Frage im Expertenforum Beziehungsprobleme an Leonie Traub:

Stress wegen Jobverlust

Frage: Stress wegen Jobverlust

Christrose26

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Hallo,  ich habe wegen Insolvenz der Firma, wo ich angestellt bin bzw. war, meinen Job verloren. Seit ein paar Monaten suche ich nun nach einer Stelle, aber diese gestaltet sich nicht so einfach, wie es immer gedacht wird.  Durch die Situation ist es in der Familie aber auch in der Verwandtschaft schon zu bösen Szenen gekommen mit Vorwürfen, Erniedrigungen, Schuldzuweisungen etc. Bei mir und meinem Ehemann knallt es nun auch öfter und wir streiten.  Ich habe zuvor Teilzeit gearbeitet, die Arbeit hat Spaß gemacht. In der Firma, wo ich da gearbeitet habe, wurde meine chronische Erkrankung und dazugehörige Schwerbehinderung anerkannt und ich wurde deshalb nicht schikaniert oder benachteiligt. Überhaupt nicht.  Aufgrund dieser Tatsache ist es aber eben jetzt nicht mehr so einfach, etwas zu finden. Bisher habe ich sehr ablehnendes Verhalten erlebt wegen der Schwerbehinderung, die optisch allerdings nicht sichtbar ist. Deshalb bin ich dazu übergegangen diesen Fakt nun zu verschweigen bei meinen Bewerbungsaktivitäten. Allerdings, muss ich sehr schauen, was ich wähle, damit ich für mich auch weiß, dass ich das irgendwie hinbekomme.  Ich finde einfach nichts. Wenn alles passt, die Anforderungen der Stelle und die Anzahl der Stunden, dann ist die Stelle aber so weit entfernt, dass es finanziell nicht hinkommt. Deshalb entsteht der Streit bei mir und meinem Mann. Er hat mir auch schon Vorhaltungen gemacht wegen meiner Krankheit, aber ich kann ja dafür auch nichts. Es ist auch keine, die wieder weggeht, ich muss damit leben. Mir werden von meiner Familie Faulheit, Labilität vorgeworfen, was definitiv nicht so ist. Ich bin ein ehrgeiziger, ja sogar perfektionistischer Mensch. Es ist eher so, dass mein Körper mich an dem hindert, was ich alles möchte. Dann kommen die Sprüche es wäre doch Fachkräftemangel (nicht jede Branche sucht aber gleichermaßen und es gibt allerdings auch, wie bei mir auch, Firmen, die es nicht schaffen). Mir wird dann vorgemacht, dass die Firmen verpflichtet sind Menschen mit Schwerbehinderung einzustellen. Sie zahlen aber lieber die Ausgleichsabgabe habe ich den Eindruck.  Ich komme mir langsam vor, wie Schmutz behandelt. Auch von der Familie die Vorwürfe ziehen mich runter.  Darüber vernünftig reden geht nicht mehr. Es endet, wie oben erwähnt in Vorwürfen usw. Ich habe mich deshalb auch schon zurückgezogen, weil mir das alles über den Kopf wächst...ich habe das Gefühl, dass ich endlos in Probleme stecke und nicht mehr herauskomme. 


