traurig21
Hallo, wegen einem betrieblichen Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft, musste ich diese bereits in der 8. Schwangerschaftswoche meiner Chefin mitteilen. Diese hat die Informationen an alle Kollegen weitergegeben. In der 12. Schwangerschaftswoche habe ich nun mein Baby verloren. Ich bin sehr traurig darüber, dass jeder darüber Bescheid weiß und mir dadurch eine Rückkehr an meinem Arbeitsplatz erschwert wird. Wie kann ich juristisch gegen meine Chefin vorgehen, die mir dadurch sehr viel Leid zugefügt hat?
Hallo, das ist unglücklich gelaufen. Auf der anderen Seite erfahren die Mitarbeiter doch eh von der Schwangerschaft, wenn ein BV ausgesprochen wurde. Klar können Sie versuchen, immateriellen Schadensersatz geltend zu machen. Aber da wird zum einen wenig bei herauskommen, zum anderen werden Sie sich einen neuen Arbeitsplatz suchen können. Liebe Grüße NB
Port
Es tut mir leid, dass Du eine Fehlgeburt hattest. Aber meinst Du nicht, dass Du aufgrund der Tatsache, das Kind verloren zu haben, leidest und nicht, weil die Chefin die Kollegen informiert hat. Das hätte sie nicht tun sollen, keine Frage. Dein Leid wird nicht geringer, wenn Du gegen sie juristisch vorgehst. Was hast Du letztlich davon? Nichts!
luvi
Hallo, Ich würde auch nicht juristisch gegen die Chefin vorgehen, aber was hättest du davon. Natürlich hätte sie nichts sagen dürfen! Schweigepflicht, Datenschutz gelten auch für sie. Ich würde mit ihr sprechen und ihr deutlich machen, was sie falsch gemacht hat. Wenn sie dann "blöd" kommt, evtl. dann erst weitere Schritte überlegen. Gewonnen hast du dann aber auch nichts, nur ein noch schwereres Leben auf der Arbeit. LG luvi
cube
Naja, du hast ein BV vom AG bekommen - sie muss ja nun die Kollegen informieren, dass du auf unbestimmte Zeit nicht kommst und deine Aufgaben erst mal auf andere verteilen. Selbst wenn der AG nun nicht explizit erwähnt, dass du schwanger bist - können sich die meisten doch das wohl ausrechnen. Ich finde es bei einem BV (ob durch AG oder Arzt) schwierig, den Grund der Abwesenheit wirklich komplett zu verschweigen. "Frau x kommt jetzt erst mal nicht mehr" - heizt das nicht mehr negative Gerüchte an als zu sagen "Frau x ist schwanger und ab sofort in einem BV. Daher ..." Denn zB zu behaupten, du wärest krank und könntest deswegen erst mal nicht arbeiten, wäre ja gelogen. Ohne BV muss sie gar nichts sagen - irgendwann sehen es die Kollegen natürlich trotzdem.
Meyla
Ich bin bei den genannten Antworten. Hatte auch 2 FG, beide während der Arbeit. Es wusste jeder Bescheid. Meine beiden intakten Schwangerschaften sind natürlich auch immer jedem bekannt gewesen. Im Personalplan steht BV drin und jeder der 1+1 rechnen kann weiss sofort, was das heißt. Deine Chefin hat dir kein Leid zugefügt. Das erfährst du durch den Vorgang selber. Du MUSST auch keine Schwangerschaft sofort dem ag melden. Wenn das Risiko nicht enorm ist, kannst du genau so gut die heikle Zeit abwarten oder eben in Kauf nehmen, dass jeder Bescheid weiss. Rechtlich dagegen vorgehen wird dir nicht helfen.
Port
Zitat: "dass jeder darüber Bescheid weiß und mir dadurch eine Rückkehr an meinem Arbeitsplatz erschwert wird." Die Rückkehr zum Arbeitsplatz wird noch schwerer, wenn Du die Chefin verklagst.
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