gerti-hauer
Hallo Biggy, meine kleine Maus ist nun im 8.Monat. Sie schläft meist bei uns im Bett oder zeitweise im Beistellbettchen... meistens dreht sie sich aber schon selbständig raus in mein Bett ;) Ist ja auch schön und ich genieße auch die Nähe zu unserer kleinen Maus. Aber wie lang sollte ich das so lassen? Wann wäre es Zeit ins eigen Bettchen (vorerst in unserem Zimmer) zu gehen? Wird das Abstillen schwer werden oder lehnt sie früher oder später die Brust selber ab? Ich meine um ehrlich zu sein braucht sie meine Brust zum Einschlafen... es ist so im Moment: Tagsüber ist sie schon brav Brei, sodass sie tagsüber kaum noch die BRust verlangt, außer sie ist extrem Müde oder will schlafen - das hält sich aber in Grenzen. Sie steht um 7 auf, ißt dann Getreide mit Obst um ca. halb 9. um halb 11 gibts dann Obst und um halb eins Mittagsbrei. Und dann um ca.5 noch einen Getreidebrei... stillen tu ich eben nach Bedarf und hauptsächlich abends... Sie wacht aber sehr häufig auf und will an meine BRust - schläft dann wieder weiter - und das so ca. alle zwei Stunden - aber es ist nicht gleich, dann schläft sie aber auch mal bis um 4 Uhr durch... Was ich wissen will - mache ich alles richtig? Soll ich was verändern? Soll sie ins eigene Bett? Das ist viel Text, aber was ich von Ihnen so lese --> da fühl ich mich gut beraten. Ich freue mich auf eine Antwort. Freundliche Grüße, Gerti
Kristina Wrede
Liebe Gerti, im Prinzip musst du gar nichts forcieren, die Kleinen wachsen sich von alleine raus. Natürlich kann man sie locken... mit einem schönen Lager direkt neben deinem Bett, später dann im eigenen Zimmer, aber ganz ehrlich, das interessiert Kinder erst vielleicht so mit 2,5 Jahren. Sie selbst haben eher nicht das Bedürfnis, alleine zu schlafen, warum auch? Wer von uns Großen geht denn gern allein ins Bett, wenn man die Alternative hat, gemeinsam mit dem geliebten Menschen, dessen Nähe wohltuend und beruhigend wirkt, schlafen zu gehen? Du machst immer dann alles richtig, wenn du deinem Herzen folgst und nicht irgendwelchen begrenzenden Ratschlägen. Solange für dich das gemeinsame Schlafen ok ist, ist es das auch. Da mag die Oma anderer Meinung sein und 5 Freundinnen überzeugt erzählen, dass ihre Kinder alle überhaupt kein Problem damit hätten, alleine ein- und durchzuschlafen; du spürst, was dein Kind braucht und wenn es das bekommen kann, tust du ihm Gutes. So einfach ist das :-) Und keine Bange: Das führt nicht zu verwöhnten, verzogenen, abhängigen und unselbstständigen kleinen Tyrannen - im Gegenteil: Ein Kind, dessen Bedürfnisse ernst genommen und erfüllt werden, wird zu einem selbstsicheren, in sich ruhenden und zufriedenen Menschen. Das habe ich in den vielen Jahren, die ich bei LLL bin, immer wieder erlebt, wenn ich ehemalige Stillkinder als Große habe beobachten können. Lieben Gruß, Kristina
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