Frage im Expertenforum Milch & Fläschchen an Doris Plath:

Kleinkind 14 Monate

Frage: Kleinkind 14 Monate

Aprilblume

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Liebe Frau Plath, Ich wollte Sie fragen ob mein kleiner Sohn (14 Mo) alt tatsächlich zu wenig und einseitig ernährt wird. Er war schon immer ein schlechter Esser. Er ist 76cm groß und wiegt 8,7kg. Er hat 14 Zähne. In der Früh gegen 5:00 trinkt er 150ml 2er Milch. Frühstück wird gerne ausgelassen - ab 7:30 ist er in der Krippe, dort gibt es um 9:00 Frühstück. Er scheint dort manchmal ein Stückchen Brot mit Belag (Streichkäse, Schinken) zu essen. Oft wird auch dort nichts gegessen. Um 12:00 gibt es dort Mittagessen auf Kleinkinder abgestimmt - an guten Tagen schafft er laut den Pädagogen ein Drittel der Portion von Altersgenossen. 14:30 wird er abgeholt. Er bekommt dann oft noch einmal eine warme Mahlzeit (je nachdem wie gut er in der Krippe gegessen hat): zB gedünstetes Gemüse mit Fleisch und Nudeln mit etwas Butter. Davon isst er in etwa 70g, so wie auch an den Wochenenden. Er isst gerne alles mit uns mit...eben nur sehr sehr wenig. Nachmittags vielleicht 3 kleine Reiswaffeln und ein Stück Apfel. Abends gibt es eine halbe Scheibe Brot, Käse, Schinken und Gurke. Das meiste wird ausgespuckt, von dem Brot die Hälfte gegessen. Vor dem Schlafen trinkt er 200ml 2er Milch, nachts gegen 2 Uhr nochmals (auch als er diese Flasche nicht bekam, hat sich nach paar Tagen nichts verändert - er verlor lediglich an Gewicht). Langsam machen wir uns Sorgen, dass er nicht genug Nährstoffe erhält (er ist kleiner als mein Mann und ich es in dem Alter waren) und er im Längenwachstum einbüßt. Außerdem startet die infektreiche Zeit in der Krippe für die ein Babyspeck von Vorteil wäre. Motorisch entwickelt er sich gut, auch kognitiv ist er sehr gut entwickelt, in manchen Dingen sogar seinem Alter voraus. Hätten Sie einige Tipps für mich? Machen wir uns unnötig Sorgen? Vielen Dank, Liebe Grüße, Aprilblume


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Liebe Aprilblume, da stellen Sie mir zum Schluss die entscheidende Frage:-) Ich kann das natürlich sehr gut verstehen, wenn Sie sich Gedanken über die Ernährung und Entwicklung Ihres Sohnes machen. Das ist auch richtig so. Aber machen Sie sich hier keine Sorgen. Ihr Junge ist zwar kein schwergewichtiger Riese. Er liegt jedoch im (unteren) Normbereich. Es gibt einfach auch mal Kinder, die kleiner und zarter sind. Nicht alle gedeihen nach Lehrbuch. Wichtig ist, dass Ihr Junge motorisch aktiv ist und sich kognitiv gut entwickelt. Gerade solche Kinder setzten oft weniger Babyspeck an, weil diese Entwicklungen auch gut Energie verbrauchen. Soweit also alles gut. Und letztlich überwacht noch der Kinderarzt bei den Untersuchungen ob alles passt. Und solange dieser zufrieden ist, dürfen Sie das auch sein. Sie können bei der Ernährung nichts erzwingen. Freuen Sie sich darüber, dass Ihr Sohn alles isst, wenn auch noch in der Menge wenig. Das kann sich alles noch ausbauen. Bieten Sie Ihrem Kleinen ausreichend an. Nehmen Sie aber den Druck von Ihren und damit auch den Schultern Ihres kleinen Jungen, dass es mehr Essen oder Nährstoffe haben muss. Ihr Sohn holt sich schon das was er braucht. Auch wenn Eltern immer wieder meinen ihr Kind Kid isst quasi nichts oder nur sehr wenig, ist das in der Realität doch oft mehr als man denkt. Wichtig ist außerdem, dass Sie Ihren Sohn immer mit an den gemeinsamen Essenstisch nehmen, so dass er Mama und Papa beim Essen beobachten kann. Kinder lernen durch Nachahmen. Greifen Sie selbst mit Genuss am gemeinsamen Tisch zu. Sie sind das Vorbild, Ihr Kind wird Sie nachahmen. Versprühen Sie Freude beim Essen. Freude ist der beste Appetitbringer. Versuchen Sie die Mahlzeiten auf drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten (oder wie es in Ihren Alltag passt) zu begrenzen. (Häufige) Snacks zwischendurch mindern den Appetit bei den wichtigen Hauptmahlzeiten. Also keine kleinen Happen zwischendurch, damit sich ordentlich Hunger aufbauen kann. Lassen Sie das Essen nicht zu sehr in den Mittelpunkt geraten, freuen Sie sich mehr darüber, dass es Ihren Sohn gibt und es Ihrem Jungen gut geht! Und gegen die umkreisenden Infekt in der Krippe ist keiner gefeit, auch kein properer Junge. Herzlicher Gruß Doris Plath


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