Mitglied inaktiv
Hallo! Wie ich im Betreff schon angeschnitten habe, ist meine 10 Monate alte Tochter ziemllich aufgeweckt und in letzter zeit einfach nur mehr total anstrengend... Ich stille sie eigentlich nur mehr selten, grade in der nacht und in der früh und beim obligatorischen "Einschlafritual" geht auch nichts ohne Brust. Seit einigen Tagen spielt sie aber nur mehr wie verrückt herum, will beide Brüste gleichzeitig haben, nuckelt ein paar sekunden da, ein paar dort.... Das ist zeimlich anstrengend, und wir haben auch schon alles versucht, mit Flasche (die sie zwar manchmal annimmt) und Papa einschlafen, aber sie ist total auf mich und meine Brust fixiert!!! Sie schläft auch bei uns im Bett, aber das ist eigentlich kein Problem, aber es wäre echt toll, wenn wir einen Weg finden würden, wo sie auch mal ohne brust einschläft! Ich bitte Sie darum um Rat! Vielen Dank, Bridget
? Liebe Bridget, solche Phasen, in denen das Herumspielen große Bedeutung hat, gibt es bei Kindern in diesem Alter relativ oft und es gibt sicher nicht nur einen Weg, wie frau das Baby dann etwas anleiten kann, dass weniger „gespielt" wird. In jedem Fall ist es sinnvoll, mit dem Kind darüber zu sprechen, dass Sie das so nicht wollen und sie mit liebevoller Konsequenz in die von Ihnen gewünschte Richtung zu begleiten. Das kann auch bedeuten, dass Sie Ihr Kind allmählich von der Brust entwöhnen (zum Einschlafen oder insgesamt). Ein radikaler Brustentzug wird für Ihr Kind sicher sehr schwierig sein und mit vielen Tränen verbunden. Vielleicht können Sie, statt von jetzt auf gleich nicht mehr zu stillen, die Zeit an der Brust schrittweise immer weiter verkürzen, so dass der Übergang fließend ist. Eine Möglichkeit für die Nacht ist es, dass statt Ihnen Ihr Partner die Nachtschicht bzw. das zu Bett bringen zum Teil übernimmt. Sie können Ihre Tochter ja zunächst stillen und dann dem Papa übergeben. Danach wenden nicht Sie sich jedesmal dem Kind zu, sondern ihr wechselt euch ab und da ein Mann keine Brust zum Stillen hat, wird er euer Kind auf andere Weise beruhigen müssen. Das Verändern von Ritualen kann helfen. Wenn Ihr Partner nicht einspringen kann, bleibt es an Ihnen, Ihr Kind auf andere Weise zu trösten und zu beruhigen und ihm einen Ersatz für die Brust anzubieten. In dieser Situation ist ein Nachthemd bzw. Kleidung, die sich vorne nicht öffnen lässt oft hilfreich. Sprechen Sie mit Ihrem Kind auch darüber, dass Sie nicht mehr gewillt sind (in der Nacht) zu stillen. Ihr Kind versteht viel mehr als viele Menschen denken. Wichtig ist, dass Ihr Kind weiterhin Ihre Liebe und Zuneigung spürt und Sieallmählich und mit viel Liebe vorgehen und nicht zu schnell die Geduld verlieren. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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