peewee
Hallo, mein Sohn Lasse ist jetzt knapp 9,5 Monate alt, ich stille noch morgens, abends und 1 mal pro Nacht. Wie kann ich es jetzt schaffen, daß ich nachts nicht mehr stille (ich krieche langsam auf dem Zahnfleisch...), bzw bis er 1 Jahr ist, langsam abstille...er bekommt morgens die Brust, dann den Getreide Obstbrei vormittags, mittags den FleischKartoffelbrei und abends Milchbrei mit Folgemilch, danach stille ich ihn nochmal. Wie kann ich ihn denn jetzt auch beim Abstillen noch mehr an die Familienkost gewöhnen?? Danke für die Antwort!! peewee
Kristina Wrede
Liebe Peewee, bitte entschuldige, dass ich dir jetzt erst antworte. Wenn du die Nächste stillfrei haben möchtest, hast du es schon mal mit diesem Tip von Elizabeth Pantley probiert? Du erklärst Deinem Sohnemann schon bei Tag, was sich in der Nacht ändern wird, und versuchst, Signale zu definieren, die er wiedererkennen kann (erst wenn der Radiowecker angeht, dann darfst Du trinken) und die sich eventuell anpassen lassen (den Radiowecker kannst Du jeden 2. Tag eine viertel Stunde nach hinten programmieren, so dass die Pause immer länger wird). So wird die Nacht allmählich stillfrei. Wenn er sich dann darüber beschwert (was ganz sicher der Fall sein wird in den ersten 2-3 Nächten), dass er nicht trinken darf, dann tröste ihn und sprich liebevoll-beruhigend mit ihm, aber bleibe konsequent und stille ihn nicht, bis das vereinbarte Zeichen eintritt. In der Regel akzeptieren Kinder in dem Alter relativ schnell die neuen "Spielregeln" - auch wenn sie zunächst protestieren. Nur wenn über mehrere Tage hinweg der Protest nicht nachlässt. dann ist er vermutlich noch nicht so weit, darauf verzichten zu können und du solltest ihm noch ein paar Wochen "Schonfrist" gönnen... Leider ist es aber so, dass weniger stillen nicht automatisch mehr Essen und längere Schlafphasen in der Nacht bedeuten. Viele Kinder wachen häufig auf, weil sie einfach noch ganz anderen Schlafmuster haben als wir Großen, und das braucht einfach seine Zeit, bis sie neurologisch reifer sind... Herzlichen Gruß, Kristina
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