astra81
Hallo! Also langsam dürfte ich alle Probleme durchhaben die man mit stillen so haben kann. Mein Sohn (7 Wochen) schreit seit ein paar Tagen beim Stillen die Brust an. Zunächst hat er das hauptsächlich in den Abendstunden gemacht. Seit heute den ganzen Tag über. Er trinkt ein paar Minuten ganz normal und mit einem mal reißt er sich von der Brust los und schreit wie am Spieß. Nach ein paar ein bis zwei Minuten shreien sucht er dann wieder die Brust, trinkt ein par Züge, reißt sich wieder los und schreit. Das geht dann die gesamte Mahlzeit über so. Mache ich was falsch? Schmeckt ihm meine Milch nicht mehr? Bisher war er eher ein Vielfraß den man kaum von der Brust wegbekommen hat. Möchte ungerne abstillen aber irgendwie muss ich doch die Versorgung sicherstellen. Viele Grüße
Kristina Wrede
Liebe astra81, hat dein Kleiner die Flasche bekommen? Dann könnte es sein, dass ihm jetzt die Geduld fehlt, für das ganz andere "Verhalten" der Bust, aus der die Milch erst allmählich fließt und auch nicht mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Es macht vielleicht Sinn, dass du dich nach einer Stillberaterin in deiner Umgebung umschaust, die euch ganz gezielt unterstützen kann. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Bis Du eine Kollegin erreichen kannst, hier einige allgemeine Tipps: Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um deine Milchproduktion aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass die Brust übervoll wird, sollte die Milch ausgestrichen oder abgepumpt werden. Die so gewonnene Milch kann dem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode angeboten werden, z.B. mit einem Becher. Die Flasche ist in dieser Situation nicht unproblematisch, denn es kann passieren, dass sich dein Kind dann zur Flasche hin abstillt. Lieben Gruß, Kristina
juttahase
Meine Tochter reagiert so, wenn sie zu viel Luft geschluckt hat. Nach dem Bäuerchen geht es dann meist problemlos weiter.
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