sunny160
Liebe Frau Welter, mein Kind ist 18M und ich möchte ja abstillen. Nun gestaltet sich das alles sehr schwierig. Sie hat in der Nacht durchgebend die BW im Mund. Entziehe ich ihr diese fängst sie sofort an zu weinen. Sie akzeptiert auch keine Alternative wie Nuckel oder die Flasche. Das nächste Problem ist das sie immer wenn sie sich in Rage schreit auch erbricht. Ich bin wirklich am Ende meiner Kräfte und weiß nicht mehr weiter. ich kann einfach nicht mehr die ganze Nacht ihr Schnuller sein. Bitte helfen Sie mir.
Liebe sunny160, wenn du dich nicht mehr wohl fühlst, dann ist es dein gutes Recht abzustillen. Stillen ist eine ZWEIERbeziehung und du musst dich nicht zwingen. Sicherlich ist es für dein Baby ein liebgewonnenes Ritual und es wird die Brust schmerzlich vermissen, aber wenn es dich nur noch nervt, dann spürt dein Baby das auch. So lange DU nicht ABSOLUT sicher bist, dass Du weniger stillen möchtest, wird dein Kind das spüren. Ist die Mutter innerlich nicht davon überzeugt, dass sie ihr Kind ab- oder weniger stillen will, dann ist dieser Zweifel für das Kind sehr deutlich fühlbar und es reagiert in fast allen Fällen so, dass es eher noch häufiger gestillt werden mag. Zweifel und Unsicherheit sind für ein Kind unerträglich, Kinder brauchen Klarheit. Wenn sich dein Kind dann in der Nacht beschwert, dass es nicht trinken darf (und das kann es natürlich nur durch Weinen oder Schreien), dann tröste es und sprich liebevoll-beruhigend mit ihm, und gestehe es ihm auch wirklich zu, sauer zu sein, aber bleib konsequent beim "Nein". Ehrlicherweise muss ich dazu sagen, dass die ersten Nächte zwangsläufig sehr unruhig sein werden. Doch in der Regel akzeptieren Kinder relativ schnell die neuen "Spielregeln", und je älter sie sind, desto einfacher. Einen "Knacks" beim Kind brauchst du nicht befürchten, wenn du ihm wirklich beistehst und es nicht "strafst" für seine natürliche Reaktion auf diese Veränderung. Wenn du konsequent bleibst, wird es klappen. Nur davon hängt es ab: Schaffst DU es... Begleite dein Kind durch seine Trauer und schimpfe es nicht, denn das Spucken macht es nicht, um dich zu ärgern. Liebe Grüße Biggi
sunny160
Vor lauter Panik das sie wieder alles erbricht schaffe ich es nicht die schreien zu lassen. Also natürlich begleitet, ich lasse sie zu keiner Zeit alleine mit ihrem Frust.
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