Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

abstillen röngten

Frage: abstillen röngten

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Hallo, unsere Tochter ist knapp 14 Monate alt und ich bin gerade dabei sie abzustillen. Sie bekommt noch Morgens, abends und Nachts die Brust. Morgens und Nachts habe ich sie bereits abgestillt, was 2 Tage bzw. Nächte ein Kampf war, aber dann hat sie es akzeptiert und es läuft so prima. Nun muß ich sie aber noch abends abstillen und da sehe ich das große Problem. Sie trinkt an der Brust und dann schläft sie auch so ein. Wenn sie im Halbschlaf ist, lege ich sie dann in ihr Bett und sie schläft dann da weiter. Ich weiß nicht wie ich ihr das abendliche stillen abgewöhnen kann. Mir graust es davor. Da wird sie sich auch vermutlich nicht in 2 Tagen geschlagen geben. Sie liebt es so sehr. Ich selber habe nichts dagegen, sie noch zu stillen, aber da ich mich röngten und auch impfen (bin schon seit 1 Jahr wegen dem stillen ohne Impfschutz) lassen muß, bin ich leider nun doch gezwungen, abzustillen. Aber ich bin dennoch froh, dass ich es bis jetzt geschafft habe, trotz vieler dummer Kommentare. Mir war es wichtig so lange zu stillen, da sie ein sehr starkes Allergierisko hat und auch immer partout die Flasche verweigert hat. Ich hoffe Sie haben vielleicht einen Rat oder eine gute Idee wie wir den Kampf, möglichst schonend, auf uns nehmen können. Vielen Dank für Ihre Antwort. Rebekka mit Hanna


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Liebe Rebekka, gleich zu Anfange zum Thema Impfen: Es gibt keinen Grund, sich in der Stillzeit NICHT impfen zu lassen... laut "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Spielmann, Schaefer, 7. Auflage 2006 gilt Folgendes: "Impfungen: Entsprechend der Verlautbarung des amerikanischen Advisory Committee on Immunization Practice (ACIP) von 1994 dürfen Frauen sowohl mit Tot als auch Lebendimpfstoff in der Stillzeit geimpft werden. Alle bei der Mutter verwendeten Impfstoffe und Immunglobuline gelten während der Stillzeit als sicher für den Säugling. Bei manchen Impfstoffen, z.B. gegen Meningokokken, Pneumokokken (Shahid 195 & 2002) und Cholera, wurde diskutiert, ob relevante, das Kind schützende Mengen der mütterlichen Antikörper in der Milch erscheinen. Es gibt keine Impfung, die eine Einschränkung des Stillens erfordert." Empfehlung für die Praxis: Die Durchführung der routinemäßig ohnehin nicht mehr empfohlenen Polio-Lebendimpfung (Schluckimpfung) bei Eltern junger Säuglinge sollte solange aufgeschoben werden, bis der Säugling entsprechend dem Impfplan seine Impfung mit Totimpfstoff erhält." Zum Röntgen: Röntgen ist während der Stillzeit immer möglich. Röntgenstrahlen haben keine Auswirkungen auf das Stillen. Muttermilch wird durch eine Röntgenuntersuchung nicht beeinträchtigt. Die Mutter kann unmittelbar anschließend gefahrlos stillen. Zitat aus gleicher Quelle wie oben: "Röntgenuntersuchungen in der Stillzeit erfordern keine Stillpause, unabhängig davon, welches Organ untersucht wird. Dies gilt selbstverständlich auch für die Mammographie. Einschränkungen gelten lediglich für jodhaltige Kontrastmittel und für die Anwendung radioaktiver Isotope." Vielleicht relativieren diese Informationen jetzt das Problem "Abstillen am Abend/in der Nacht", und du beschließt, erst einmal weiter zu machen wie bisher, wenn jetzt doch kein "Zwang" zum Abstillen da ist? Lieben Gruß, Kristina


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