Jollygirl29
Hallo liebe Stillexpertinnen! Unser drittes Kind ist jetzt acht Monate jung. Es wird gestillt und bekommt drei Mal täglich Beikost plus Stillen. Sie hatte vor einer Woche einen MagenDarmInfekt und fängt erst jetzt wieder langsam mit Brei an. Vorger war sie so bei hundert Gramm pro Mahlzeit. Sie ist normal entwickelt genau auf der 50er Linie. Sie nimmt tagsüber Schnuller und etwas Wasser aus der Flasche. Ich möchte gerne zwei Mal die Woche abends trainieren. Bisher gab es relativ gutes Einschlafstillen, aber halt auch mal Geschrei. Zähne hat sie noch nicht. Jetzt haben wir das Problem, dass sie zum Einschlafen gestillt werden will und oft auch wenn sie dann nach einer halben Std aufwacht. Das kann mein Mann logo nicht. Schnuller nimmt sie dann nicht. Stattdessen lautes Geschrei. Ich möchte nicht abpumpen. Babymilch nimmt sie nicht. Haben es aber auch nur ein Mal probiert. Wie können wir meine Trainingszeit max zwei Std überbrücken? Für Tipps wäre ich sehr dankbar! Liebe Grüße Jolly
Liebe Jolly, könntest Du das Training evtl. verschieben und früher trainieren? Vielleicht könnte dein Mann dich sogar begleiten oder Du suchst dir ein Studio mit Kinderbetreuung. Das Verhalten deines Kindes wird sicher von manchen Menschen als extrem anhänglich oder mutterfixiert bezeichnet, doch es ist ein vollkommen normales Verhalten für ein Baby. Es ist sogar wichtig, dass ein Kind zunächst eine feste und verlässliche Bindung zu einer Person aufbaut (und diese Person ist bei einem gestillten Kind naturgemäß fast immer die Mutter). Aufbauend auf dieser Erfahrung kann das Kind dann später seinen Horizont erweitern und Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen. Doch das „Fundament" der engen Beziehung zur ersten Bezugsperson sollte fest sein und so zum Fundament der Beziehungsfähigkeit und Bindungsfähigkeit überhaupt zu werden. Wie schnell oder langsam das Kind dann seine Fühler ausstreckt und Kontakt zu anderen aufnimmt und dort Bindungen knüpft ist ebenso wie das Laufenlernen oder Sprechen von Kind zu Kind verschieden. Jedes Kind hat da seinen eigenen Zeitplan. Du würdest niemals an einer Blume ziehen, damit sie schneller wächst, denn Du weißt, dass sie dadurch verkümmern oder sogar sterben würde. Genau so wenig können wir an unseren Kinder „ziehen", um ihre Entwicklung zu beschleunigen. Keine Angst, dein Baby wird weder ein Muttertöchterchen noch ein ewig unselbstständiger Mensch, sondern Du legst jetzt den Grundstock für einen in sich ruhenden, selbstbewussten und selbstständigen Menschen. Hab noch ein wenig Geduld, dein Kind wird reifer werden und wird bald alleine einschlafen können. LLLiebe Grüße Biggi
Jollygirl29
Hallo! Leider kann ich das Training nicht verschieben, es ist Vereinstraining und findet in Trainingsgruppen abends zu festen Zeiten statt. Da wir noch zwei kleinere Kinder haben, kann auch mein Mann nicht mitkommen. Aktuell will sie abends nur mit Brust einschlafen, wacht beim Abdocken auf - selbst, wenn sie vorher länger schläft - und schläft dann nur mit Brust wieder ein. Tagsüber schläft sie super im Kinderwagen. Da gehts ganz ohne Einschlafstillen oder Schuckeln. Vielleicht legen wir sie während der Trainingszeiten in den Kinderwagen. Schade, vor einiger Zeit hat sie sich noch gut hinlegen lassen. Vielen Dank! Jolly
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