Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tpochter Amelie wird seit Geburt nur gestillt.Sie probiert jetzt auch schon vieles vom Tisch. Sie möchte aber mindestens noch 3-6x je nach Laune,Gesundheitszustand, gestillt werden.Gründsätzlich bin ich Froh stillen zu können, bei meinen Sohn heute 7 hat es nicht geklappt. Leider wird es mir jetzt schon ganz lästig, denn wenn ich weggehe zb Hobby Kegeln dann passt mein Mann 3-4 Std auf und Sie schläft erst dann wenn ich heimgekommen bin, Sie gestillt habe.Da ist öfters mal 23.00Uhr!Dazu noch was, weil ich wieder einen Kaiserschnitt bekommen habe, schläft unsere Tochter seitdem in unser Bett.Ich hatte schon einmal Sie versucht an Ihr Bett zu gewöhnen musste mit meiner Matratze vor Ihrem Bett liegen und erst wenn sie wirklich schlief konnt ich Sie in Ihr Bettchen legen.Dann gab ich mal wieder auf :-( weil sie sehr oft Nachts aufwachte. Jetzt liegt Sie wieder bei Uns.Mein Mann will auch kein geschrei und darum ist dies die Beste Lösung für uns und in meinen Bett schläft Sie auch länger obwohl Sie mich nachts irgendwann schon halb weckt zum Stillen.Ich denke auch die Milch reicht ihr nicht mehr...aber ich habe schon X verschiedene Folgemilch usw ausprobiert und da sie keine Flasche will auch keinen Schnuller bin ich manchmal echt verzweifelt. Noch bin ich Zuhause aber nächstes Jahr wenn sie 3 wird möchte ich wieder Arbeiten ich merke wir haben eine sehr enge Beziehung die mit sehr viel Liebe verbunden ist aber ein bisschen Luft für mich wäre schön.Manchmal reicht Ihr schon wenn Mama aufs Klo geht und Sie fängt an zu weinen schreien obwohl ihr ihr sagte ich komme gleich wieder. Durch Stillen habe ich auch Körperliche Probleme meine Kopfhaut juckt ohne ende.WAS KANN ICH BLOSS TUN UND WANN KOMMT DER ABSPRUNG; ICH MERKE ICH BIN ABHÄNGIG VON IHR UND SIE VON MIR :-( DANKE SCHONMAL FÜR EINE RÜCKANTWORT! LIEBEN GRUSS YVONNE
Liebe Yvonne, zunächst einmal möchte ich dich beruhigen: Es ist nicht schlimm, und schon gar nicht ein "Versagen" deinerseits, dass deine Tochter noch nicht alleine ein- und durchschlafen mag. Ganz im Gegenteil: DIESES Verhalten ist das normale, will heißen, so hat die Natur es vorgesehen, so entspricht es der Natur eines Menschenjungen. Hast du gewusst dass ein junger Elefant eingeht, wenn er in den ersten 2 Lebensjahren nicht die PERMANENTE Anwesenheit seines Hauptbezugs"tieres" hat (kann auch ein Mensch sein...). Wenn ein Elefantenbaby zum Waisenkind wird bekommt es im Zoo selbstverständlich einen Pfleger zur Seite gestellt, der Tag und Nacht Hautkontakt bietet. Kein Mensch würde die Notwendigkeit dafür in Frage stellen. Nur mit unseren eigenen Babys, die viel unreifer geboren werden, erwarten wir so viel mehr. Das ist ein Punkt, der viele Diskussionen auslöst und bei Mutter und Kind zu vielen Tränen führen kann: Das Kind soll "wach" ins Bett gelegt werden und alleine einschlafen können (was eine enorme neurologische Leistung darstellt). Wenn es aber nur an der Brust oder im Körperkontakt mit der Mutter einschlafen kann, dann verurteilen wir dies als schlechte oder gar schädliche Angewohnheit... Wenn wir uns die Geschichte der Menschheit anschauen, dann wissen wir, dass es sich ein Urmensch und auch heute noch Menschen, die nicht so komfortabel wie wir in einem fest gemauerten Haus in "zivilisierter" Umgebung wohnen, nie leisten konnten und könnten, ihr Kind einfach "wach" irgendwo hinzulegen, damit es alleine schläft. Das Risiko, dann innerhalb von kürzester Zeit den Verlust eines Kindes betrauern zu müssen ist da viel zu groß. Der Punkt ist der, dass Babys und Kleinkinder ganz gleich was alle diesen Bücher und Hochglanzbroschüren sagen nicht dazu gedacht sind, alleine (ein)zuschlafen. Für ein Baby ist es absolut normal, dass es in den Armen und an der Brust der Mutter einschläft. "Emanzipierte" Babys