Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

abstillen

Frage: abstillen

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liebe biggi welter, ich bräuchte ein paar tipps um die restliche milch in meiner brust loszuwerden. das abstillen hat eigentlich recht gut funktioniert (reduzieren der mahlzeiten, ablenken, etc.) seit 14 tagen nun trinkt marco nicht mehr (zuletzt war für die eine abendmahlzeit auch gar keine milch mehr da) nun sammelt sich aber immer mehr und bald wirds unangenehm. aber ich dneke ich brauch nicht weiterzuerzählen. vielen dank im voraus (deine tipps sind immer gut und es ist super zu wissen, dass man sich so einfach und schnell rat holen kann - danke) grüße aus graz margrit


Biggi Welter

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Liebe Margrit, es ist normal, dass die Brust nach dem Abstillen noch einige Zeit lang Milch bildet, bei manchen Frauen für einige Monate, es gibt aber Frauen, bei denen dies sogar ein Jahr und länger anhält. Viele Frauen haben auch nach dem Abstillen sogar noch einige Zeit einen Milchspendereflex, der einsetzt, wenn sie ihr Kind oder auch ein anderes Baby schreien hören. So lange deine Brust nicht prall gespannt ist oder Du Verhärtungen (Milchstau) tasten kannst, musst Du jetzt gar nichts unternehmen. Dein Körper wird die noch vorhandene Milch langsam resorbieren. Widerstehe der Versuchung durch gelegentliches Ausstreichen oder Drücken auf Brust und Brustwarze „nachzuprüfen", ob da noch etwas kommt. Auf diese Weise kannst Du die Milchproduktion auf geringem Niveau weiter aufrecht erhalten. Sollt deine Brust anfangen zu spannen oder Du kannst Verhärtungen ertasten, dann kannst Du gerade so viel Mich ausstreichen, dass die unangenehme Spannung nachlässt bzw. die Stauungen sich auflösen. Nicht mehr Milch als unbedingt, sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken solltest Du deine Trinkmenge. Du solltest dich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekommst Du massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Du dich hierfür interessierst, wenden dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Habe noch ein wenig Geduld und behandele deine Brust wie oben beschrieben. Zwei Wochen sind noch keine lange Zeit. LLLiebe Grüße Biggi


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