Frage im Expertenforum Milch & FlÀschchen an Ulrike Kusch:

Beikost - keine Lust zu essen

Frage: Beikost - keine Lust zu essen

Himmelchen1

Beitrag melden

Guten Tag, Ich hatte bereits vor einiger Zeit schonmal bei den Ärzten eine Frage gestellt bezĂŒglich Beikost. Mein Sohn (8 1/2) Monate alt bekommt 5 Flaschen am Tag. Nachts schlĂ€ft er durch. Flasche 1: zwischen 06.30 und 07.30 - 200ml Flasche 2: zwischen 10.00 und 11.00 - 130ml Flasche 3 bzw. Brei zwischen 13.00 und 14.00 200ml bzw. 130g Brei Flasche 4: zwischen 16.30 und 17.00 - 200ml Flasche 5: zwischen 19.30 und 20.15 - 200ml Leider hat er nicht wirklich Lust zu essen. Darum ging es auch in meiner ersten Frage und mir wurde geantwortet, das bei den Alter die Milch alleine nicht mehr reicht. Auch jetzt bei meiner zweiten Frage, war die Antwort nur, das wir zĂŒgig weitere Flaschen umstellen sollen, da er zu viel Milch trinkt. Ist ja richtig, aber wie, wenn er einfach nicht essen will. Deswegen gebe ich hier nochmal die Infos und meine Frage, in der Hoffnung um RatschlĂ€ge. Info: Jetzt haben wir vor 2 Wochen nochmal mit Möhre angefangen und uns bereits auf Möhre-Kartoffel steigern können und die Flasche auch ersetzt bekommen. Seit ein paar Tagen möchte er Mittags aber nur noch schlecht bzw. Gar keinen Brei mehr essen trotz Hunger (Flasche hat er heute wieder leer getrunken, weil nichts anderes mehr rein ging). Danach ist er eingeschlafen und macht nun seinen Mittagsschlaf. Ich schĂ€tze er ist einfach zu mĂŒde dann zum Essen. Ich habe die Vormittags Milch bereits auch auf 130ml gedrosselt, da ich erst dachte er hat nicht genug Hunger, aber ich denke es ist die MĂŒdigkeit. Nun zu meiner heutigen Frage: WĂ€re es sinnvoll den Mittagsbrei schon bei der 2 Flaschen zu geben, also zwischen 10 und 11.00 Uhr? Vorher schlĂ€ft er meist nochmal und ist dann nicht mehr mĂŒde. Oder die Flasche noch mehr drosseln und den Mittagsbrei eher geben, wobei ich da vermute das er dann noch nicht genug Hunger hat. Um ihren Rat wĂ€re ich sehr dankbar. Viele GrĂŒĂŸe


Beitrag melden

Liebe „Himmelchen1“, ich kann verstehen, dass Sie sich denken, es muss doch nun bald klappen. Als Mama möchte man nur das Beste und Ihr Schatz soll ausreichend mit allen wichtigen NĂ€hrstoffen versorgt sein. Keine Sorge, dass wird schon bald klappen – ganz gewiss! Ihr Kleiner trinkt sich an der Milch satt, so dass der Hunger und die Lust auf die feste Nahrung nicht sehr groß ist. Daran hat er sich bisher gewöhnt und sicherlich ist das auch eine sehr bequeme und gemĂŒtliche Art fĂŒr ihn. Sie können ihn nun in die spannende Welt der anderen Geschmacksrichtungen und Konsistenzen fĂŒhren, auch wenn vielleicht noch etwas Überzeugungsarbeit notwendig ist. Etwas Brei schafft Ihr Schatz ja schon. Diese Mengen können Sie nun weiter ausbauen. Ich finde es eine gute Idee, die Essenszeit anzupassen. Schauen Sie mal, wann Ihr Sohn noch nicht zu mĂŒde und nicht zu hungrig ist. Bei vielen passt es zu Beginn um die frĂŒhe Mittagszeit herum. Das kann sich dann immer mal wieder verschieben. Wichtig ist, dass Sie voll und ganz hinter Ihrer Entscheidung stehen. Versuchen Sie die Mahlzeiten zu festigen und bieten nichts Beliebteres an, wenn Ihr Sohn nicht weiter löffeln mag. Machen Sie eine Pause und reichen die Breie dann erneut an. Möchte er nicht mehr weiteressen, dann ist die Mahlzeit beendet und es gibt keine Milch im Anschluss. So lernt er, dass die Breie wichtig sind und Sie nicht gleich mit Beliebterem wie der Milch einlenken. Fördern und fordern Sie Ihren Jungen – machen Sie sich den Hunger zum Gehilfen. Eines ist sicher – frĂŒher oder spĂ€ter klappt es! Ihr Schatz ist sehr schlau und merkt bald, das er sich bemĂŒhen muss und Sie nicht mehr mit seinem FlĂ€schchen einlenken. HĂ€ufig kann auch etwas babygerechtes Fingerfood die Experimentierfreude der Kleinen wecken! Das kann Ihr Schatz sich selber nehmen und erforschen. Ein eigenes Löffelchen zum „mithelfen“ ist ebenfalls spannender. Auch wenn nicht gleich alles im Mund landet und gegessen wird, ist das ein guter Anreiz. Nehmen Sie Ihren Kleinen mit an den Tisch und zeigen Sie ihm, wie viel Freude das essen macht. Kinder lernen viel durch nachahmen. Ich bin mir sicher, mit viel Liebe, Geduld und Konsequenz schaffen Sie beide die Umstellung und die festere Kost wird bald schon mehr. Ich wĂŒnsche Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute und eine schöne Woche! Herzliche GrĂŒĂŸe Ulrike Kusch


