Friederike S
Liebe Stillberaterinnen, Mein Sohn ist bald 9 Monate alt. Bis zum 6. Lebensmonat habe ich ihn voll gestillt, danach Beikost eingeführt. Da er eine 3jährige Schwester hat, der er immer beim Essen zuschaut, mussten wir die Breimahlzeiten schnell steigern - er wollte einfach bei Tisch mitessen. Tagsüber stille ich ihn nun schon eine Weile gar nicht mehr, weil er daran höchstens in einem müden Moment am Nachmittag noch Interesse zeigt. So stille ich nun schon knapp zwei Monate nur noch abends und ungefähr einmal nachts, wenn er aufwacht. Er hat mit vier Monaten einen starken Auaschlag im Gesicht entwickelt, der mal wegging, mal richtig schlimm verschorft ist. Der Kinderarzt hat dann eine Kuhmilchprotein- und Hühnereiweissunverträglichkeit festgestellt. Seitdem verzichte ich auf alle Milchprodukte und Eier. Seiner Haut geht es viel besser, aber nun möchte ich gern abstillen, weiß aber nicht wie ich die Milchmahlzeiten, die er angeblich noch braucht, ersetzen kann. Der Kinderarzt hat mir ein hypoallergenes Milchpulver mitgegeben, das so unerträglich nach Putzmittel riecht, dass ich es meinem Kind einfach nicht geben will. Welche Alternativen sehen Sie? Und wie kann ich die wichtigen Nährstoffen der Milch in der Ernährung meines Kindes mit anderen Lebensmitteln ersetzen? Oder wäre mit 9 Monaten schon eine milchfreie Ernährung eine Option? Er isst sehr gut und ist ein sehr kräftiges Kind. Ich rühre ab und zu einen Haferbrei mit Reismilch an, aber ganz richtig kommt es mir nicht vor. Für Ihren Rat wäre ich Ihnen dankbar! Viele Grüße Friederike
Liebe Friederike, Ihr Baby ist zu jung für alleinige Beikost, zunächst würde ich also unbedingt noch zur Flasche hin abstillen, da Milch im ersten Jahr die Hauptnahrungsquelle ist. Mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Auch Hafer- oder Reismilch ist in diesem Alter keine Alternative. Wenn Sie nun abstillen möchten, besprechen Sie mit dem Arzt oder einer Ernährungsberatung, ob es eine Alternative zu der hypoallergenic Milch gibt. LLLiebe Grüße Biggi
Friederike S
Herzlichen Dank für Ihre rasche Antwort! ...ich hatte schon befürchtet, dass es keine einfache Lösung gibt. Zum Glück geht die Allergie in den meisten Fällen ja zurück, aber so weit sind wir noch nicht. Ich werde nochmal mit dem Kinderarzt sprechen! Viele Grüße! Friederike
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