Mitglied inaktiv
Liebe Biggi Welter! Ich habe mir nun einige Berichte sowie Ihre Antworten darauf gelesen, weil ich nicht wußte, wie "still-streng" Sie sind. Ich hoffe,Sie verzeihen mir meine Unsicherheit. Doch ich brauche dringend Hilfe. Mein Kleiner Sohn (Er wird am 01.01.07 5 Monate alt) wird seit er 11 Wochen alt ist, von mir zwiemilchernährt. Ich gebe ihm also erst die Brust und danach das Fläschchen. Eigentlich wollte ich von Anfang an auf jeden Fall 6 Monate voll stillen. Leider hat das nicht funktioniert, da er irgendwann alle halbe Stunde zum Saugen kam. Ja, ich weiß, daß das normal ist und daß ich ihn nur immer angelegen hätte sollen. Doch nach 2 Tagen fast pausenlosem Anlegen schmerzten mir die Brustwarzen und meine 3 fas 4 jährige Tochter fragte auch immer, wann ich denn fertig bin, um mit ihr zu spielen. Klar, daß auch sie ihr Recht einforderte. Also entschloß ich mich zu halb Brust und halb Flasche. Mittlererweile bin ich eigentlich körperlich bereit dazu abzustillen; denn im Grunde genommen geht es bei ihm nimmer groß um die Nahrungsaufnahme sondern mehr um die körperliche Nähe, die ich eigentlich auch sehr geniese. Anderseits würde ich gerne wieder abnehmen und in meine alten Hosen passen. Anderseits fällt mir der "Abschied" vom Stillen schwer. Meine Schwiegermutter sowie auch mein Mann sehen das locker, klar. Die meinen beide eh schon seit längerem, ach, der will die Lapperbrühe nimmer. Mag ja sein,daß er nimmer groß satt davon wird,schon aus dem Grund, weil er ja schließlich auch schon die Flaschennahrung gewöhnt ist. Aber ich fühle mich so zwiespältig. Ich fühle mich so...ich kanns gar nicht erklären. Ich könnte heulen. Und dann wiederum bin ich wieder bereit zum Abstillen und habe auch schon meine Hebi gefragt, wie das funktioniert. Anderseits fange ich dann wieder an Stilltee zu trinken und durch Abpumpen die Milchproduktion wieder anzuregen. Ich weiß selber nicht, was ich da tue. Ich kann mich nicht entscheiden. Ich habe so ein schlechtes Gewissen meinem Kind gegenüber, schon aus dem Grund, weil ich auf jeden Fall 6 Monate voll stillen wollte und dann doch nicht durchgehalten habe. Ich weiß nimmer weiter. Und ich weiß auch nicht wie ich mich nun entscheiden soll. Was würden Sie tun? Können Sie mir einen Rat geben? Liebe Grüße Lönchen
Liebe Lönchen, Sie ganz alleine müssen entscheiden, was SIE möchten, ganz egal, was alle anderen sagen. Wenn ich Ihnen jetzt rate, weiter zu machen, werde ich wieder stillstreng :-)genannt, was immer Sie darunter verstehen, wenn ich sage, stillen Sie ab, sind Sie auch nicht glücklich. Warum belassen Sie es einfach nicht so, wie es im Moment ist? Sie stillen Ihr Kind und füttern gleichzeitig zu, abnehmen können Sie auch während der Stillzeit. Eine stillende Frau sollte Ihre tägliche Kalorienzufuhr nur nicht unter 1800 kcal fallen lassen und nicht mehr als 500 g pro Woche bzw. zwei Kilogramm im Monat abnehmen. Allerdings gibt es inzwischen neuere Untersuchungen, die keinen Zusammenhang mehr zwischen dem Abbau der Fettdepots und dem Schadstoffgehalt der Muttermilch finden konnten. Dennoch ist es besser langsam abzunehmen und so auch dem JoJo Effekt auszuweichen. Es ist sogar möglich weiter abzunehmen als bis zum Vorschwangerschaftsgewicht. Eine stillende Frau sollte jedoch ihre tägliche Kalorienmenge nicht unter 1800 Kalorien sinken lassen und nicht mehr als 500 g pro Woche (2 kg im Monat) abnehmen. Jeder Tropfen Muttermilch ist kostbar und ein Gewinn für Ihr Kind! Sie geben Ihrem Baby auch mit nur mehr einer oder zwei Stillmahlzeiten nicht nur ntikörper, sondern hochwertige Nahrung, Wärme, Nähe und Geborgenheit. Lassen Sie sich nicht von irgendjemandem zum vollständigen Abstillen überreden, wenn Sie gerne weiter stillen wollen. Vielleicht wenden Sie sich auch (noch) einmal an eine Stillberaterin in Ihrer Nähe und besprechen mit ihr in einem persönlichen Gespräch, welche Möglichkeiten es gibt, Ihre Milchmenge doch noch zu steigern. Ich suche Ihnen gerne die nächstgelegene LLL Stillberaterin heraus. Dazu brauche ich lediglich Ihren Wohnort mit Postleitzahl. LLLiebe Grüße, Biggi
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