Tschassi
Hallo, ich möchte meine Tochter (fast 2,5 Jahre) aus verschiedenen Gründen (u.a. Medizinische) nachts abstillen. Tagsüber hat das schon mit Aufstellen gewisser Regeln (Bsp. nur zu bestimmten Zeiten an einem Ort gut geklappt). Ich habe es sehr langsam und behutsam gemacht und irgendwann war das Thema tagsüber für uns durch. Ganz anders nachts. Ich stille sie in den Schlaf und nachts nach Bedarf (von 1x - 8x). Ich habe nun versucht mit einer neuen Regel "nur stillen, wenn das Schaf blau leuchtet" das Stillen in der Nacht zu reduzieren, danach wollte ich mich an das Einschlafstillen und Aufwachstillen am Morgen machen. Sie akzeptiert die Regel verhältnismäßig gut (kleiner Protest) nur wenn sie richtig wach ist (Bsp. Durst hat) dann kann sie nicht mehr einschlafen. Sie wälztst sich dann Stunden neben mir im Bett (wir haben ein Familienbett), zappelt ständig hin und her und kommt nicht zur Ruhe. Wenn ich ihr dann nach mehreren Stunden Wachsein die Brust gebe, dann schläft sie sofort ein. Ich lasse sie nie mit Brust im Mund einschlafen, sondern ziehe sie vorher raus. Häufig dockt sie sich auch vorher ab und dreht sich dann zur Seite. Sie kann also im letzten Schritt alleine einschlafen, nur irgendwie schafft sie es nicht sich soweit zu beruhigen, dass sie alleine zu diesem letzten Schritt kommt. Tagsüber ist sie auch noch nie von alleine eingeschlafen - immer mit Hilfsmitteln (Tragetuch, Kinderwagen, Brust). Ich bin jetzt etwas überfragt, wie es weitergehen soll - wir sind jetzt mehrere Tage hintereinander die halbe Nacht wach und es funktioniert einfach nicht. Sie versucht es auch (möchte kein Baby mehr sein), aber wie schon gesagt, schafft es dann in letzter Konsequenz nicht. Sie nimmt weder Flasche, noch Schnulli. Haben Sie einen Rat für mich? Viele Grüße
Liebe Tschassi, versuche doch einmal, deine Tochter mit einzubeziehen. Frage sie, was sie raucht und ob es ihr vielleicht hilft, wenn sie deine Hand haben darf oder ein Schmusetuch bekommt oder ein Shirt von dir. Es dauert einfach eine ganze Weile, bis dein Kind es schafft und je mehr Verständnis Du für sie hast, umso weniger Druck wird sie verspüren. Manche Kinder beruhigen sich wunderbar durch leise Musik oder ein schönes Nachtlicht, probiere einfach aus, was DEINEM Kind gut tut. Ich finde es schön, wie sehr Du Air dein Kind eingehst und bin sicher, dass Ihr gemeinsam auch diesen Schritt meistern werdet. Ganz herzliche Grüße Biggi
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