Sommerbeere520
Hallo liebe Biggi, Meine Tochter ist jetzt gerade ein Jahr alt geworden und ihr Interesse an anderen Speisen als Muttermilch hält sich in Grenzen. Wir bieten ihr alles von unserem Tisch an, sie probiert es auch, manches landet im Mund, vieles jedoch auf dem Boden bei der Katze. Sie nimmt also keine nennenswerten Mengen zu sich und verliert schnell das Interesse. Was immer geht ist Obst, besonders als Mus zum selbst löffeln. Ich glaube aber, dass sie noch nicht gemerkt hat, dass man mit anderen Dingen als Muttermilch auch seinen Hunger stillen kann. Unser Kinderarzt ist soweit zufrieden mit ihrer Entwicklung, sie hat im Vergleich zum letzten Wiegen vor 3 Monaten ungefähr 500g zugenommen und wiegt jetzt ca.9,6 kg. Ich denke das ist ein normales Gewicht und auch eine normale Gewichtsentwicklung. Nicht mehr lang und sie geht in den Kindergarten und ich wieder arbeiten. Da sie noch nicht so richtig isst, was mir natürlich schon etwas Sorgen bereitet, rät der Kinderarzt zum Abstillen und liebevoller Konsequenz. Sie kommt nachts noch sehr häufig und will trinken. Er meint, sie trinkt sich so satt und will daher tagsüber nichts. Ich weiß jedoch nicht, ob das der richtige Weg ist und ob sich dadurch sie Nahrungsaufnahme steigert. Hast du da vielleicht ein paar Tipps oder Erfahrungen? Liebe Grüße
Liebe Sommerbeere520, tatsächlich würde ich einfach abwarten! Unterschätze auch nicht den Nachahmungseffekt ;-) - ich glaube wirklich auch, dass es bald klappen wird, wenn Dein Baby andere Kinder sieht! Deine Sorge um die Kita ist natürlich total nachvollziehbar. Trotzdem möchte ich Dich einladen, Deiner Maus die verbleibende Zeit einfach zu "schenken". Nimm weiterhin jeden Druck raus, dränge sie weiterhin nicht zum Essen, nicht zum Schlafen, zu überhaupt nichts. So merkwürdig es klingen mag: Oft hilft genau dieses Verhalten, das "Loslassen und Annehmen" der Mütter den Kindern dabei, das gleiche zu tun. In der Kita sind andere Regeln und Dein Kind wird sich dort eingewöhnen, es muss nicht abgestillt werden! Ich kann Dich hoffentlich beruhigen: Unsere Kinder sind super clever, sie spüren genau, was Sache ist und dass die Kita ein anderer Ort ist als Zuhause, mit anderen Abläufen. Und sie schaffen es… Es wäre super, wenn es Euch möglich wäre, die Kita-Eingewöhnung ganz sanft zu machen, so dass sie nicht gleich den ganzen Tag dort ist sondern zunächst einmal nur ein paar Stunden. So kann sie allmählich Vertrauen aufbauen, und das wird es ihr leichter machen, dann auch einzuschlafen. Die anderen Kinder machen es ihr ja auch vor. Zuhause üben bringt nichts, denn sie wird nicht verstehen, was los ist. Wirklich, vertraue darauf: Sie wird es schaffen, und je langsamer die Eingewöhnung sein kann, desto leichter wird es ihr - und dir - fallen! Liebe Grüße, Biggi
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