sandramo
Sehr geehrte Frau Welter, sehr geehrte Frau Wrede, Unser Sohn ist 8 Monate alt, normalgewichtig und wurde in seinem ersten Lebenshalbjahr voll gestillt. Wir haben aus div. Gründen den Entschluss gefasst, ihn nun langsam abzustillen. Inzwischen bekommt er daher tagsüber drei Breimahlzeiten, 100 bis 200 ml Pre-Milch anstatt Muttermilch und wird nur noch wenige Male tagsüber gestillt. Nachts ist die Stillfrequenz allerdings noch sehr häufig: Er möchte maximal alle 2 Stunden gestillt werden. Darüber hinaus akzeptiert er keine Schnuller. Meine Fragen an Sie: -Wenn unser Sohn nachts abgestillt wird, sollen dann die nächtlichen Mahlzeiten durch Premilch ersetzt werden? Oder wären Wasser oder Tee besser? -Wie lange kommt ein Kind in seinem Alter nachts ohne Nahrung aus? -Mein Mann könnte ihn in seinem Urlaub nachts zum abstillen (von 100 auf 0) übernehmen. Doch wäre ein „apruptes“ Abstillen nachts in seinem Alter unbedenklich? Oder sollten wir lieber eine sanfte Abstillvariante wählen, die ein paar Wochen dauert? -Gibt es eine Vorgehensweise für nächtliches Abstillen, die Sie empfehlen würden? Über eine Antwort freuen wir uns. Vielen Dank im Voraus!
Liebe sandramo, in diesem Alter können Sie in der Nacht auf alle Fälle noch Pre-MIlch anbieten. Es gibt Babys, die in diesem Alter keine Milch mehr brauchen, aber es gibt auch viele, die in der Nacht schlicht und einfach hungrig sind. Ich würde nicht auf die harte Tour abstillen, für das Baby und auch für Ihre Brust ist es besser, wenn sie Zeit für die Umstellung haben. Sie können auch erst stillen und dann die Flasche anbieten, schauen Sie einfach, wie es besser klappt. Evtl. kann auch Ihr Mann erst die Flasche geben und Sie stillen dann noch kurz oder auch gar nicht. Wichtig ist, dass Sie Geduld haben, für Ihr Baby ist es ein schmerzlicher Verlust, wenn es auf die geliebte Brust verzichten muss. Lieben Gruß Biggi
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