maribroom
Hallo, Ich habe im Frühsommer meine Tochter mit 2,5 Jahren abgestillt. Es ging von mir aus, sie hat es aber tatsächlich innerhalb von ner Woche akzeptiert obwohl sie wirklich immer ein absolutes Brustkind war. Nie den Schnuller akzeptiert hat. Seit dem abstillen nimmt sie aber tatsächlich den Schnuller als Ersatz. Sie braucht den Tags und nachts. Das ist auch kein Problem, soll sie. Das Problem ist die Anhänglichkeit. Es ist wirklich extrem. Sie akzeptiert den Papa gar nicht. Einschlafen geht nur mit mir, gekuschelt wird nur mit mir. Einen gute Nacht Kuss oder mal ne Umarmung vom Papa wird grundsätzlich verweigert. Kuscheln mit mir oder einschlafen ist auch echt sehr innig geworden. Sie verkriecht quasi in meinem Ärmel, zwickt und hält mich fest. Für den Papa natürlich sehr traurig. Wir wissen auch gar nicht was tun. Und das alles seit dem abstillen, vorher war sie gerne beim Papa im Arm. Habe ich sie echt so traumatisiert beim abstillen? Ist das ne Phase? Aber so lange schon. Sind echt verzweifelt.
Liebe maribroom, das kann jetzt einfach eine Phase sein, viele Kinder haben sehr ausgeprägte Mama- oder Papaphasen, das muss absolut nichts mit dem Abstillen zu tun haben. Ich würde versuchen, den Papa möglichst viel einzubeziehen. Er kann mit Eurer Tochter spielen und toben, kann ihr vorlesen, kann mit Euch zusammen spazieren gehen. Je weniger Druck gemacht wird, umso leichter wird Eure Tochter wieder die Fühler ausstrecken und mehr zum Papa gehen. So schwer es ist, nehmt dieses Verhalten nicht persönlich! Lieben Gruß Biggi
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