Mitglied inaktiv
Hallo! ich benötige einmal Ihren Rat und ihre Hilfe: Meine Tochter (7,5 Monate alt und eher kräftig) wird - bis auf mittags, nachmittags und abends - noch gestillt. Nachts meldet sie sich i. d. R. alle 4 Stunden und trinkt dann auch viel, bis sie einschläft. Nun möchte ich - wenn nichts dagegen spricht - abstillen. Zum einen habe ich sehr abgenommen (7 kg weniger als bei Schwangerschaftsbeginn, meine Mutter bringt mir ab und an schon Essen vorbei, weil sie meint, dass es jetzt reicht :o)) und mich schlaucht zunehmend der nächtliche Schlafentzug, zum anderen stille ich nur noch auf einer Seite. Das liegt daran, dass ich meine Tochter anfangs - auf Anraten der Hebamme - abwechselnd nur an einer Seite angelegt habe, weil sie sonst eingeschlafen wäre und auf der anderen Seite nichts mehr getrunken hätte. Das wurde so beibehalten. Als sie schon etwas älter war, habe ich sie - wenn sie grossen Hunger hatte und es nicht schnell genug gehen konnte - öfter an der "stärkeren" Seite angelegt, was offenbar der Fehler war. Jedenfalls ist die andere Seite inzwischen abgestillt und die Optik macht mich nicht gerade glücklich. Wie gehe ich beim Abstillen (vor allem nachts) jetzt am besten vor, damit meine Tochter nicht "leidet"? Soll ich sie nachts herumtragen + als Alternative Wasser anbieten (falls sie sich nicht beruhigen lässt) oder sollte das in der Umstellungsphase besser der Vater machen? Ich hätte auch die Möglichkeit, in ihrem Zimmer - wo sie schon seit ein paar Wochen schläft - zu übernachten. Wie kann ich meine Brust unterstützen? Reicht Pfefferminz- und Salbeitee + ausstreichen? Ich möchte mich schon im voraus für Ihre Hilfe in dieser Situation bedanken. Mit freundlichen Grüssen Ma2009
Kristina Wrede
Liebe Ma2009, es gibt einiges was dafür spräche, dass du weiter stillst. Doch ich denke, das weißt du, und wenn deine Argumente fürs Abstillen für dich schwerer wiegen, dann ist deine Entscheidung korrekt. Ganz ohne Tränen wird's nicht gehen aber du hast Recht: Wenn du für deine Kleine da bist und ihr Trost spenden kannst, wenn sie nachts nicht mehr stillen darf, dann wird ihr das sehr helfen und sie wird sich schnell umstellen. Am besten fängst du mit einer "Stillfreien Zeit" an, die die allmählich ausdehnst. Vielleicht reicht es dir ja dann sogar schon, wenn sie nur die Nächte ohne Stillen auskommt, und ihr stillt noch zum Einschlafen und Aufstehen noch ein Weilchen weiter? Das wird auch deiner Brust helfen, ganz von allein die Produktion herunter zu fahren. Wenn du doch gleich ganz abstillst, solltest du die Brust beobachten und immer dann, wenn sich was staut, gerade so viel Mich entnehmen, dass der Druck nachlässt. Pfefferminz- und Salbeitee können helfen... Lieben Gruß, Kristina
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