Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

abstillen

Frage: abstillen

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo Ich habe mit meinem Sohn (9,5 Mon)das Problem das er ausser an meiner Brust nichts anderes trinken will! Ich habe wirklich schon alle Saugeraufsaetze und Trinklernbecher durch! Auch aus einem normalem Glas will er nicht, ausser 2-3 Schluck. An Fluessigkeinten habe ich verduennte Saefte Tees oder Wasser pur versucht, ist alles das gleiche! Am besten geht es bis jetzt mit einem Teeloeffel (ca 50 ml nach dem Essen) Ich moechte unbedingt abstillen, weil er auch nachts alle 2 Std an meinem Busen nuckeln will (nicht immer trinken) Und das schon seit ca 1/2 Jahr! Bin ziehmlich am Ende und in der Nacht auch schon mal zornig, so das ich mich selbst erschrecke! Ich denke das wird er auch spueren! Wie kann ich ihm das triken bei bringen und einen laengeren Schlafrythmus angewoehnen? Er bekommt morgens um 8.30 100ml Wasser mit Getreideflocken und 1/2 Glas Obst (Obstbrei), danach etwas Wasser geloeffelt(50 ml mehr nimmt er nicht) um 12.30 1 Glas GEmuese und 1/2 Obst am Nachmittag 1 Obstglaeschen und um 19 Uhr 200 ml Milch Getreidebrei. Nach den Mahlzeiten und zwischendurch versuche ich immer wieder ihm Fluessigkeit zuzufuehen. Gestillt habe ich ihn am Tag seid einer woche nur wenn er wirklich nichts getrunken hat. Aber Nachts dafuer wie gesagt immer noch alle 2 Std. Ach ja, Zaehne sind bei ihm oben 4 und unten zwei schon durch. Ist alles etwas verwirrend und viel, aber ich hoffe Sie koennen mir trotzdem helfen. Liebe Gruesse Meiek


Biggi Welter

Biggi Welter

Beitrag melden

? Liebe Meike, wenn Sie Ihr Kind jetzt abstillen wollen, dann stehen Sie zu diesem Entschluss, doch erwarten Sie sich dadurch keine Wunder in Bezug auf sein Schlafverhalten, denn es gibt keine Garantie, dass es sich durch das Abstillen automatisch verbessern wird. Die Antwort auf „wie kann ich meinem Kind das Trinken beibringen und einen längeren Schlafrhythmus angewöhnen" lässt sich nur mit „Mit viel Geduld und Liebe" beantworten. Wieviel Flüssigkeit ein Baby zusätzlich zur Beikost braucht, hängt davon ab, wieviel Beikost es isst, wie warm es ist, wie aktiv das Kind ist und einigem anderen mehr. Ein Kind, dass noch viel breiartige Kost isst, bekommt zudem über die Nahrung relativ viel Flüssigkeit. Solange ein Baby zusätzlich zur Beikost weiterhin nach Bedarf gestillt wird, genügt auch die Muttermilch als Flüssigkeitszufuhr, dennoch ist es sinnvoll, parallel zur Beikost den Becher mit Wasser einzuführen. Bieten Sie Ihrem Kind zur Beikost immer Wasser an, dann hat es die Möglichkeit zu trinken, wenn es durstig ist. Wasser ist das optimale Getränk, sowohl für Kinder wie für Erwachsene, Saft oder Tee ist nicht notwendig. Solange der Urin des Babys hell, fast farblos aussieht und nicht unangenehm riecht, bekommt es in der Regel genügend Flüssigkeit. Haben Sie Geduld, Ihr Baby wird das Essen und Trinken schon lernen und akzeptieren und sollten Sie den Eindruck haben, dass die Trinkmenge deutlich zu gering ist und Ihr Kind dennoch nicht mehr trinken will, dann machen Sie aus dem Gemüsebrei einfach Gemüsesuppe. LLLiebe Grüße Biggi Welter


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

habe ich ganz vergessen! Er geht am abend um 20 Uhr ins Bett (einschlafen geht gut) morgens ist er dann so richtig wach um 8 (da erzahlt er munter nach dem er die Nacht zig mal wach wird und nur bruellt bis ich ihn doch wieder anlgege) Manchmal schlaeft er morgens dann nochmal von 10-11 und am Nachmittag von 13.30 bis 15.30 Ich achte darauf das er 4 Std vor der Nachtschlafenszeit nicht mehr schlaeft


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

das kann ich gut verstehen, dass du geschafft bist. unsere maus (6 mon.) hat bis zum 5. monat auch jegliches fremdgetränk und alle sauger abgelehnt.nachts alle 2 stunden geweckt zu werden, ist ganz schön heftig über so lange zeit. schläft er eigentlich im eigenem bett? allerdings denke ich auch nicht, dass es flüssigkeitsbedarf ist, was ihn weckt, eher das bedürfnis nach dir, du schreibst ja, das er z.t. nur nuckelt. ich habe die erfahrung gemacht, das alles umso besser wird, je gelassener man es sieht. ja, ist nicht einfach. aber zornig sein macht alles nur verkrampfter. er "gewinnt" sowieso, wie du ja schreibst, also lass ihn gleich. evt. hilft es dir, wenn du dir klarmachst, dass er irgendwann nicht mehr bei dir trinken wird und du es dann vermissen wirst...es wird nur ein krampf, wenn du ihn zwingen willst, bei dem ihr beide unglücklich seid. evt. hilft es, wenn du vorm schlafengehen noch was kalorienreiches isst oder trinkst , um die milch nachts aufzupeppen? alles gute!