sind in der Evolution noch nicht vorgesehen und da unsere Kinder mit der gleichen genetischen Ausstattung auf die Welt kommen, wie in grauer Vorzeit, funktioniert nicht alles sofort so, wie es in unsere moderne Welt passen würde. Seit Jahrtausenden und in unzähligen Kulturen ist das Stillen und gemeinsame Schlafen eine bewährte Methode Kinder glücklich, gesund und zufrieden aufwachsen zu lassen. Das Saugen wirkt beruhigend und nicht umsonst wurden im Laufe der Zeit die verschiedensten Brustattrappen (z.B. Schnuller s.o.) erfunden. Von der Natur ist es nicht vorgesehen, dass ein Baby oder Kleinkind allein ist und alleine einschläft. Nur passt dieses "natürliche" Verhalten des Babys nicht in unsere derzeitige Zeitströmung und damit haben wir ein (von uns selbst produziertes) Problem: Babys wissen nicht, was zur Zeit "Mode" ist und benehmen sich so, wie sie es seit Anbeginn der Menschheit getan haben. Alleine sein bedeutet für ein Baby oder Kleinkind aus seiner Sicht Lebensgefahr. Sie wissen nicht, dass es heute und in unserer Gesellschaft unwahrscheinlich ist, dass sie von einem wilden Tier gefressen werden, wenn sie alleine sind. Wir können einfach nicht erwarten, dass unsere Babys "begreifen" dass ihnen doch alleine nichts passieren kann und wir können sie auch nicht dazu bringen, dass sie in diesem jungen Alter ein Gefühl dafür entwickeln, dass es doch "nur fünf Minuten" oder welche Zeitspanne auch immer ist, die sie warten müssen bis wieder jemand kommt. Also: Das Einschlafen an der Brust ist nicht wirklich ein Problem, denn es entspricht der Natur der Kinder, die genau dort die Ruhe, Geborgenheit und Zuversicht finden (mal ganz abgesehen von der wertvollen Muttermilch), die es ihnen ermöglicht, sich dem Schlaf hinzugeben. Kleine Kinder haben es sehr schwer, einzuschlafen, das hängt mit ihrem unreifen Nervensystem zusammen und wird ganz von allein, sobald sie reif genug dafür sind, sich auflösen! Wenn Du gerne liest und ein Buch lesen möchtest, das sich mit dem Thema Schlaf auseinandersetzt und dessen Autor beim Thema Schlaf auch Achtung vor dem Baby zeigt und dessen Bedürfnisse ernst nimmt, kann ich dir wärmstens "Schlafen und Wachen ein Elternbuch für Kindernächte" von Dr. William Sears empfehlen, das im Buchhandel, bei der La Leche Liga und jeder LLL Stillberaterin erhältlich ist. Dr. Sears ist nicht nur Kinderarzt, sondern auch achtfacher Vater und aus seinen Büchern spricht nicht die graue Theorie, sondern auch eine ganze Menge Lebenserfahrung im Zusammenleben mit Kindern. Sollte es nun für dich trotzdem wichtig sein, dass dein Kind ohne dich in den Schlaf finden kann, dann ist es selbstverständlich akzeptabel, nach Alternativen zu schauen. Papa kann eine solche Alternative sein, denn vermutlich ist er nach dir die Hauptbindungsperson für dein Kind und somit gut geeignet, es zu beruhigen. In diesem Fall kann ich dir als Buch empfehlen Elizabeth Pantley: "Schlafen statt Schreien: Das liebevolle Einschlafbuch: Das 10-Schritte-Progamm für ruhige Nächte", das im Herbst auf Deutsch erschienen ist. Pantley hat ein Programm entwickelt, mit dem man älteren Babys, auch Stillkinder, dabei helfen kann, auch ohne Brust oder ständiges Stillen die Nacht zu schaffen. Auch wenn man nicht alle ihre Schritte anwendet haben viele Mütter doch gute Erfahrungen mit diesem Buch gemacht. Du kannst entweder das Gitterbett umbauen oder eine weitere Matratze ins Zimmer stellen, im Prinzip ist es egal. Und auch ich bin sicher, dass es im Kindergarten ganz anders laufen wird wie daheim und dein Kind dort ohne Probleme schlafen wird ;-). Vielleicht ist es auch wirklich ein guter Anfang, wenn Du mit deinem Kind einfach kuschelst, auch wenn es noch nicht dabei einschläft. Ich hoffe, die Antwort hilft dir ein wenig weiter. LLLiebe Grüße, Biggi
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