NGonAir
Hallo liebes Team, liebe Biggy, ich werde noch verrückt! Das schlafverhalte meiner Tochter war schon immer Pflefgeintensiv! Sie ist ein wirklich liebes Mädchen. Sie "Trotzt" bisher wenig, ist eher anhänglich und vorsichtig, gleichzeitig aber weit für ihr alter, sehr sozial und mitfühlend. Natürlich soll sie alle Nähe bekommen die sie braucht. Trotzdem möchte ich, im Sinne einer lange Stillzeit, Nachts abstillen. Ich bekomme die kleine kaum einen Abend vor 23:00Uhr zum schlafen. Das scheint normal zu sein, es geht vielen Eltern so. Unser Ritual beginnt gegen 19;00Uhr mit, Baden, (Massage), Schlafi an, Lavendelöl, zwei (mittlerweile) langen Geschichten und dann Einschlafstillen. Dann hühnern wir drei stunden im Bett (Doppelbett für sie und mich) rum und wenn ich Glück habe schläft sie 22:30 ein, wenn ich Pech habe nach 24:00Uhr. Einschlafstillen würde ich sie gern weiter und scherzhaft sage ich immer: das würde ich machen bis sie in die Schule kommt. Aber das Eine will man, das Andere muss man. (In der KiTa schläft sie allein in ihrem Bettchen ein (ohne jede einschlafhilfe-nuckel hat sie nie genommen) und dann zwischen 1 und 2h Mittagsschlaf.) Das alles wäre schon schlimm genug aber dann ruft sie mich Nachts noch zwei bis drei mal, um dann ab um 6:00 bis zum weckerklingeln gegen 7:00 Dauerzunuckeln. Auch Tags verlangt sie seit geraumer Zeit wieder vermehrt und andauernder die Brust. Und will neben her entertaint werden (Füße massieren, Buch lesen, Lied singen, Fernsehen) ich glaube das ich auch mit diesem entertaiment aufhören sollte!? Ausserdem will sie auch am Tag hier und da eine Stunde lang Nuckeln. T Aber all das bringt mich nicht so auf die palme wie das Nächtliche Stillen. Nachdem ich das Buch "Schlafen statt schreien" gelesen habe, bin ich aus "unseren" Bett sanft ausgezogen und zurück zu Papa. Wo ich schonmal viel besser schlafe! Ich bringe sie also ins Bett und komme wenn sie mich Nachts ruft zurück zu ihr, stille sie Und versuche mich wider davon zu stehlen. Gelingt mir das, schlafen ich die nächsten 2-4h bei Papa, meist gelingt es mir nicht und nach drei versuchen bin ich bei ihr eingeschlafen. Die Nächte machen mich so kaputt, das ich Tags unausgeglichen bin und schneller aus der Haut fahre. UND DAS WILL ICH NICHT! Die Nächte und besonders auch die Abende machen mich wahnsinnig. Ich werde mit jeder verstreichenden halben Stunde unentspannter und bin dann nach 2h eigentlich längst nicht mehr geeignet ein Kind in den schlaf zu begleitet. Gegen 23:00Uhr bin ich meist selbst bereits totmüde und manches mal mehrfach eingeschlafen. Ich weiß mir keinen Rat mehr. Ich rede mit ihr mittlerweile darüber, ich glaube sie versteht alles was ich sage (schon immer) aber man kann natürlich von einer zwei Jährigen nicht verlangen das sie das Problem löst. Habt ihr Rat? Schlaflos aus HH LG Anja
Kristina Wrede
Liebe Anja, hast du mal versucht, radikale Veränderungen zu machen. Z.B. sie nicht schon um 19 Uhr bettfertig zu machen, und einen Teil der Rituale zu streichen. Vielleicht ist es einfach auch zu viel? Vielleicht ist das Lavendelöl bei ihr nicht entspannend? Was passiert, wenn du sie aufbleiben lässt? Und was, wenn der Papa sie zu Bett bringen würde, nachdem ihr z.B. noch gemütlich auf dem Sofa gestillt habt? Wichtig dafür, dass die Kleinen Veränderungen annehmen ist, dass WIR überzeugt und sicher sind von dem, was wir machen. Vielleicht schreibst du dir mal auf, was dir wichtig wäre, und schaust dann, was zu verändern ist. Ich empfehle dir auch mal den Austausch mit einer Stillberaterin in der Nähe. