Muni88
Hallo. Mein Sohn wird nächste Woche 11 Monate alt. Seit dieser Woche bin ich dabei abzustillen. Er wurde in letzter Zeit ca. 4 mal Tagsüber und Nachts 3 mal gestillt. Er hat morgens schon gefrühstückt, Mittags gibt es ein halbes Gläschen Brei und Abends Milch Getreide Brei. Zu jeder Mahlzeit wird Wasser angeboten, wovon aber meistens nur ein paar Schlücke von getrunken wird. Nun biete ich ihm immer die Flasche an anstatt zu stillen. Er trinkt mit ach und Krach 50ml. Natürlich auch mit Protest weil er lieber an die Brust will. Bekommt er so genug Flüssigkeit? Ich habe den Brei schon etwas mit Wasser verdünnt aus Angst das er zu wenig zu sich nimmt. Oder wird es sich demnächst einspielen wenn er merkt, das es die Brust nicht mehr gibt, das er dann mehr Wasser oder Pre trinkt? Vielen Dank für Ihre Hilfe
Liebe Muni88, lassen Sie Ihr Kind mit dem (leeren) Becher spielen, setzen Sie auf seinen Nachahmungstrieb und versuchen Sie es nicht mit Druck. Mein Sohn hat es damals geliebt, wenn man „Prost“ gesagt hat und die Gläser aneinander klirrten ;-), probieren Sie es mal aus. Wie viel Flüssigkeit ein Baby zusätzlich zur Beikost braucht, hängt davon ab, wie viel Beikost es isst, wie warm es ist, wie aktiv das Kind ist und einigem anderen mehr. Ein Kind, dass noch viel breiartige Kost isst, bekommt zudem über die Nahrung relativ viel Flüssigkeit. Bieten Sie Ihrem Kind zur Beikost immer Wasser an, dann hat es die Möglichkeit zu trinken, wenn es durstig ist. Wasser ist das optimale Getränk, sowohl für Kinder wie für Erwachsene, Saft oder Tee ist nicht notwendig. Solange der Urin des Babys hell, fast farblos aussieht und nicht unangenehm riecht, bekommt es in der Regel genügend Flüssigkeit. Haben Sie Geduld, Ihr Baby wird das Trinken schon lernen und akzeptieren und sollten Sie den Eindruck haben, dass die Trinkmenge deutlich zu gering ist und Ihr Kind dennoch nicht mehr trinken will, dann machen Sie aus dem Gemüsebrei einfach Gemüsesuppe. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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