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Eigentlich was ich mir gedacht habe, aber irgendwie hoffte ich doch auf ein Wundermittel :-) Ich werde durchhalten und sehen das ich fuer uns den besten Weg finde. Es soll keiner und besonders mein kleiner Sonnenschein nicht darunter leiden. Liebe Gruesse Meike


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo, ich habe bereits seit mehreren Wochen den Wunsch abzustillen. Ich stille seit einiger Zeit tagsüber nicht mehr und hatte es auch vor kurzem geschafft nicht mehr zum Einschlafen am Abend sondern erst nachts zu stillen. Nun fordert meine Tochter (*12.03.24) das Stillen wieder vermehrt ein. Nach einem Gespräch mit einer Stillberaterin (leid ...

Hallo, mein Sohn ist jetzt genau 18 Monate und wir wollten mehrfach abstillen was nicht geklappt hat. Ohne mich in der Nähe kommt er problemlos ohne Milch aus aber mit mir wollte er immer an die Brust. Nun hatte ich in der vergangenen Woche eine schwere Corona Erkrankung und bekomme seit Donnerstag ein Antibiotikum bei der für die Stillzeit hinter ...

Hallo, mein Kind wird in paar Tagen 2 Jahre alt.  Ich stille immer nach Bedarf - auch nachts. Mal 1 mal nachts, mal aber auch 4 mal.   Jetzt meinte die Zahnärztin ich soll schnell wie möglich nachts nicht mehr stillen. Das wäre fatal für die Zähne zwecks Karies.  Habe natürlich Angst!  Wie fange ich an nachts nicht mehr zu stillen.  Ein ...

Hallo, ich habe nun 3 Monate voll gestillt und würde nun gerne abstillen und auf Pre umstellen. Wie gehe ich hier am Besten vor ohne einen Milchstau zu bekommen? Ist abpumpen sinnvoll? Salbeitee trinken? Würde gerne innerhalb einer Woche abstillen. vielen Dank. lg

Liebe Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema (Ab)Stillen: mein Sohn ist 9 Monate alt. Bis 6 Monate wurde er voll gestillt, er hat zu keiner Zeit Schnuller oder Flasche akzeptiert. Wir haben alle möglichen Sauger, Flaschen, Pulvermilch, abgepumpte Milch ausprobiert, egal ob müde, wach hungrig, Papa oder Mama, er wollte es einfach nicht. Haben wi ...

Liebe Biggi, ich bin aktuell in der 8. SSW und muss auf dringenden Rat meiner Gynäkologin abstillen, da es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt. Diese Entscheidung tut mir unglaublich weh, auch wenn ich weiß, dass sie medizinisch notwendig ist. Mein Kind ist 20 Monate alt und stillt tagsüber nur noch zum Einschlafen, abends ebenfalls zum E ...

Guten Tag,  ich möchte gerne zum Thema Abstillen und Milchstaus beraten werden. Mein Kind ist jetzt 8 Monate geht und soll ab Mai in die Krippe gehen. Bis dahin würde ich gerne sukzessive abgestillt haben, da ich ab Juni auch wieder arbeiten will und nicht weiter stillen möchte. Nun ist es so, dass er bereits 3x täglich Beikost bekommt und es auc ...

Kind 20 Monate stillt noch 3 Mal: Morgens 5-6Uhr Mittags 11Uhr oder 14uhr   [wenn ich Sie hinlegen um 11Uhr - wenn Sie in der Kita ist nach dem abholen 14Uhr] Abends 18:30-19Uhr Sie isst sehr schlecht.  Es gibt kein essen, bei dem man sagen kann,dass isst Sie bestimmt/sicher. Gemüse isst Sie nur wenig und auch Obst geht nicht immer. ...

Liebe Biggi, ich muss so langsam abstillen, da bei mir eine chronische Borreliose festgestellt wurde und wenn ich meine eigene Gesundheit angehen möchte, muss ich gewisse Dinge einnehmen, die nicht an Stillenden erprobt sind bzw. teilweise stillunverträglich sind. Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt und das Einschlafen untertags ist ziemlich her ...

Liebe Biggi, ich habe soeben viele deiner Antworten auf gestellte Fragen zum Thema Abstillen gelesen und war berührt von deiner Empathie und deinem Verständnis für jede einzelne Situation der Mütter die verzweifelt, verunsichert und einfach nicht weiter wissen - so wie ich.  Hier unsere Situation. Unser Sohn ist jetzt 19 Monate alt und wird fast ...