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Und wie hast du denn das Pantley-Buch für die nächtlichen Stillzeiten eingesetzt? Wie wäre es denn, wenn der Papa sich nachts zum Kleinen legt, wenn sie wach wird und jammert. Mit liebevollem Raunen und totaler Gelassenheit trotz Weinen sind Papas oft die optimale Alternative! Lieben Gruß, Kristina
NGonAir
Danke für die tolle schnelle Antwort. Etwas ähnliches habe ich jetzt angefangen: Zuerst habe ich ihr jetzt ein großes Paipier mit Wolken bemalt. 13 Wolken und ein Herz. In der mitte eine süße Eule. Die liebe gute Nacheule, wie wir sie nennen. Die Nachteile bringt, wenn das Herz kommt, ein geschenk. Aber ab dann gibt es Nachts keine Brust mehr und bis dahin schaut die Nachteule das die sie es versucht. Ausserdem hab ich mit dem Kindergarten gesproch, sie wecken sie dort jetzt nach einer stunde. Ich habe auch gefragt wie sie bei denen einschläft und habe das heute Abend dann auch zuhause so gemacht. Sie sitzten einfach neben ihr und sagen ihr immer wieder aanft das sie jetzt nicht mehr aufstehen soll. Das mache ich jetzt auchy wenn sie drei mal gegähnt hat verlangt sie die "AM" die Brust. Ich hab sie ihr gegeben aber nochmal erkärt, wenn sie eingeschlafen ist, und wach wird, dann gibt es heute nicht die AM. Mal sehen. Naja aber diese Radikalen veränderungen finde ich auch super. Ich hab schon öfter gedacht. Sie ist tot müde, aber dann kam Badewanne und alles dazu und als wir dann im bett waren hatte sie die Müdigkeit übergangen. Ich werde es testen. Papa ist leider am abend keine Option. Er kommt oft zu spät. Abgesehen davon, er hat sehr viele liebenswerte Seite und Qualitäten, aber er möchte sie nicht zu bett bringen. Er macht es wenn ich nicht da bin aber dann ist es genauso. Sie schläft nicht unter drei stunden im bett liegen und reden. Aner heute (nachdem sie aber auch extrem wenig schlaf hatte 8h Nachtschlaf und eine dteiviertel stunde Mittagsschlaf) hat es besser geklappt. Naja ich stell mal weiter fleißig um. Rede tagsüberviel und setzte Abends sanft aber bestimmt weiter den Plan um.
Kristina Wrede
Das klingt super, ich drück euch die Daumen!
JanaV
Liebe Anja, ich melde mich einfach auch mal zu Wort, denn bei uns ist es ganz genau so! Ihr seid nicht allein :-)! Meine Tochter ist 28 Monate, ich bin auch gerade dabei, nachts abzustillen, und was ich wirklich empfehlen kann, sind zwei Abstill-Bilderbücher aus Amerika. Das eine heißt "Nursies when the sun shines" und das andere "Sally weans from nightnursing". Du musst die Texte natürlich übersetzen. Wir schauen uns die Bücher jeden Tag an. In diesem Alter verstehen die Kinder genau, worum es geht. Ich will nicht sagen, dass es völlig problemlos ist. Meine Tochter wacht nachts auch noch auf und weint nach der Brust, aber das Beruhigen klappt einigermaßen gut, und was auch gut funktioniert ist, Knäckebrot oder Maiswaffel anzubieten. Schon klar, das sollte jetzt nicht zum Dauerzustand werden wegen der Zähne, aber für den Übergang nimmt sie das wirklich gerne. Sie ist es eben gewöhnt, nachts etwas zu sich zu nehmen. Ich wünsche dir viel Erfolg! Liebe Grüße Jana
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