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Abstillen und Traurigkeit

Frage: Abstillen und Traurigkeit

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Hallo, mein Jüngster hat sich abgestillt. Ganz von selber. Er ist 15 Monate alt, ein toller Esser und eigentlich sollte ich doch froh und stolz sein. Ich bin es auch irgendwie, ich finde es immer ein sehr schönes Zeichen wenn Kinder selber merken was sie brauchen und was nicht, ich bin natürlich auch stolz darauf was mein Körper geleistet hat, ich war jetzt 6 1/2 Jahre lang immer schwanger oder habe gestillt, der Kleine ist unser letztes Kind und es ist wirklich richtig und vernünftig das es so ist. Ich weiß dass alles vom Kopf her, aber mein Herz kommt irgendwie nicht mit. Wir hatten eine wunderschöne, bilderbuchmäßige Stillbeziehung, während ich bei den beiden großen Kindern ums Stillen kämpfen musste war es diesmal so leicht wie atmen. Ich war (ungeplant) allein bei seiner Geburt, habe ihn gleich ein paar Minuten nach der Geburt angelegt und er hat sofort wie ein Profi getrunken. Ich hatte nie zuviel und nie zu wenig Milch, keinen Milchstau, keine wunden Brustwarzen etc. Kurz es war super einfach und sehr innig. Die beiden Geschwister sind auch noch recht klein und so waren die Stillzeiten immer wie kleine ruhige Inseln im trubeligen Alltag, es fehlt mir sehr! Ich bin total traurig, antriebslos, müde und fühle mich so leer. Ist das normal? Kann ich etwas dagegen tun?


Biggi Welter

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Liebe Löwenmädchenmama, ich kann Dich so gut verstehen, natürlich da da jetzt viel Wehmut, weil ein Abschnitt zu Ende geht, welcher nie wieder kommen wird. Auch Du musst nun Abschied nehmen und Dir wird klar, dass die innige Stillbeziehung zu Ende geht. Lass Deine Gefühle der Trauer zu, aber bleibe nicht dort stehen. Du hast viele Möglichkeiten, Deinem Kind Liebe, Nähe, Geborgenheit und Trost zu geben, auch wenn Du nicht mehr stillst. Nicht nur stillende Mütter sind gute Mütter. Kopf hoch, bald wirst Du nur noch mit Stolz zurück blicken :-). Alles alles Gute, sei umarmt von Biggi


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