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. SelbstverstĂ€ndlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo! Mein Sohn (7,5 Monate - FrĂŒhchen 34+6, aber nur 1700gr/43cm) wurde nach der Geburt 6 Wochen lang auf der FrĂŒhchenstation aufgepebbelt. Dort wurde er nach der Uhrzeit gefĂŒttert und als 6-Mahlzeiter entlassen. Auch wir haben ihn nach der Uhr gefĂŒttert, da er keinerlei Hungeranzeichen hatte, aber dann immer die ganze Flasche leerte. Es gi ...

Hallo, wir haben bei meiner Kleinen mit genau fĂŒnf Monaten mit Beikost angefangen, was auch sehr gut geklappt hat. Wir waren nach 3 Tagen bei einem kompletten GlĂ€schen Karotte (125g) und nach einer Woche bei einem GlĂ€schen Karotte-Kartoffel (190g). Ich habe auch schon Pastinake-Kartoffe, probiert, hat auch super geklappt (1 Glas) und am nĂ€chste ...

Hallo liebe Expertinnen! Meine Tochter ist fast 6 Monate alt und ich stille sie. Sie hat von Anfang an gut zugenommen und sieht propper aus. Seit ca. 4 Wochen gebe ich ihr Mittags Hipp reine GemĂŒsebreie. Sie hat schnell und problemlos die 125 Gramm gegessen und war immer begeistert. Dann haben wir vor 1,5 Wochen mit den 190 Gramm GlĂ€schen mit Ka ...

Liebes Experten-Team, vorab möchte ich mich bei euch bedanken, dass ich immer so ausfĂŒhrliche Antworten bekomme! Auch wenn ihr die Fragen sicherlich schon 100 Mal gehört habt ;-) Finde diese Frage-Antwort-Möglichkeit bzgl. Baby und KinderernĂ€hrung super!! :-) So, jetzt zu meiner Frage: Warum steht bei Fleisch- oder Fisch-GlĂ€schen dabei, dass ...

Meine Tochter ist 7 1/2 Monate alt. Ich habe sie bis sie ca. 5 1/2 Monate voll gestillt und dann mit Beikost begonnen. Sie zeigte schon vorher großes Interesse an dem was wir gegessen haben. Seit dem Start mit Beikost hat sich die Menge kaum gesteigert. Mit ganz viel Geduld schafft sie gelegentlich ein halbes GlĂ€schen. SpĂ€testens dann presst sie di ...

Hallo! Meine Tochter bekommt nun mittags und abends selbstgemachten Brei. sonst stille ich sie. Ist es notwendig zwischendurch etwas zu geben oder braucht man das erst spÀter? Ich möchte nÀmlichen eigentlich nur Brei geben,statt schon feste Nahrungsmittel. ICH habe ihr bis jetzt noch nichts anderes in die Hand gegeben, ist das richtig? Da ich vi ...

Hallo liebes Hipp-Team, meine Tochter, bald 9 Monate alt, wird noch drei mal am Tag gestillt und isst ansonsten Brei. Ab wann kann ich ihr Brot klein geschnitten z.b. mit Butter anbieten? Sie bekommt den Abend mit 200ml Vollmilch. WĂ€re dann Butter zu geben okay oder Margarine? Wobei ich aber lieber auf Margarine verzichten möchte. StĂŒckig ...

Hallo alle zusammen, ich weiß das man in den gekauften GlĂ€ser ein Beikost-Öl untermischen soll. Ich verwende das Beikost-Öl von Ihnen. Manchmal koche ich aber selbst gerade am Wochenende. Muss ich unter selbst gekochtes Essen das Öl auch untermischen? Ich habe zum Beispiel unter den Kartoffelbrei Butter untergemischt. Das reicht vielleicht auch ...

Hallo,   mein Sohn bekommt seit er 5 Monate alt ist Beikost. Mittlerweile ist er ĂŒber 6 Monate alt und bekommt Mittags und abends seinen Brei.  Allerdings fĂ€ngt er beim Mittagsbrei bereits nach ca. 40g, beim Abendbrei nach ca. 100g an, sich zu ĂŒberstrecken und zu pupsen. Wenn ich ihn jedoch im Stehen halte und weiter fĂŒttere, geht es oft ...

Guten Morgen, meine Tochter ist jetzt 9 1/2 Monate alt und isst noch nicht wirklich viel an Beikost. Es wird langsam bisschen mehr als am Anfang, jetzt sind wir bei einem 1/4 GlÀschen. Laut KinderÀrztin kein Problem, dass sie noch nicht viel isst, da sie gut zu nimmt durch das stillen. Wir haben nun schon fast 6 ZÀhnchen (die letzten 2 sind ...