Denise C
Hallo, Ich bin wirklich am verzweifeln, nach 2 heftigen Brustentzündungen, Wunden Brustwarzen und unzähligen Milchstaus bin ich langsam am Ende meiner Kräfte. Ich hatte mir immer fest vorgenommen zu stillen aber um ehrlich zu sein ist es ein Horrortrip. Ich habe dauernd Schmerzen, mein Sohn trinkt teils über eine Stunde und ich komme zu nichts mehr. Darüber hinaus habe ich immer noch viel zu viel Milch und die Brüste laufen dauernd aus. Einerseits sollte ich sie ja vollständig entleeren damit es nicht wieder zu einem Stau kommt aber andererseits wird die Milch somit ja noch mehr. Ich streiche sie schon extra nur aus aber selbst das hilft nichts. Salbei und Pfefferminztee have ich auch schon viel getrunken und Lecithin mit Vitamin C eingenommen, Quarkwickel nach dem Stillen gemacht und die Brüste gekühlt. Phytolacca nehme ich seit heute auch ein. Ich bin so am Ende, sollte ich einfach abstillen?Eigentlich wollte ich keine Pre-Milch geben. Und wie soll das funktionieren bei so viel Milch, da bekomme ich ja sicher wieder eine Entzündung. Bitte helft mir, ich fühle mich so schlecht und möchte doch nur das Beste für meinen Sohn. Aber aktuell bin ich gefühlt den ganzen Tag nur mit meinen Brüsten beschäftigt und habe für ihn gar keine Zeit. Vielen Dank im Voraus Liebe Grüße Denise
Liebe Denise, Du Arme, das hört sich wirklich schrecklich an. Hast Du eine Kollegin vor Ort, die Dir beistehen kann? Sie könnte Dir erst einmal beim Stillen zusehen, oft hilft schon eine neue Stillposition oder ein paar andere andere Tricks, um die Situation zu verbessern. Sie kann Dir aber auch tatsächlich beim Abstillen helfen, denn Du solltest es wirklich ganz langsam angehen lassen. Wenn niemand in der Nähe ist, kannst Du auch telefonisch Rat einholen, manchmal helfen wirklich kleine Veränderungen und vielleicht magst Du dann gar nicht mehr abstillen…. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Bei zu viel Milch kann es hilfreich sein, das Stillen auf immer nur eine Brust pro Stillmahlzeit zu beschränken und die andere Seite dann nur so weit vorsichtig auszustreichen bzw. abzupumpen, bis die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Anschließend kann dann auch noch gekühlt werden. Dieses vorsichtige und maßvolle Entleeren der Brust mit anschließendem Kühlen kann immer dann durchgeführt werden, wenn die Brust übervoll wird und das Kind nicht trinken kann. Bekommt Dein Baby ausschließlich Muttermilch? Nimmt es gut zu? Gibst Du einen Schnuller? Evtl. stimmt auch etwas mit der Saugtechnik nicht, das kann ich aus der Ferne leider nicht beurteilen. Hole Dir bitte wirklich Hilfe, Du musst das so nicht aushalten! Lieben Gruß Biggi
Denise C
Hallo liebe Biggi, Vielmals danke für deine schnelle Antwort. Die Stillposition und die Saugtechnik waren laut der Stillberaterin im Krankenhaus super und wir haben nichts verändert. Ich habe auch das Gefühl, dass er der Brust gut fasst und effektiv saugt. Zunehmen tut er super, er entwickelt sich gut und ist auch fit. Nur mir geht es mit der Situation leider nicht gut. Liebe Grüße Denise
Denise C
Ergänzung: Mein Sohn bekommt ausschließlich Muttermilch seit der Geburt.
Denise C
Ich habe gerade nach einer Stillberaterin in meiner Nähe gesucht und dich gefunden. Kannst du mir denn bei einem Telefonat oder so besser weiterhelfen? Entschuldige die vielen Fragen, ich bin einfach so verzweifelt.
