Nancy_85
Guten Morgen, vielen Dank für die erneute Antwort gestern.In der Nacht habe ich bereits angefangen, ihn ohne Brust einschlafen zu lassen. Beim Zubett gehen habe ich die Methode aus dem Buch "Schlafen statt schreien" angewendet und als er nachts nach 5min zum Nuckeln nochmals ran wollte, habe ich ihm die Brust nicht gegeben. Er hat nur gemeckert und es hat etwa 30min gedauert. Beim zweiten Mal dauerte es nur noch 10min. Jetzt habe ich ihn auch zu seinem Vormittagsschläfchen ohne Stillen zum schlafen gebracht, diesmal gab es mehr Protest, aber auch etwa eine halbe Stunde. Ich habe mich für das schnelle Abstillen entschieden, da ich sonst nicht konsequent genug wäre. Ihre aufmunternden Worte haben mir dazu mutgegeben. Gerne möchte ich jetzt wissen, was ich nun noch für die Milchproduktion beachten muss. Heute morgen habe ich schon eine Tasse Pfefferminztee getrunken. Ich habe von Globulis zum Abstillen gelesen, brauche ich diese, oder würde der Tee ausreichen? Wenn die Brüste anfangen würden zu spannen, dann würde ich sie bis zur Erleichterung ausstreichen. Das letzte Mal habe ich gegen halb 5 nachts gestillt und dafür fühlen sich die Brüste gar nicht so voll an. Wäre ich so auf dem richtigen Weg? Achja, wegen der Ernährung hätte ich noch eine Frage. Muss ich ihm noch eine Säuglingsmilch geben, oder reicht sein morgendliches Müsli und der Abendbrei, die jeweils Milch enthalten. Nachmittags bekommt er entweder Joghurt/Quark oder Obst. Was könnte ich alternativ nachts geben, falls er noch Hunger hätte? Flüssigkeit nimmt er nur mit einem normalen Becher zu sich. Liebe Grüße, Nancy
Liebe Nancy, sobald sich die Brust gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest Du entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und "nur" schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen, aber sie braucht etwas Zeit dazu. Es ist auch empfehlenswert, den Salzkonsum während des Abstillens einzuschränken. Es ist nicht notwendig die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken, trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Falls Du dich für naturheilkundliche oder homöopathische Mittel zur Unterstützung des Abstillprozesses interessierst, wende dich bitte an einen entsprechend ausgebildeten Arzt oder eine Hebamme. Mit zehn Monaten braucht das Kind noch mindestens zwei Milchmahlzeiten, dein Kind ist also ausreichend versorgt. Was isst Du denn zum Frühstück? Ein zehn Monate altes Kind kann in der Regel schon fast alles vom Familientisch mitessen und kann genau so wie ein Erwachsener auch Brot zum Frühstück essen. LLLiebe Grüße Biggi
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