Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Abstillen Kleinkind

Frage: Abstillen Kleinkind

Mitglied inaktiv

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Hallo Biggi, unser Sohn wird jetzt 3 und ich hab nun langsam auch keine Lust mehr am Stillen, denn ich glaube, er könnte so noch ewig weiter machen. Im letzten Herbst hab ich ein Mal gesagt, dass der Osterhase die Mimi mitnimmt für die kleinen Babys. Ein Mal und er hat es sich gemerkt und das ist seid dem auch immer wieder Thema (Ich ärger mich ein bischen, dass ich das so lala gesagt habe). Wir sind auch so weit, dass er sich was vom OSterhasen wünscht - quasi ein Tauschgeschäft. Vor geraumer Zeit hat unser Sohn den Mittasgschlaf aufgegeben nun fängt er wieder an, mittags Mimi zu fordern, aber er schläft dann nicht. Ich hab mir immer gesagt, ich stille solange er will, aber jetzt hab ich zunehmend keine Lust mehr. Allerdings wird er nach Karneval im Kindergartgen eingewöhnt und daher denk ich, jetzt ist ein schlechter Zeitpunkt....also doch mit dem OSterhasen arbeiten? Ich hab ihm auch erklärt, dass ich es nicht mehr mag und dass die Mimi nur noch für morgens und abends reicht. Dann läßt er sich auch darauf ein, wenn es abends eben weniger gibt, weils mittags schon was gab.....Hm, bin ´n bischen konfus und zwiegespalten... Hab schon mal überlegt, mit Salbeitee die Mlichproduktion einzudämmen, damit er auch wirklich merkt es ist weniger da. Geht sowas? Vielleicht kannst du mir ja was dazu sagen? LG und Danke für deine tolle Arbeit hier


Biggi Welter

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Liebe montibaer, es ist sehr fraglich, ob es das Abstillen fördert, wenn versucht wird die Milchmenge durch homöopathische oder naturheilkundliche Mittel zu verringern. Unter Umständen wird das Kind dann einfach mehr und häufiger an der Brust trinken wollen, um die Milchmenge wieder zu erhöhen. Ich glaube, ich würde auch mit dem Osterhasen arbeiten ;-), denn das ist deinem Kind bekannt und gibt ihm auch Zeit, sich langsam daran zu gewöhnen und auch die Zeit der Eingewöhnung zu überstehen. In den nächsten Wochen kannst Du immer wieder mit deinem Kind darüber sprechen und es liebevoll darauf vorbereiten, dass Eure Stillzeit jetzt zu Ende geht. Wichtig ist, dass dein Kleiner spürt, dass Du ihm zwar die Brust entziehst, nicht aber deine Liebe. Viele Frauen glauben, dass sie sich beim Abstillen vom Kind distanzieren müssen, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Vielen großen Kindern hilft es, wenn sie noch eine Weile an der Brust kuscheln dürfen, vielleicht magst Du das ja probieren? Schreib mir doch bitte nach Ostern, wie es geklappt hat, ich bin immer sehr dankbar für Erfahrungsberichte! LLLiebe Grüße, Biggi


Mitglied inaktiv

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Danke Biggi, ich greife natürlich auch auf die entprechende Literatur der LLL zurück, aber ich bin trozdem so verunsichert, weil unser Sohn sich nicht ankuscheln will. ER kuschelt wirklcih nur beim Stillen, ansonsten hat er immer fürchterlich viel "Arbeit". Er greint und weint beim Versuch zu verkürzen und versucht wirklich zu diskutieren, warum er nur noch eine Schluck braucht und ist dann ganz lange ungnädig und lehnt mich und meine Angebote dann ab. O-Ton, durch wegschieben unterstützt "Mama, geh weg!" Heute Mittag wieder erlebt. Hast du solche Reaktionen auch schon erlebt / davon gehört? Die find ich in der LLL Literatur nämlich nicht. Sollte ich ihn bis Ostern nun gewähren lassen und dabei darauf hinweisen, dass das nur noch bis Ostern geht? Ich hasse diese Unsicherheit! wäre gerne klarer..für mich und natürlich für unseren Sohn


Biggi Welter

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Liebe montibaer, ja, es gibt Kinder, die ihr gesamtes Kuschelbedürfnis beim Trinken an der Brust stillen (welch nettes Wortspiel) und ansonsten keine Zeit dafür haben. Warte mal ab bis Ostern, das ist doch noch eine ganze Weile und manchmal ist es wirklich so, dass die Kinder von selbst weniger stillen, wenn sie die Gewissheit haben, dass sie es dürfen. Vielleicht spürt dein Kind, dass Du nicht mehr magst und klammert deshalb vermehrt. Ich würde jetzt aber schon darüber reden, dass der Osterhase bald kommt und dann nicht mehr gestillt wird. Wichtig ist, dass DU DIR sicher bist. Ist die Mutter innerlich nicht davon überzeugt, dass sie ihr Kind abstillen will, dann ist dieser Zweifel für das Kind sehr deutlich fühlbar und es reagiert in fast allen Fällen so, dass es eher noch häufiger gestillt werden mag. Zweifel und Unsicherheit sind für ein Kind unerträglich, Kinder brauchen Klarheit. Mach dir nicht so viele Sorgen, meist klappt es wirklich leichter, als frau denkt ;-). LLLiebe Grüße, Biggi


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