nadine1
Hallo, ich würde gerne wissen wollen wie ich Abstillen kann. Unser Speiseplan lautet folgendermaßen: 4 Uhr Stillen 7:30 Uhr Flasche Kuhmilchfrei (200ml), da enorme Hautprobleme daher auch der Wunsch zum Abstillen, da ich denke, dass die Probleme von mir ausgehen 11:30 Gläschen mit Fleisch 15:00 Obstbrei mit oder ohne Getreide 18:30 Brei mit Fleisch 19:30 Stillen und dann ins Bett Wie würde der Plan nun ohne Stillen aussehen, welche Mengen an Milch muss ich anbieten und wann? Was muss ich auf meiner Seite beachten? Was macht mann, wenn der Kleine Spatz sehr viel weint und ich ihm dann nicht die Brust anbieten Kann? Mein Sohn ist 6Monate und 1Woche Danke für Ihre Bemühungen im Voraus.
Liebe nadine1, noch mehr Beikost ist in diesem Alter nicht empfehlenswert, Sie sollten also zur Flasche hin abstillen. Diese kann nach Bedarf gegeben werden, wenn Sie Pre-Milch verwenden. Muttermilch ist der Goldstandard und von allen künstlichen Säuglingsnahrungen ist diesem Goldstandard die Pre Nahrung noch am ähnlichsten. Alle weiteren Nahrungen entfernen sich immer weiter von Goldstandard, was keinerlei Vorteile für die Gesundheit des Kindes bringt. Deshalb ist es nicht sinnvoll und vom ernährungsphysiologischen Standpunkt her auch nicht notwendig, andere Nahrung als Muttermilchersatz zu geben, als eine Pre Nahrung. Wenn Sie sich die Zusammensetzung der künstlichen Säuglingsnahrungen anschauen, dann können Sie sehen, dass Pre Nahrung eindeutig zu bevorzugen ist. Spätestens bei der sogenannten Folgemilch 2 ist es dann sogar so, dass diese kaum noch an die Muttermilch angepasst ist, oft sehr süß ist und von der Zusammensetzung her so, dass sie nicht mehr als ausschließliche Nahrung für das Kind ausreicht. Sie darf deshalb auch nur in Zusammenhang mit Beikost gegeben werden. Es gibt Länder, in denen Folgenahrungen gar nicht erhältlich sind. Eltern erhoffen sich, was die Werbung ja auch deutlich suggeriert, dass ihre Kinder mit einer Folgenahrung seltener gefüttert werden müssen und länger schlafen. Das ist der Hauptgrund, warum diese Nahrungen verkauft werden. Wenn Sie Ihr Kind nicht mehr stillen, müssen Sie es auf andere Weise beruhigen. • Das Kind kann getragen werden. Durch das Tragen wird das Bedürfnis des Kindes nach Körperkontakt, Geborgenheit, Wärme und Nähe gestillt und mit einem gut gebundenen Tragetuch hat man mindestens eine Hand frei, um andere Dinge zu tun. • Das Kind kann gebündelt werden. Das Bündeln gibt dem Baby das Gefühl von Geborgenheit und lässt es seinen Körper und seine Grenzen spüren. Das Gefühl von Begrenzung hilft dem Kind sich sicher zu fühlen. • Man kann ein Nest bauen. Auch hier ist die Begrenzung der springende Punkt, der dem Kind Geborgenheit vermittelt. • Massage, eine warmes Bad oder auch ein warmes Körnerkissen können beruhigend wirken. Schaukelbewegungen (Wiege, Hängematte, Schaukelstuhl, mit Tragetuch spazieren gehen, Kinderwagen), monotone Geräusche (Staubsaugen, Auto fahren), beruhigende Musik, Singen und Tanzen mit dem Baby und auch der Schutz vor Überreizung (viele Besucher, Fernseher) helfen einem Kind sich zu beruhigen. LLLiebe Grüße, Biggi
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