millasmum
Hallo, ich habe mein Baby 4 Monate voll gestillt. das hat immer hervorragend geklappt, ohne Probleme immer und überall. Dann mussten wir mit der Mittagsbeikost anfangen, da sie die Flasche (auch mit Muttermilch) verweigert hat und ich nach 5 Monaten arbeiten gehen musste.(Papa ist nun zu Hause, war er von ANfang an). Auch hier hat es trotz Mittagbrei immer hervorragend geklappt, sie hatte auch nachts immer 11 Stunden durchgeschlafen. Dann kam mit 5 Monaten sehr viel aufeinander, der 1.Zahn, ich ging arbeiten und sie hatte so dolle Verstopfung, dass beim Trinken an der Brust die Darmbewegungen mächtig Schmerzen machten und die das stillen dann nach mehreren versuchen 2 Tage ganz einstellte. Ich habe mir jetzt sehr sehr mühevoll wieder 3-4 Stillmahlzeiten erarbeitet, aber sie trinkt nur im Dunkeln, es darf niemand dabei sein und sie muss müde sein. Unser Ernährungsplan sieht nun leider wie folgt aus: 5:00 Stillen 12:oo ca. 80g Brei (vorher verweigert sie alles auch stillen, Tee etc :-( 15:00 h Stillen (direkt nach dem Mittagsschlaf) 18:30h 70g Abendbrei 20:00 Stillen 0:00 Stillen. Haben Sie eine Idee für mich, wie ich Sie wieder dazu bewege gg 9:00 Uhr zu trinken ich denke, dann fällt auch die Nachtmahlzeit weg?! Und vor allem, wie ich sie bei Licht wieder stillen kann? Ich habe wirklich alles probiert (im laufen , tanzen, baden, nackig, keinen Tee mehr aus der Flasche, kein Nuckel -den sie aber sowieso nur zum Einschlafen nimmt und dann gleich ausspuckt). Auch die Breimenge halte ich eindeutig für zu wenig?! Sie verweigert übrigens jegliche Form von Milch aus der Flasche oder Becher. Nur Tee. Ich würde gern noch lange stillen, aber ich kann nicht immer einen dunklen Raum bieten und den richtigen Moment erwischen. Sie würde sonst einfach gar nichts trinken (ohne zu schimpfen oder Hungeranzeichen zu zeigen) und brav bis zur nächsten Mahlzeit warten. Nur dass sie dann nachts alle 3h kommt (habe ich probiert). Auch bei den Breimahlzeiten ist mehr einfach nicht drin, sie streikt dann, wenn der erste große Hunger gestillt ist (nimmt auch danach nicht mehr die Brust). Sie entwickelt sich übrigens sehr gut, ist 6,5 Monate und wiegt 8,6kg. Vielen Dank für die Hilfe.
Liebe millasmum, Gründe für einen Stillstreik kann es viele geben und manchmal lässt sich die Ursache für den Stillstreik auch überhaupt nicht finden. Unter Umständen schieben die Zähne in den Kiefer ein (es kann dann noch Monate bis zum ersten Zahn dauern). Eine Erkältung oder eine verstopfte Nase, so dass das Baby beim Trinken behindert wird, Ohrenschmerzen, so dass das Stillen wehtut. All dies kann zu einem Stillstreik führen. Vorsichtshalber sollte deshalb ein streikende Kind vom Arzt angeschaut werden. Wenn die Mutter aus irgendeinem Grund beunruhigt oder aufgebracht ist können Babys auf die Gefühle ihrer Mutter mit einem Streik reagieren. Einen unliebsamen Zwischenfall beim Stillen kann Anlass zu einem Stillstreik sein. Z.B. wenn das Baby gestillt wurde während der/die Arzt/Ärztin es untersucht hat und es dabei erschrocken ist. Kurz: alle einschneidenden Veränderungen oder besondere Situationen im Leben des gestillten Kindes oder seiner Familie können das Kind zu einem Stillstreik bewegen. Wichtig ist, dass Du in dieser Situation nicht die Geduld verlierst und versuchst so ruhig wie möglich zu bleiben. Außerdem haben sich die folgenden Dinge bei einem Stillstreik bewährt: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um die Milchproduktion aufrecht zu erhalten bzw. wieder dem Bedarf des Baby anzupassen, solltest Du deine Milch ausstreichen oder abpumpen. Die so gewonnene Milch kannst Du deinem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode anbieten, z.B. mit einem Becher. Wenn das alles nicht klappt, bleibt dir leider nichts anderes übrig, als im Dunkeln zu stillen. Ich wünsche dir gute Nerven und ein baldiges Ende des Streiks. LLLiebe Grüße, Biggi
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