Rosalie784
Liebe Biggi, du hattest schon viele hilfreiche Tipps für mich, heute brauche ich wieder einen Rat. Meine Tochter ist jetzt 20 Monate alt und seit 3 Monaten versuche ich nachts abzustillen. Ich wollte langsam anfangen mit stillfreien Zeiten; Krankheiten und Zähne haben leider immer mal wieder zu Pausen geführt. Ich habe keinen Zeitdruck, merke aber immer mehr, dass ich nachts nicht mehr stillen mag. Sie schafft mittlerweile 6-7 Stunden ohne stillen. In der Regel von 23.00 - 5.00. Danach will sie aber ständig an die Brust. Nun habe ich vor 2 Tagen abends zum einschlafen gestillt, was ich auch erst mal beibehalten würde. Sie wollte dann nachts, nach ca. 4 Stunde wieder, was ich verneint habe. Es gab viele Tränen, aber ich bin standhaft geblieben. Sie hat dann tatsächlich mit Unterbrechungen bis morgen geschlafen. Es geht also wirklich ohne. Diese Nacht habe ich es wieder so gemacht und es ihr vorher erklärt. Sie weint aber oft, schreckt auf, fragt nach der Milch. Sie schläft bei mir im Bett, ich kann also direkt reagieren. Ich habe das Abstillen sehr langsam und sanft angehen lassen, ist das jetzt zu hart? Kann sie verstehen, dass sie nur noch zum einschlafen mittags und abends gestillt wird? Vielen lieben Dank und einen sonnigen Tag Rosalie
Liebe Rosalie, ja, Dein Kind kann das verstehen und mit Deiner liebevollen Begleitung wird sie das auch ohne allzu großen Kummer schaffen. Sicherlich ist Deine Kleine erst einmal traurig und enttäuscht, aber es ist jetzt an der Zeit, dass auch Deine Wünsche ernst zu nehmen. Schenke Deiner Kleinen in den nächsten Tagen und auch Nächten viel Nähe und Trost, gemeinsam übersteht Ihr das! Lieben Gruß Biggi
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