Vernel
Hallo, mein Sohn ist 14 Monate alt. Ich stille noch nachts zw. 3 und 5 mal. Das Mittagsstillen ist jetzt seit 3 Wochen weggefallen, da er von 8 - 10 Uhr in die Kita geht. Meine Mutter holt ihn ab, macht Mittag mit ihm und legt ihn ins Bett (in ihrer Wohnung). Nach 3 Tagen geringem Meckern, schläft er jetzt problemlos ohne Brust bei ihr. Vor einer Woche habe ich das dann am Wochenende auch probiert, allerdings in seinem also meinem Bett, mit gleichem Ritual wie bei meiner Mutter und siehe da, es hat geklappt, er hat überhaupt nicht nach der Brust verlangt. Abends und nachts hatte ich es auch versucht, da funktioniert es nicht, er schlägt mich wild, zieht am Shirt und wird ganz wütend. Teilweise ist es jetzt morgens so, dass er am liebsten ne Stunde nuckeln will, bevor wir aufstehen müssen (also von 5 - ca 6.30 Uhr ) ... er lässt sich nur mit Mühe und unter Protest davon abbringen. Jetzt haben wir es vor ein paar Tagen einfach versucht, dass ihn Abends mal meine Mutter wäscht und ins Bett bringt, ohne mich .. und siehe da, es klappt, ohne Murren, er legt sich hin und schläft nach 5 Minuten. Jetzt zu meiner Frage: Ich möchte gerne Abstillen. Wir haben vor, dass nächstes Wochenende meine Mutter in meinem Bett neben ihm schläft und ich aufs Sofa in die Stube ziehe für 3 Nächte. Wir wollen schauen, ob er sich von ihr beruhigen lässt und auch ohne Brust schläft (was ich stark vermute). Was hältst du von dieser Vorgehensweise? Kann man das so probieren? Falls es gut klappt, kann ich dann nach 3 Tagen neben ihm schlafen und ihm einfach die Brust verwehren? Wenn er dann schon 3 Tage nicht gestillt wurde, kann er sich dann schon dran gewöhnt haben, dass es keine Brust mehr gibt? Ich bin alleinerziehend und da das mit dem Mittagsstillen so gut geklappt hat (vorher ging das nie ohne Brust) war meine Überlegung, dass das nächtliche Abstillen für so auch einfach am schonensten ist. Was denkt ihr darüber ... übrigend ist meine Mutter eine starke Bezugsperson für ihn, da sie sehr viel Zeit mit ihm verbringt. Vielen Dank Vernel
Liebe Vernel, Du kannst das sicherlich versuchen, allerdings kann es gut passieren, dass dein Kleiner danach noch mehr klammert und noch mehr an die Brust möchte. Dein Sohn spürt, dass Du dich ihm entziehen willst und das macht ihn unsicher, so dass er noch mehr „klammert", noch stärker deine Nähe und die Geborgenheit an der Brust sucht. Das Abstillen jetzt mit aller Macht „durchziehen" zu wollen, kann viel Kraft und Tränen bei allen Beteiligten fordern. Du kennst dein Kind am besten und wenn Du ein gutes Gefühl hast, dann probiere es aus. Wenn Du allerdings merkst, dass es für dein Kind noch zu früh ist, sollest Du deinem Kleinen noch etwas Zeit lassen. Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt, schreibst Du mir dann noch einmal? LLLiebe Grüße, Biggi
Vernel
Hallo Biggi, vielleicht habe ich es falsch erklärt. Wir wollen nur versuchen, ob er sich ohne weinen beruhigen lässt. Ich möchte ihn nicht weinen lassen, wenn das passiert, würde ich natürlich sofort zu ihm gehen. Es soll schon stressfrei sein. Wir sind auch nur auf die "Idee" gekommen, weil das "Zubettbringen" von meiner Mutter so ruhig und schnell ablief. Er scheint die Brust gar nicht vermisst zu haben. Also wie gesagt, es soll nicht "mit aller Macht" passieren. Vielen Dank Vernel
Liebe Vernel, ich bin sicher, dass Du alles ganz richtig machen wirst und vielleicht klappt das endgültige Abstillen ja auch so leicht! Ich wünsche es dir!!!! Biggi
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