstunden trinkt sie oft unruhig. Oft muss sie dann auch nochmal ein Bäuerchen machen, aber auch danach ist sie an der Brust "nörgelig" und findet nicht wirklich zur Ruhe bzw. in den Schlaf. Was kann das sein? Ka ...
Liebe Frau Welter, ich brauche einen Rat bezüglich folgendem Problem von Ihnen: mein Sohn ist jetzt fast 15 Wochen alt. Seit ca. 8 Wochen haben wir das Problem, dass er manchmal trinken möchte, aber dann nach zwei mal saugen immer wieder abdockt. Das ich einen zu starken MSR habe, das habe ich bereits rausgefunden und möchte versuchen, diesen irg ...
Liebe Biggi, ich bin ein bisschen ratlos, aber vor allem bin ich in Sorge. Unsere Kleinste (7,5 Monate) ist seit ein paar Tagen mit dem 1. Zähnchen beschäftigt. Leider wird sie momentan noch fast voll gestillt, da sie Brei komplett verweigert und mit handfesten Lebensmitteln natürlich noch wenig bis nichts im Magen landet. Sie lutscht aber alles ...
Hallo , ich bin langsam wirklich verzweifelt. Mein Kind wurde im Februar geboren und ist jetzt 6,5 Monate alt. Seit ungefähr dem 3. Monat haben wir Probleme beim Stillen. Es möchte einfach nicht richtig trinken, meldet sich kaum von selbst zum Essen und verweigert teilweise die Brust komplett. Wir hatten jetzt tatsächlich 4 Tage, an denen es ...
Die letzten 10 Beiträge
- Milchmwnge nach Magen Darm Infekt
- Baby 10,5M nachts abstillen ohne Pre Ersatz
- Baby nimmt Milch nur aus der Brust
- Unruhe beim Stillen/ das Baby schlecht ein/durch
- Beißen nach Zungenbandtrennung
- Wann pumpen bei voll grstilltem Baby
- Nächtliches Dauernuckeln
- Fast keine Milch in linker Brust
- Milch zu wenig?
- Milch zu wenig?