MiaAlina
Liebes Stillberater-Team, meine Kleine Maus ist mittlerweile 10 Monate und wurde bisher noch morgens gestillt. Vor 4 Tagen habe ich angefangen, ihr morgens auch einen Milch-Getreide-Brei anzubieten (100ml Vollmilch/100ml Wasser). Am ersten Tag nach dem Stillen und am 2. Tag dann vor dem Stillen. Da hat sie dann zuerst 100g Brei gegessen und danach hab ich sie noch gestillt - 3-4 Minuten an jeder Seite. Gestern dann hat sie 85g Brei gegessen und ich habe ihr ein bisschen Milch-Wassergemisch (50:50) mal in einer Tasse zum Trinken angeboten. Das fand sie ganz spannend und hat auch ca. 30ml getrunken. danach wollte sie nicht mehr an der Brust trinken. Heute wollte sie nach ihren 80g Brei uns knapp 30ml Milch-Wassergemisch auch nicht mehr gestillt werden. Sieht so aus, als ob es das jetzt war mit dem Stillen - ich dachte eigentlich nicht, dass sie sich sooo schnell entwöhnt. Na ja - nun zu meinen Fragen: 1 ist die Brei-/ Trinkmenge nicht ein bisschen wenig? Soll ich ihr lieber Fläschchen anbieten, wobei ich das nicht unbedingt möchte, ihr jetzt nach 10 Monaten Stillen noch ein Fläschchen anzugewöhnen. Ausserdem hab ich irgendwie eine Abneigung gegen die Pulvermilch. Meine KiA meinte, dass Vollmilch-Wassergemisch kein Problem wäre. Aber da scheiden sich ja irgendwie die Geister. Was halten Sie denn davon? 2. Meine Brust schmerzt mittlerweile ganz schön und ich hab Angst, dass ich wieder eine Brustentzündung bekomme. Gibt es etwas, das ich tun kann, damit sich meine Brust reguliert - oder reguliert sich das von alleine? Vielen Dank für Ihre Antwort :-)
Liebe MiaAlina, mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Du kannst auch auf die Wassermischung verzichten und deinem Kind nur Milch au der Tasse anbieten, die Flasche ist nicht notwendig. Generell wird empfohlen, dass mit Kuhmilch und Kuhmilchprodukten gewartet wird, bis das Kind ein Jahr alt ist, es gibt aber auch Meinungen, die sagen, dass es ab zehn Monaten schon kein Problem sei, Milchprodukte einzuführen. Sobald sich die Brust jetzt gespannt anfühlt oder schmerzt oder Knoten bildet, solltest Du entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und „nur“ schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen, aber sie braucht etwas Zeit dazu. Es ist auch empfehlenswert, den Salzkonsum während des Abstillens einzuschränken. Es ist nicht notwendig die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken, trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Falls Du dich für naturheilkundliche oder homöopathische Mittel zur Unterstützung des Abstillprozesses interessierst, wende dich bitte an einen entsprechend ausgebildeten Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi
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