Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, ersteinmal vielen DANK für Deine tolle Arbeit hier im Forum ! Du hast mir schon oft direkt oder indirekt mit gutem Rat zur Seite gestande. :O)) Für mich und meine kleine Maus ( 1 1/2 J.)ist nun der Zeitpunkt des Abstillens gekommen. Wir haben bis dato. noch immer 1x morgens gestillt. Nun zu meiner Frage ... vom Gefühl her würde ich sagen, habe ich selber für diese 1 Stillmahlzeit noch sehr viel MM. ... Was kann ich unterstützend machen ? Reicht Pfefferminztee trinken aus ? Oder hast Du noch einen anderen Vorschlag ? Vielen lieben Dank ! Liebe Grüsse Kiddymamo
? Liebe Kiddymamo, Du kannst deine Kleine immer kürzer anlegen, so dass die Brust das Signal bekommt „Bedarf sinkt“. Es ist normal, dass die Brust auch nach dem Abstillen noch „arbeitet“. Es dauert einige Zeit, bis keinerlei Milch mehr gebildet wird (Wochen bis Monate) und die Brust sozusagen wieder „inaktiv“ wird. Solange Du keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. haben, besteht überhaupt kein Handlungsbedarf. Deine Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht „schlecht“). Sobald Du jedoch Stauungen oder ein unangenehmes Spannungsgefühl bekommst, kannst Du gerade so viel Milch mit der Hand ausstreichen (oder ganz vorsichtig abpumpen), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr ausstreichen, sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Du brauchst deine Trinkmenge NICHT einzuschränken, sondern kannst und sollst weiterhin entsprechend deinem Durstgefühl trinken. Es hat sich allerdings als sinnvoll erwiesen, den Kochsalzkonsum in der Abstillperiode einzuschränken. Manche Frauen empfinden einen stützenden, aber in keinem Fall einengenden BH in der Abstillphase als angenehm. Zwingend notwendig ist es jedoch nicht, einen BH zu tragen. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Widerstehe der Versuchung immer wieder ein bisschen an der Brust herumzudrücken, um zu sehen „ob da noch was ist“. Auf diese Weise kann die Milchproduktion auf geringem Niveau weiterhin aufrecht erhalten bleiben. LLLiebe Grüße Biggi
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