Lottinase
Hey Ich bin fix und fertig Es kann doch nicht normal sein das mein fast 4 Wochen älter kleiner Mann abends teilweise 2-3 Std an der Brust hängt Ich kann einfach nicht mehr Liebe Grüße
Kristina Wrede
Liebe Lottinase, doch, das ist völlig normal für ein so junges Menschenkind. Ein solch kleines Baby braucht einfach seine Zeit, sich an das Leben außerhalb des Mutterleibs zu gewöhnen. Erinnere dich daran, dass er bis vor kurzem 24 Stunden am Tag permanent versorgt wurde. Aus SEINER Sicht hat er da sicher schon riesen Fortschritte gemacht, wenn er nicht mehr rund um die Uhr an der Brust ist sondern nur abends vermehrt deine Nähe und Milch braucht. Muttermilch ist innerhalb von 60 bis 90 Minuten verdaut und der Organismus eines Babys ist auf häufige Mahlzeiten eingestellt. Dabei ist es nun nicht unbedingt immer so, dass ein Kind zügig zwanzig Minuten trinkt und sich dann nach drei Stunden das nächste Mal rührt, sondern es kommt immer wieder zu Stillepisoden, die so ablaufen: das Kind trinkt eine kurze Weile, hört auf, döst vielleicht sogar weg und beginnt erneut kurz zu trinken usw. Dieses Clusterfeeding und ist absolut normal für kleine Babys und vor allem am späten Nachmittag und Abend kommt es verstärkt zu solchen Clusterphasen. Ich weiß, dass das extrem anstrengend ist, doch es lässt sich nicht wirklich ändern, das braucht einfach seine Zeit. Rein wissenschaftlich gesehen ist es so, dass dein Baby durch den Stillmarathon deine Prolaktinausschüttung anregt und so dafür sorgt, das die Milchbildung angeregt wird und genügend Milch für das Kind zur Verfügung steht. Denk auch bitte daran, dass du selbst ja auch noch im Wochenbett bist und Haushalsaufgaben möglichst noch auf Sparflamme laufen sollten! Vielleicht wäre es hilfreich, wenn du abends einfach früh mit deinem Junior im Bett verschwindest, und ihr beide schon über dem Stillen einschlafen könnt. Auch tagsüber solltest du so häufig wie möglich ruhen. Dein Lebensrhythmus hat sich geändert und wird nie wieder so sein wie vor der Geburt, denn du bist jetzt Mama und das macht alles anders. Diese Veränderung ist nicht immer einfach, vor allem weil wir meist nicht darauf vorbereitet wurden, doch je mehr wir uns ihr "hingeben", desto leichter gelingt es, im "neuen Leben" Frieden zu finden. Schau doch auch mal, ob es nicht eine Stillgruppe in deiner Nähe gibt. Dort findest du Unterstützung, Zuspruch und viele hilfreiche TIpps von Frauen, die das gleiche erlebt haben oder erleben wie du! Lieben Gruß, Kristina
Jendriks_Mama
Hallo, das kenne ich nur zu gut :) Darf ich fragen, warum Dich das so belastet? Ihr seid doch noch im Wochenbett: einfach gemeinsam hinkuscheln und genießen. Oder geht das aus irgendwelchen Gründen nicht? Größere Kinder? Tiere? Dann hol Dir Hilfe! Oma, Opa, Freundin, Nachbarn, Dein Partner, ... lass Dich bekochen, die Schwiegermutter mal durchsaugen, den Onkel mit dem Hund rausgehen, ... Du hast noch Schonfrist. LG Sarah
Lottinase
Vielen Dank für die aufmunternden Worte Es ist nur so das ich alleine mit 3hunden bin und mein Partner es momentan nicht so wirklich einsieht mir zu helfen also bleibt alles an mir hängen Trotzdem danke nochmal
Jendriks_Mama
Du schaffst das! Woher ich das weiß? Ich hatte das gleiche Problem. Hatte? Habe! Seit 9,5 Monaten. Inzwischen haben wir einen gewissen Gassi-Rhythmus (auf den Jendrik auch besteht: nach dem Frühstück will er raus!). Aber über Monate hinweg musste ich jedes noch so kleine Zeitfenster nutzen. Dafür gab es Schmusestunden auf dem Boden (stillend) mit den Hunden und Ballkugeln sowieso. Kauf Dir eine Schleuder (kennst Du die?). Damit kannst Du die Vierbeiner per geschleudertem Ball auspowern (mit Baby im Tragetuch). Sobald der kleine Schatz mal abdockt --> raus :). Ich weiß, es ist ein schreckliches Gefühl, nicht allen super gerecht werden zu können. Aber: Baby und Hunde wollen eigentlich nix anderes als mit Dir zusammen zu sein! Jendrik, Lina, Kimi und ich sind ein prima Rudel geworden. Und der Haushalt? Der ist mir nicht böse wenn ich ihn mal vernachlässige ;) :)
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