CClaudia22
Hallo,
Ich habe folgendes "Problem".
Mein Sohn ist 11 Monate und wird noch gestillt.Ich möchte aber abstillen, und weiß um ehrlich zu sein nicht wie.Er isst tagsüber etwa 3 Gläschen (Obst/Getreide,Mittagsbrei,obst wieder getreide/Grieß.Zum schlafen wird noch gestillt.Er würgt,sobald er etwas größere Stückchen im Mund hat.Also Gläschen ab 10 Monaten gehen gar nicht,ohne dass ich es nochmals durchmixe.Ich habe auch schon oft versucht zu kochen,aber es ist so schwierig,weil ich ihm immer alles pürieren muss.Vom Familientisch essen,geht auch gar nicht..weil er eben keine stücke haben möchte,weil er entweder dürft und sich übergibt,oder schon gar nicht aufmacht.Und somit habe ich manchmal das Gefühl,dass er noch ziemlich oft noch gestillt werden möchte.Ich versuche tagsüber nicht mehr als 2x zu stillen.Also immer vpr den schlafengehen.Ich versuch aver wirklich ,dass er zuerst isst und dann schläft.Und wenn er trinken möchte,gebe ich ihm Wasser.Nachts will er auch so 2-3mal an die Brust.Ich habe die Stillzeit wirklich genossen,aber schon langsam möchte ich nicht mehr.Wie kannich vorangehn?Was kann ich tun?Milchflasche möchte er gar nicht.Ich habe etwa 5 verschiedene Sorten versucht...er hat einuge Flaschen weggetrunken,mit etwa 7 Monaten...aber sobald er gemerkt hat..er bekommt die Brust kaum noch..wollte ef gar nicht mehr die Flasche..nicht mal mehr mit wasser...Also auf Pulvermilch umsteigen,kann ich auch vergessen...
.Also ich weiß wirklich nicht weiter...und das ist mein 3.Kind...aber sie waren so verschieden in diesse Hinsicht.
Danke und liebe Grüße
Kristina Wrede
Liebe CClaudia22, zunächst zur Beikost: Wenn er bei stückiger Nahrung noch würgt, ist er eindeutig noch nicht so weit, wie andere in seinem Alter - und das ist absolut ok und "normal". Somit kommt Beikost als Alternative zum Stillen nicht in Frage, denn er wird noch einige Monate brauchen, bis sie für ihn eine Option ist. Zum Essen zwingen wirst du ihn nicht können, auch eine Flasche oder künstliche Milch lässt sich einem Baby nicht aufzwingen. Meist wissen die Kleinen ja sehr genau, was ihr Körper braucht, was ihnen gut tut und was (noch) nicht. Habt ihr es auch schon mit zimmerwarmer Vollmilch (ggf. vom Schaf, die ist deutlich milder als Kuh) probiert? Er holt sich also noch die nötigen Nährstoffe aus deiner Milch, was ebenfalls normal und absolut in Ordnung ist. So hat es die Natur nun einmal vorgesehen... Wenn du ihn nun abstillen willst, wird es nicht anders gehen, als dass du sie ihm zu bestimmten Zeiten konsequent verweigerst. Möchte er in dieser Zeit keine Flasche und keine andere Milch, dann ist es eben so. Er kann ja zu den noch möglichen Stillzeiten "nachtanken". Komplett abstillen wäre jetzt aber tatsächlich problematisch, weil er ja deutlich zeigt, dass er deine Milch noch wirklich braucht. Die Frage ist also, ob es für dich funktionieren könnte, dass du ihn nur teilweise abstillst, andere Stillzeiten aber fest in euren Tagesablauf verankerst (so dass er sich darauf verlassen kann, dass er an die Brust kann). Und in 2-3 Monaten sieht die Sache dann vielleicht schon ganz anders aus, wenn er noch etwas reifen durfte. Solch eine "stillfreie Zeit" könnte einen Kompromiss zwischen euren beiden Bedürfnissen ermöglichen. Wie sie funktioniert, zeigt etwa dieses Beispiel: https://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/Wie-schaffe-ich-eine-stillfreie-Zeit-in-der-Nacht_140522.htm Lieben Gruß, Kristina
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