Barbara1000
Guten morgen. Ich nöchte nun langsam mein 15 Monate altes Stillkind abstillen. Innerhalb des letzten Monats hat sich die Häufigkeit von ca 8-10 Mal auf 4-5 Mal pro Tag (24 Stunden) reduziert. Nun möchten wir die schöne Jahreszeit und die Ablenkungen draussen nutzen um langsam ganz abzustillen da ich mich in meiner Position nicht mehr ganz wohl fühle bzw. wir gerne versuchen möchten ein Geschwisterchen zu bekommen. Jedoch habe ich noch immer keine Periode und darum meint mein FA dass es bei uns nur gehen wird wenn wir voll abgestillt haben. Das Problem ist jedoch dass Mini die Brust fürs einschlafen braucht. Wenn er in der Nacht aufwacht was jetzt beim Zahnen wieder vermehrt der Fall ist lässt er sich nur durch die Brust beruhigen. Schnuller und Fläschchen sind uninteressant für ihn er möchte nur das Original. Auch singen schaukeln Stofftiere Sternenhimmel nichts hilft und der Papa kann ihn sowieso nicht schlafen legen. Gibt sich das mit dem Abstillen? Dass er dann 'automatisch' weniger Brust braucht? Wie gehe ich jetzt weiter vor? Das Reduzieren war ja mehr oder weniger einfach aber das komplett aufhören stelle ich mir schon schwieriger vor. Vielen Dank. Liebe grüße
Kristina Wrede
Liebe Barbara1000, wenn dein Kleiner bisher in den Schlaf gestillt wird, braucht ihr in Zukunft ein neues Ritual. Der Übergang braucht viel Konsequenz und liebevolle Begleitung, denn dein Sohnemann wird natürlich meckern, schimpfen und versuchen, dich zu überzeugen, wie sehr er darunter leidet. Die ersten Abende sind schwer, weil man die Trauer, Wut, Verzweiflung des Babys aushalten muss. Das sollte dir klar sein, wenn du den Zeitpunkt für das Abstillen am Abend festlegst. Alternativ kannst du ihn weiter schrittweise entwöhnst, ihm aber die wichtigste Stillmahlzeit noch zugestehst - das ist meist die am Abend. Je seltener du stillst, desto weniger wirkt es sich auf deine Fruchtbarkeit aus. Schon eine Pause von 8 Stunden gilt als ausreichend dafür! Lieben Gruß, Kristina
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