Mitglied inaktiv
Ich brauche DRINGEND Ihre Hilfe. Ich bin im 6. Monat schwanger und hätte (voraussichtlich) ab 21.01.2002 Mutterschutz und will anschließend 3 Jahre Elternzeit nehmen. Durch meinen zustehenden Urlaub (Rest 2001 und anteilig 2002) könnte der 11.12.01 mein letzter Arbeitstag sein. ABER: Gerade wurde ich "persönlichen Mitarbeitergespräch" zitiert und was ich dort zu hören bekam... Es waren der Chef und eine ihm vertraute Mitarbeiterin anwesend. Der Chef sagte, daß es der Firma so schlecht geht, daß sie sich von Mitarbeitern trennen müssen und überhaupt nicht wissen, ob die Firma im Dezember noch zahlungsfähig ist. Sie wissen ja, daß ich als Schwangere einen besonderen Kündigungsschutz (bis 4 Monate nach Mutterschutz weil Kleinfirma) habe und bis zum Mutterschutz Geld bekommen würde, aber dies wäre dann wohl ohnehin nur theoretisch, weil die Firma höchstwahrscheinlich ab Dez. eh nix mehr zahlen kann (auch keine Löhne) und ich mich dann mit jeglicher Forderung (selbst wenn sie gerechtfertigt ist) nur an den Konkursverwalter wenden könne. Also wollen sie, daß ich eine Auflösungsvereinbarung unterschreibe, die auf August zurückdatiert wird, in der sie schreiben, daß die Auflösung aufgrund betrieblicher Gründe erfolgt und einer Kündigung zuvorkommt. Mein Vertrag würde dann Ende November (?) enden (wegen 3monatiger Kündigungsfrist) und sie wollen mir eine Abfindung in Höhe von 1-2 Bruttogehältern (soll angeblich steuer- u. sozialversicherungsfrei sein) zahlen. Wenn ich dieses Angebot nicht annehme, geben sie mir zu bedenken, daß ich dann womöglich ab November/Dezember gar kein Geld mehr kriege (weil keins mehr da sei). Na toll - oder? Da habe ich doch eigentlich Kündigungsschutz (bis 4 Monate nach Mutterschutz - und dieser endet ca. am 30.4.2002 - also Kündigungsschutz bis ca. August 2002) und nun das. Aber wollen die mich vielleicht nur über den Tisch ziehen (traue ich denen ernsthaft zu)? Und was ist, wenn die wirklich nichts mehr zahlen (die Umsätze sind momentan schlecht)? Wovon soll ich dann leben? Andererseits - wenn ich die Auflösungsvereinbarung unterschreibe und die machen gar nicht Konkurs? Und wenn das Arbeitsamt mir dann vielleicht noch eine 3monatige Sperre aufbrummt, weil ich das unterschrieben habe? Was soll ich bloß machen??? Ich bin völlig ratlos... Vielen Dank im voraus. Patti
Liebe Patti, unterschreiben Sie das nicht. Selbst wenn die Firma pleite macht, bekommen Sie Insolvenzausfallgeld vom Arbeitsamt (für die letzten drei Mo.). Vielleicht sagt man Ihnen nicht die Wahrheit. Sie schreiben nicht, ob es noch andere ANs gibt, aber warum zB kündigt er nicht auch der "Vertrauten"? Die Abfindung ist im übrigen zu niedrig. Außerdem wird das Geld auf das Arbeitslosengeld angerechnet und es kann uU zu einer 12 Wo. Sperre bei der Arbeitslosenhilfe kommen. Lassen Sie es drauf ankommen. Gruß, NB
Mitglied inaktiv
Ich würde das nicht unterschreiben, solche maschen kenne ich und solche firmen gleich recht. bitte gehe doch zu einem RA und lasse dich beraten, das ist das beste LG Sil
Mitglied inaktiv
Liebe Frau Bader, liebe Sil! Sie haben recht und ich bin schon etwas ruhiger geworden. In unserer Firma gibt es ca. 10 Leute (allesamt in einer wesentlich höheren Gehaltsgruppe als ich) - und wie ich festgestellt habe, scheint mit keinem anderen ein solches Gespräch geführt worden zu sein (entgegen aller Ankündigungen mir gegenüber). Ich bin ziemlich enttäuscht, daß man solche Tricks gerade bei mir versucht, wo man hier doch weiß, daß ich im Vergleich zu den anderen ein Kleinverdiener bin und mich jetzt um die Babyausstattung kümmern muß... Naja, nochmals ganz lieben Dank und viele Grüße, Patti
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