KatjaD@
Hallo und vielen lieben Dank, für die Möglichkeit, eine Frage zu stellen :) Mein Sohn wird jetzt drei Jahre alt, und schläft (außer ich bin in der Arbeit - 1x pro Woche für 12 Stunden, dann im Kinderwagen) immer an der Brust ein. Im ersten sowie auch im zweiten Lebensjahr war ich nicht viel unterwegs und daher brachte immer ich unseren Sohn zu Bett. Wir versuchten es dann hin und wieder einmal mit 1 1/2 - 2 Jahren, dass wenn ich abends unterwegs war, ihn Papa ins Bett bringt bzw auch wenn ich zu Hause war, er sich beim Einschlaf stillen dazu legte und damit unser Kind Vetrauen in der Einschlafsituation auch zu ihm aufbaut. Seitdem er zwei ist gehe ich wieder arbeiten und mit 2 1/2 Jahren habe ich einen Kurs angefangen, bei dem ich des öfteren später nach Hause komme. Die Großeltern leben auch am Haus, zu denen er ebenfalls eine gute Bindung hat, nur ist es so, dass wenn ich nicht da bin, er nicht bei meinem Mann und auch nicht bei den Schwiegereltern einschläft. Das längste was er wartete is 1 Uhr in der Nacht gewesen - bis dahin spielt er und möchte auf keinen Fall schlafen gehen und sobald er mich sieht, schlägt es sofort um in, dass er müde ist und Mama schlafen. Ich hatte in der gesamten Stillzeit immer wieder mich informiert, dass Einschlafstillen das Beste für das Kind ist und auch wie man seinem Kind andere Strategien beibringt zum Einschlafen, sowie dass es wenn man außer Haus ist, die Kinder schon schaffen (woran ich auch immer geglaubt habe, also auch immer mit gutem Gefühl außer Haus gegangen bin). Nur ist es jetzt so, dass ich mir schon denke, dass er regelrecht von der Brust anhängig ist, und diese komplett mit dem Schlafen verbindet. Er fängt demnächst im Kindergarten an und ich habe mir gedacht, dass es bis dahin sinnvoll wäre, es entweder zu entkoppeln oder gänzlich abzustillen (stillt beim Mittagsschlaf, zum einschlafen und in der Nacht 2-4x zum weiterschlafen). Daher wollte ich jetzt vor allem schrittweise und somit mit der Nacht beginnend abstillen, was in der ersten Nacht und am Tag danach für den eigentlichen Mittagsschlaf, von ihm mit dreiviertel Stunde begleitetem weinen (mit dem hatte ich gerechnet) aber nicht, dass er nach dem weinen "einfach" für sich beschloss, nicht mehr zu schlafen, sprich ab 1 Uhr nachts bis 6 Uhr (da lies ich ihm dann ein Gute Nacht Video schauen) legte er sich vehement nicht hin, sondern fiel ihm alles andere ein - steicheln, massieren, beruhigendes Kräuterkissen, in den Schlaf tragen, Flasche mit Wasser usw. brachten für ihn keine Entspannung. Mittagsschlaf im Kinderwagen ging er strikt alles zu Fuß, weil er sicher wusste, dass wir wollen dass er schläft. Seit diesem Tag (1 1/2 Wochen) lasse ich eine Spieluhr laufen, solange kann er stillen und danach biete ich ihm an mit Körperkontakt einzuschlafen. In der Nacht funktioniert das immer besser mit immer weniger Protest, nur zum einschlafen mittags sowie am Abend springt er sofort nach Ablauf der Spieluhr auf und sagt er möchte nicht schlafen er will spielen (obwohl er sichtlich todmüde ist und auch schon drei Tage den Mittagsschlaf desshalb ausfallen ließ, wobei ich an diesen drei Tagen am Abend wieder einschlafstilltr und in der Nacht konsequent fortsetzte mit Spieluhr stillen und danach schlafen). Tut mir leid für meinen langen Text, icj weiß nur nicht, wie ich ihm diese Entspannung ohne Brust beibringe, ohne dass er sich tagelang dafür entscheidet, sehr wenig bis gar nicht zu schlafen, bis er irgendwann nicht mehr kann. Ich hatte mit viel Protest und heftigem weinen gerechnet, doch ehrlicherweise nicht mit Schlafentzug. Wie kann ich ihn jetzt am besten unterstützen, ihm das zu lernen - ich denke mir es ist ja auch irgendwie schlimm so anhängig vom stillen zu sein. Vielen, vielen lieben Dank für Ihre Antwort!
Liebe KatjaD@, ich glaube, dass dein Kind einfach Zeit für die Umgewöhnung braucht und du es so ganz richtig machst mit der Spieluhr. Es gibt ja bereits schon weniger Protest und das wird sich immer weiter steigern. Wichtig ist jetzt wirklich absolute (liebevolle) Konsequenz, denn dein Kleiner muss lernen, dass du die Regeln machst und nicht er. Manchen Kindern hilft es extrem, wenn sie zunächst zwar nicht stillen dürfen, aber mit der Brust noch kuscheln dürfen – das gibt Sicherheit. Dein Kind wird sich an die neue Situation gewöhnen und ihr werdet das auch schaffen. Je klarer und sicherer DU bist, umso leichter machst du es deinem Kind. Denn unsere Kinder spüren jeden Zweifel in uns und dann fällt es ihnen schwerer, uns zu folgen (im wahrsten Sinne des Wortes). Gib deinem Kind ganz viel Liebe und tröste es, zeige ihm, dass du seinen Schmerz verstehst. Dein Kleiner wird das verkraften, denn du bist sein Leuchtturm und er wird sich an dir orientieren. Lieben Gruß Biggi
Liesugena
Hallo:) ich hab auch einen totalen Stilljunkie (2) hier und wir stillen nach viel Gemecker seinerseits jetzt nurnoch zum Einschlafen, Weiterschlafen und Aufwachen. Bei uns läufts ähnlich. Niemand sonst kann ihn hinlegen. Er schläft auch nicht im Auto ein oder sowas, er braucht immer die Brust. Es würde mich total interessieren wie es bei euch weiterläuft. Vielleicht hast du ja Lust mich auf dem Laufenden zu halten, ich schau mir dann gern was ab bei dir. Wenn du das nicht möchtest versteh ich das aber auch total, ist ja ein sensibles Thema :) ganz liebe Grüße und toitoitoi :)
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