Liebe Denise, ruf morgen gerne am Vormittag an :-). Lieben Gruß Biggi
Denise C
Super, vielen lieben Dank:)
Ähnliche Fragen
Hallo, Meine Tochter ist 13 Monate alt und aufgrund einer anstehenden Kinderwunschbehandlung muss ich sie leider jetzt schon abstillen. Ich habe es bereits geschafft sie nachts abzustillen und sie schafft es mehrere Stunden zu schlafen, wacht aber dennoch öfter auf. Sie wird aktuell mehrmals gestillt: morgens nach dem aufwachen, mehrmals tagsüber ...
Hallo Biggi, meine Tochter ist 2 1/4 Jahre alt. Sie stillt noch sehr viel tagsüber und auch nachts noch häufig. Unsere Nächte sind oft sehr sehr unruhig und ich bin morgens völlig gerädert, da ich manchmal einfach nicht wieder in den Schlaf finde. Jetzt haben mein Mann und ich den Plan, unsere Tochter nachts abzustillen. Dazu möchte er die Nächte ...
Liebe Biggi, ich hatte dir vor 2 Monaten geschrieben, dass ich einen Ausschlag unter der Brust habe und ich bei einer sehr unsensiblen Hausärztin war, die meinte ich müsse abstillen. Nach deiner Rückmeldung hatte ich mich dagegen entschieden und erst mal abgewartet. Die Ärztin meinte es sei ein Pilz, allerdings hatte ich absolut keine Beschwerden ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Ich stille gerade nachts ab. Tagsüber hat der Kleine nicht mehr getrunken. Gerade ist der zweite Tag und meinf Brüste fühlen sich noch sehr unangenehm. morgen haben wir Babyschwimmen. Jetzt mache ich mir Sorgen, dass ich mir dsbri vielleicht eine Brustentzündung zuziehen könnte oder das unangenehme Gefühl der sehr vollen Brüste damit noch verlän ...
Liebe Biggi, meine Tochter ist nun 7 Monate alt und das Stillen hat für uns beide immer prima funktioniert. Doch nun wird sie immer agiler und meine schon immer sehr üppige Milchproduktion macht mit inzwischen häufig Probleme. Ich möchte daher in den nächsten 2-3 Monaten langsam aber sicher abstillen. Dabei gibt es aber leider ein paar Hürden: ...
Liebe Biggi, ich hatte dir bereits Anfang des Jahres geschrieben. Mein Sohn ist inzwischen 15 Monate alt und kam an 33+6 durch eine Not-Sectio zur Welt mit anschließenden Neo-Intensiv Aufenthalt. Trotz Stillberatung sind wir leider nie komplett vom Pumpen weggekommen. Mittlerweile Stille ich gar nicht mehr herkömmlich, sondern Pumpstille nur noch. ...
Liebe Biggi, Meine Tochter wird nächste Woche eins und stillt noch seeeehr viel. Sie sollte ja bereits mehr essen, bevorzugt die Milch. Daran müssen wir weiter arbeiten. Nun ist es so, dass bei mir eine Op bevorsteht, wofür ich abgestillt haben muss (Nabelbruch, dafür müssen die Hormone wieder "normal" sein). Nun wollte ich erst nachts abstillen, ...
Guten Tag, Ich bräuchte gern ein paar Ratschläge und Tipps zwecks Abstillen. Meine Tochter wird demnächst 17 Monate alt und ich habe sehr unsere gemeinsame Stillzeit genossen. Doch mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr Stillen möchte. Meine Tochter stillt noch häufig. Mindestens 2 mal an einem Kitatag, am Wochenende ...
Die letzten 10 Beiträge
- Abnehmen und Stillen
- Kleinkind beißt direkt in die Brustwarze
- Abstillen
- Erst beißt sie, dann will sie nicht mehr trinken
- Stillabstand 5 Monate altes Baby
- Alkoholfreier sekt
- Abstillen nach 12 Monaten
- 21 Monate Alt und beißt an der Brust, Periode beginnt ab 27.05. besteht darin ( auch) ein Zusammenhang?
- Eis
- Kaiserschnitt