Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Risiko einer Behinderung durch psychische Belastungen in der SS.

Frage: Risiko einer Behinderung durch psychische Belastungen in der SS.

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Sehr geehrter Herr Dr. Bluni, ist bei Schwangeren, die unter großen psychischen Problemen leiden, wie z.B. Ängste und dem Hang zum Grübeln, auch mit körperlichen Symptomen, das Risiko einer Behinderung beim Kind größer als bei Schwangeren ohne diese Belastungen? Viele Grüße Dana


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Dana, nein, die alltäglichen Stresssituationen und seelischen Belastungen führen nach bisheriger Datenlage nicht zu einem gehäuften Auftreten von Fehlbildungen. VB


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Hallo Dana, Du brauchst keinerlei Sorge zu haben, seelische Belastungen können keine Behinderung beim Kind auslösen. Damit es aber eine harmonische Schwangerschaft wird und sich die gesundheitlichen Belastungen für DICH in Grenzen halten, solltest Du aktiv werden und Dir helfen lassen. Zahlreiche Schwangere entwickeln Neurosen (Ängste) oder Depressionen (Grübeln...), oder bereits bestehende psychische Probleme verschlimmern sich hormonell bedingt. Das ist nichts Ungewöhnliches. Schätze Deine Situation realistisch ein: Wenn die seelischen Probleme leichterer Natur sind, genügt oft ein Kurs für Autogenes Training oder für Meditation. Bei schwerwiegenderen Problemen, die Du momentan nicht allein in den Griff bekommst, solltest Du mit Deinem Gynäkologen sprechen. Manchmal ist eine (kurze) psychologische Beratung oder die vorübergehende Einnahme eines stimmungsaufhellenden Mittels (auch homöopathisch) erforderlich. Alles Liebe, Astrid


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