jaschn
Liebe Biggi, seit 3 1/2 Wochen hat mein Baby 6-10 Stuhlentleerungen grün schleimig und zweimal schon leichte blutfäden drin. Er nimmt weiter zu und hat sonst keinerlei Symptome (außer seit einer Woche Schnupfen). Wir waren deswegen bereits stationär, er hat kein flussigkeitamangel, Verdacht war hier ein Infekt und die Magenschleimhaut muss sich regenerieren (das ist schon wieder eine Woche her und es hat sich nichts geändert). Meine Kinderärztin meint solange er zunimmt sieht sie keine Not. Wie lange kann es dauern bis sich die Sehr geehrter Herr Dr. Busse, seit 3 1/2 Wochen hat mein Baby 6-10 Stuhlentleerungen grün schleimig und zweimal schon leichte blutfäden drin. Er nimmt weiter zu und hat sonst keinerlei Symptome. Wir waren deswegen bereits stationär, er hat kein flussigkeitamangel, Verdacht war hier ein Infekt und die Magenschleimhaut muss sich regenerieren (das ist schon wieder eine Woche her und es hat sich nichts geändert). Meine Kinderärztin meint solange er zunimmt sieht sie keine Not und wenn ich es ändern will soll ich so eine allergenfreie Ersatznahrung geben. Wie lange kann es dauern bis sich die Magenschleimhaut erholt? Ich esse seit 6 Tagen keine Milchprodukte, wann müsste man hier eine Besserung sehen? Macht es Sinn abzustillen und ihm Ersatznahrung allergenfrei zu geben? Kann ich das abstillen langsam vornehmen oder muss ich von heute auf morgen die Ersatznahrung umstellen? Ich esse seit 6 Tagen keine Milchprodukte, wann müsste man hier eine Besserung sehen? Macht es Sinn abzustillen und ihm Ersatznahrung allergenfrei zu geben? Kann ich das abstillen langsam vornehmen oder muss ich von heute auf morgen die Ersatznahrung umstellen? Ich achte jetzt auch immer drauf dass er nur eine Seite trinkt bzw. die gut leer trinkt. Aber er hat dann meist noch Hunger und ich biete ihm die zweite noch an. Er kam mit 3045 Gramm auf die Welt und liegt jetzt mit knapp 18 Wochen bei 6400 Gramm. Beste Grüße
Liebe jaschn, von der Häufigkeit ist alles normal von neun Mal pro Tag bis (nach den ersten Wochen) hinzu alle neun Tage (oder noch länger) einmal. Die Häufigkeit kann sich auch jederzeit und immer wieder verändern. Durchfall bei einem voll gestillten Kind erkennt man an den folgenden Anzeichen: mindestens zwölf Stuhlentleerungen innerhalb von 24 Stunden, die deutlich unangenehm riechen und manchmal auch mit Blutspuren durchsetzt sind. Die Stühle sind dann meist sehr wässrig und substanzlos und das Allgemeinbefinden des Kindes ist deutlich beeinträchtigt. Der Stuhl eines Babys, das ausschließlich Muttermilch bekommt, unterscheidet sich wesentlich von dem eines Flaschenkindes. Der Stuhl des gestillten Kindes ist gewöhnlich recht lose und ungeformt, häufig wie Erbsensuppe, und kann gelb bis gelblich grün bis bräunlich sein. Der Geruch ist anders als bei einem mit Fertigmilch ernährten Säugling sehr mild und nicht unangenehm. Die Häufigkeit des Stuhlgangs ist von Baby zu Baby verschieden und kann auch beim selben Baby von Woche zu Woche wieder wechseln. Manchmal macht es sehr häufig in die Windeln, wobei jedes Mal nur ein Fleck in der Windel erscheint. Anfangs kann es sein, dass ein Baby bei jedem Stillen in die Windeln macht. Bei einem vollgestillten Baby ist das jedenfalls kein Durchfall. Vielleicht macht es aber auch nur zwei bis dreimal pro Woche richtig die Windeln voll. Unter völlig normalen gestillten Babys gibt es da beträchtliche Abweichungen. Selbst wenn es gelegentlich einen grünen, wässrigen Stuhl hat, ist das bei einem gesunden Baby kein Grund zur Sorge. Auch kann sich die Farbe der Ausscheidungen an der Luft ändern. Gelegentliche Schleimbeimengungen können vorkommen und von der Häufigkeit ist alles normal von neun Mal pro Tag bis hin zu alle neun Tage (oder noch länger) einmal. An der Luft verfärbt sich Muttermilchstuhl sehr leicht grün. So lange das Kind gedeiht und sich wohl fühlt, ist es nicht von Bedeutung, wie oft oder selten es nach den ersten sechs Wochen eine volle Windel hat und welche Farbe oder Konsistenz der Windelinhalt hat. Blutfäden im Stuhl kann es gelegentlich geben und diese können auf eine Unverträglichkeitsreaktion hinweisen. Man sieht dies manchmal zum Beispiel bei Kindern, deren Mütter viel Kuhmilch und Kuhmilchprodukte zu sich nehmen. Es besteht die Möglichkeit, dass Kuhmilchproteine in die Muttermilch übergehen und das Kind kann dann auf diese Eiweiße reagieren. Hier kann unter Anleitung von entsprechenden Fachkräften eine Ernährungsumstellung der Mutter sinnvoll sein. Da dies eine enorme Einschränkung des Speiseplanes bedeutet, sollte eine solche Auslassdiät niemals auf eigene Faust und schon gar nicht so einfach über einen längeren Zeitraum gemacht werden, sondern möglichst immer mit einer Ernährungsberaterin abgesprochen werden, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. LLLiebe Grüße Biggi
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