Elena1220
Guten Abend Frau Bader, unsere Firma wird leider zugemacht. Den Aufhebungsvertrag habe ich (wie meine Kollegen auch) in November unterschrieben und in Dezember erfahren, dass ich Schwanger bin. (unerfüllter Kinderwunsch seit 6 Jahren, bin 46J, aktuelle SSW 10+6, ET: 15.08.2024) Die Beschäftigung endet am 31.03.2024, dann bin ich Arbeitslos. Diese Situation hat auf mein Mutterschaftsgeld und Elterngeld bestimmt negative Auswirkungen, da ich von den berechneten 12 Monaten dann 4 Monaten lang ALG beziehen würde. Was könnte/sollte ich machen, um diesen finanziellen Nachteil irgendwie zu überbrücken? Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort. MfG Krisztina
Hallo, an der der Aufhebung des Vertrages ist nicht zu rütteln. Um Einbußen zu vermeiden hilft nur, einen neuen Vertrag zu schließen. Bei der Einstellung dürfen sie die Schwangerschaft verschweigen. Liebe Grüße NB
Andrea6
Du solltest dir schnellstmöglich eine neue Arbeitsstelle suchen.
Dojii
Da der Nachteil nicht aufgrund deiner Schwangerschaft entsteht und du auch nicht gegenüber den nicht schwangeren Mitarbeiterinnen, die ebenfalls ihren Job verlieren, bevorteilt werden darfst, liegt der Ball tatsächlich nur bei dir. Außer einen neuen Job zu finden hast du keine Möglichkeit, diesen finanziellen Nachteil zu verhindern/mildern.
Elena1220
Habe ich auch schon darüber nachgedacht. Aber gibt es Arbeitgeber, der eine schwangere Frau einstellen würde? Ich bin Risikoschwanger...oder sollte ich die Schwangerschaft verheimlichen? Ich weiss ehrlich gesagt nicht ob es eine gute Idee ist. :(
Succero
Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Entweder, du suchst dir einen neuen Job oder du akzeptierst die finanziellen Einbußen. Du musst abwägen mit welchen Konsequenzen du am besten leben kannst.
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