Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

Abstillen

Frage: Abstillen

Zilly200418

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Hallo, Mein kleiner Mann wird jetzt am 20. schon 18 Monate und ich würde gerne langsam abstillen. Ich hatte ihn soweit dass er Wasser annimmt in der Nacht, aber er möchte trotzdem so ab 4-5 Uhr früh gestillt werden. Jetzt war er krank und will wieder öfter nachts ran. Er nuckelt meist nur und wenn er ablässt und ich ihn den Schnuller geben will, schreit er wie am Spieß. Ich weiß nicht wie ich jemals abstillen soll weil ich ihn auch nicht so schreien lassen will, aber auch nicht weiß, wie ich ihn anders beruhigen soll. Ich wäre über ein paar Tips sehr dankbar. Vielen Dank


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Liebe Zilly200418, das Wichtigste, was du brauchst, wenn du abstillen willst, ist ein klarer Plan. Wann soll er definitiv ncht mehr stillen, wann darf er es noch, und wie lange dann, wann soll der nächste Schritt erfolgen (EInführung einer weiteren stillfreien Zeit) usw. Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass ein 18 Monate altes Baby noch gen und viel stillen mag, das entspricht seiner Natur und es ist grundsätzlich nichts verkehrt daran. Das heißt aber nicht, dass es gestillt werden MUSS. Wenn Mama das nicht mehr möchte, ist es ok, dass Mama es nicht mehr macht. Natürlich ist es anfänglich nicht einfach, das Baby anderweitig zu beruhigen. Es muss ja erst einmal diese neuen Alternativen kennenlernen, und fordert deshalb lautstark das ein, von dem es weiß, dass es funktioniert. Also brauchst du Geduld und Zutrauen in dich und in dein Kind. IHR KÖNNT DAS, IHR SCHAFFT DAS, auch wenn es nicht imme ohne Tränen geht. Das ist ok, das darf ja sein. Manchmal hilft es, sich unterstützen zu lassen von einer lieben, klaren Freundin, oder einer externen Beraterin. Wie genau du ihn alternativ beruhigen kannst lässt sich nicht sagen. Es kommt ja ganz darauf an, was dir liegt, womit du dich sicher, kompetent fühlst, und wie dein Baby darauf reagiert. Du kannst es ablenken mit einem Spielzeug, einem Fingerspiel oder es auf dem Arm halten und ein LIed singen, das euch beide beruhigt. Tagsüber ist es eindeutig leichter als in der Nacht, wenn es eben doch am einfachsten ist, das Baby an die Brust zu lassen und selbst dabei mindestens weiter zu dösen. Wenn du einen festen Entschluss gefasst hast, gilt es ein wenig herum zu probieren, was EUER Weg sein könnte. Lieben Gruß, Kristina


Zilly200418

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Naja tagsüber stille ich schon lange nicht mehr. Abends vorm Schlafen gehen, wobei er nur sehr sehr selten dabei einschläft, er tobt dann noch mindestens 30 Minuten rum und schläft dann in seinem Bett ein. Und nachts und früh. Ich hatte mal eine Zeit versucht in seinen Becher Vollmilch zu geben, die sättigt ja auch ein bisschen, ist das ok? Nachts ist das echt schwierig, ich will ihn da nicht so schreien lassen, dass er das ganze Haus aufweckt und er wird ja dann auch sehr wach. Weiß echt nicht wie ich das hinkriegen soll. Er schläft noch bei uns im Schlafzimmer. Vielleicht hilft es, wenn er in sein Zimmer kommt?


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Liebe Zilly200418, das wusste ich natürlich nicht, dass ihr tagsüber bereits abgestillt habt. Ich vermute, dein Kleiner hat bisher gelernt: Mama sagt nein, ich schreie, Mama gibt mir doch die Brust. Oder ich schreie noch mehr, dann bekomme ich die Brust. Dies muss jetzt erst einmal "gelöscht" werden. Und auch da finde ich die Radiowecker- bwz. Nachtlichtmethode gut, weil sie einen Grund erlaubt, nachzugeben. Das grundprinzip ist einfach: Du erklärst deinem Kind, dass er nur dann stillen darf, wenn das Signal XY aktiv ist (der Radiowecker leise läuft, das bestimmte Schlummerlicht leuchtet). Mit einer Zeitschaltuhr kannst du ganz kleine stillfreie Zeiten programmieren, damit er das Prinzip versteht. In dieser Zeit wird nicht gestillt, egal was kommt. Sobald aber das Signal erscheint, darf er stillen - und du solltest ihn auch darauf hinweisen, dass das Signal fürs Stillen-Dürfen da ist. Denn so wächst sein Vertrauen in dich... ;-) Sobald er das Prinzip verstanden hat und die ersten sehr kurzen Stillpausen (das könnten mit einer digitalen Zeitschaltuhr jede erste 5 Minuten einer Stunde sein) überstanden hat, kannst du die Stillpausen allmählich ausdehnen. Passe diesen Vorschlag so an eure Verhältnisse an, dass es für dich/euch Sinn macht. :-) Lieben Gruß, Kristina


Zilly200418

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Jetzt melde ich mich nochmal zurück. Ich habe es immer noch nicht geschafft. Er schreit so laut, wird zornig, rennt in seinem Gitterbett rum und lässt sich teilweise nicht mal nehmen. Er fordert das so stark, nuckelt dann nur und will dann sein Wasser, dass er aber, wenn ich es ihm gleich anbiete aus der Hand schlägt. Er ist jetzt ja schon mittlerweile 21 Monate und ich finde eben, dass es langsam mal ein Ende nehmen sollte.


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