mamama2011
Hallo liebe Frau Klinkenberg! Gibt es Obst oder Gemüsesorten, die Kleinkinder (18 Monate,allergiegefährdet) noch nicht essen sollten? Wie sieht es aus mit Hülsenfrüchte, sauer Eingelegtes, roher Fisch, Sojaprodukte, gemahlene Nüsse (Erdnüsse)? Kann ich es probieren lassen? Vielen Dank und viele liebe Grüße!
Veronika Klinkenberg
Liebe Mamama, lange Zeit war es tatsächlich so, dass bei der Ernährung eines allergiegefährdeten Babys eine sehr vorsichtige Vorgehensweise befürwortet wurde. So wurde lange Jahre empfohlen gewisse Lebensmittel wie Milch, Fisch, Ei, Nüsse etc. über das erste Lebensjahr und z.T. sogar darüber hinaus aus dem Speiseplan zu streichen. Hier hat es eine Kehrtwende gegeben. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen reicht eine allergenarme Ernährung über die ersten vier bis sechs Monate aus. Wird feste Nahrung eingeführt kann ein allergiegefährdetes Baby nach und nach auf normale Kost umgestellt und genauso ernährt werden wie ein Kind, das nicht vorbelastet ist. Heute steht der Aufbau einer vielseitigen Kost im Vordergrund, um das Immunsystem zu trainieren. Es gibt keine Unterschiede mehr zu den Kindern, die keine Veranlagung zur Allergie mitbringen. Und jetzt im Kleinkindalter ist auch der Organismus insgesamt stabiler, das Verdauungssystem ausgereifter. Da darf ein Kind nach und nach alle die Lebensmittel bekommen, die der Rest der Familie zu sich nimmt. Wenn Sie etwas Neues einführen, dann erst einmal in ganz kleiner Menge ausprobieren, wie es vertragen wird und geschmacklich ankommt. Kohlsorten und Hülsenfrüchte sind ja bekannterweise etwas schwerer verdaulich. Gegen gemahlene Nüsse spricht nichts. Bei kleinen, harten Lebensmitteln wie Johannisbeeren, ganzen Nüssen oder Saaten, wie Sonnenblumen- oder Kürbiskernen isst allerdings Vorsicht geboten. Sie können beim Verschlucken leicht in die Luftröhre gelangen. Rohe Lebensmittel wie Rohmilch, Rohmilchkäse, Rohwurst oder roher Fisch sollten Kleinkinder nicht bekommen, da auch bei noch so guter Kontrolle eine Gesundheitsgefährdung durch eventuell vorhandene Mikroorganismen nicht ausgeschlossen werden kann. Weiterhin viel Freude mit Ihrem Spatz Veronika Klinkenberg
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