Dramaqueen89
Hallo und vielen Dank für die hilfreichen Tipps, die Sie uns immer geben :) Mein Sohn ist jetzt 6 Monate alt und ich möchte langsam ohne Stress Abstillen. Mein Sohn nimmt auch gerne die Flasche und isst bereits zu Mittag und am Abend volle Portionen Brei. Er ist sowieso mega interessiert am Essen. Mittlerweile stille ich nur noch nachts, morgens und mittags. Welche Mahlzeit ersetzte ich jetzt als nächstes am besten mit der Flasche? Ich merke, dass die Brüste immernoch sehr voll sind. Ich streiche dann aus. Wielange kann das volle Gefühl anhalten im Abstillungsprozess? Ich hatte vor einigen Wochen einen fiesen Milchstau und habe Angst sowas nochmal mitmachen zu müssen :/ (Glaube, ich streiche aus Angst davor momentan zuviel aus) Ich habe von Globulis gehört, die das Abstillen unterstützen? Ich danke Ihnen für ihre Hilfe
Liebe Dramaqueen89, empfehlenswert ist es, eine Stillzeit nach der anderen zu streichen, und dazwischen einige Tage bis 1 Woche zu warten. Das macht den Übergang meist erträglicher…ich würde nicht in der Früh beginnen, da die Brust da meistens ziemlich voll ist. Sobald sich die Brust gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest Du entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und "nur" schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen., aber sie braucht etwas Zeit dazu. Es ist auch empfehlenswert, den Salzkonsum während des Abstillens einzuschränken. Es ist nicht notwendig die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken, trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch solltest Du keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Wenn Du keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. (mehr) hast, besteht kein Handlungsbedarf mehr. Deine Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht „schlecht"). Falls Du dich für naturheilkundliche oder homöopathische Mittel zur Unterstützung des Abstillprozesses interessierst, wende dich bitte an einen entsprechend ausgebildeten Arzt oder eine Hebamme. Alles Gute und liebe Grüße Biggi
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