Leonie Traub

Leonie Traub

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Hallo Christrose,  vielen Dank, dass du dich an uns wendest und deinem Frust und der Verzweiflung Raum gibst. Was du beschreibst, ist eine stark belastende Situation, in der du gerade mehrere Krisen gleichzeitig bewältigen musst: die schwierige Jobsuche mit chronischer Erkrankung, finanzielle Unsicherheit und dazu noch mangelnde Unterstützung und offene Abwertungen von deiner Familie und deinem Umfeld. Dass du dich unter diesem Druck zurückziehst und das Gefühl hast, in Problemen zu versinken, ist absolut nachvollziehbar.  Ganz wichtig ist: Du bist nicht faul, nicht labil, und du bist definitiv nicht selbst schuld an deiner Situation! Deine chronische Erkrankung ist eine Realität, mit der du leben musst, keine persönliche Schwäche oder Ausrede.  Trotz Schwerbehindertenquote von 5% in Unternehmen über 20 Mitarbeiter*innen zahlen viele Arbeitgeber*innen lieber eine Ausgleichsabgabe, als Menschen mit Behinderungsgrad einzustellen. Das ist eine strukturelle Diskriminierung, die durch Gesetze nicht ausreichend verhindert wird. Dass du nun deine Schwerbehinderung verschweigen musst, um überhaupt Chancen zu haben, zeigt, wie absurd und ungerecht dieses System ist. Du solltest dich nicht verstecken müssen, aber es ist nachvollziehbar, dass du dich dafür entscheidest, um eine Chance zu bekommen. Das ist keine Schwäche, sondern pragmatisches Handeln in einem diskriminierenden System.     Das Argument des "Fachkräftemangel" wird entgegnet und dir deine Sorgen somit abgesprochen, denn angeblich gäbe es genügen Arbeitsstellen. Aber wie du selbst feststellst: Nicht jede Branche sucht gleichermaßen, nicht jede Stelle passt zu deinen gesundheitlichen Bedürfnissen, und viele Arbeitgeber*innen sind nicht bereit, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen eine faire Chance zu geben. Diese strukturellen Hürden sind real und liegen nicht in deiner Verantwortung.    Dass dein Mann und deine Familie dir jetzt Vorwürfe machen, dich erniedrigen und dir die Schuld zuweisen, ist ungerecht. Du durchlebst gerade eine Krise und bräuchtest Unterstützung, Verständnis und Entlastung und stattdessen bekommst du zusätzlichen Druck und Abwertung.    Gibt es in deinem Umfeld oder deiner Familie eine Person, die deine Situation verstehen kann? Wir haben das Gefühl, du brauchst gerade jemanden, der dir zur Seite steht und dich bei “bösen Szenen” in der Familie stützen und schützen kann. Über Behinderungen und chronische Erkrankungen bestehen in der Gesellschaft noch immer viele falsche Erzählungen und Vorurteile. Beispielsweise wird Personen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung Hilfsbedürftigkeit oder Abhängigkeit zugeschrieben, was in vielen Fällen nicht mit der Realität übereinstimmt. Immer wieder darüber aufklären zu müssen, was eine Behinderung oder chronische Erkrankung bedeutet und sich gegen Stereotypisierungen zu positionieren kann sehr anstrengend und belastend sein, vor allem bei eigener Betroffenheit. Es kann hilfreich sein, wenn du einzelne Personen in deiner Nähe hast, die diese Aufklärungen auch mal für dich übernehmen können und sich hinter dich stellen! Oftmals hilft schon eine weitere Person, um aus dieser “Ich gegen die anderen”-Position herauszukommen, bei der du zu Unrecht in eine Verteidigungshaltung gedrängt wirst.     In vielen Fällen tut es Personen auch gut, sich mit anderen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen machen. Für viele Situationen haben andere vielleicht schon Lösungen gefunden oder gute Ideen dazu. Verbündete zu finden, kann dir viel Kraft geben! Hier findest du eine Suchfunktion für Selbsthilfegruppen zu spezifischen Themen in der Nähe: https://www.nakos.de/adressen/datenbanksuche/. Auch online gibt es mittlerweile viele Angebote: https://digitale-selbsthilfe.de/finden/datenbank-digitale-selbsthilfegruppen/    Durch deine beschriebene Situation kommt es auch zu Streits mit deinem Mann. Er sollte dir keine Vorwürfe machen, sondern sich mit auf deine Seite stellen. Vielleicht ist es hilfreich, wenn ihr zusammen einen Termin bei einer Beratungsstelle macht, um zu besprechen, wie er dich besser unterstützen kann. Hier findest du Beratungsstellen in eurer Nähe zum Thema Antidiskriminierung: https://www.antidiskriminierung.org/ratsuchende.     In Familien sind wir oft emotional eng miteinander verbunden. Dabei hat jede Familie ihre eigene Dynamik und Verhaltensweisen entwickelt. Manchmal entstehen dabei Muster, die nicht mehr alle Bedürfnisse gleichermaßen berücksichtigen. Dies passiert häufig, wenn sich Umstände in der Familie ändern, beispielsweise eine Person ihren Job verliert und finanzielle Sorgen entstehen. Es kann hilfreich sein, diese Muster in einer Paarberatung zu besprechen. Du kannst hier nach kostenlosen Familien- und Paarberatungen in deiner Nähe suchen: https://www.dajeb.de/beratungsfuehrer-online/beratung-in-ihrer-naehe/. Unterstützung anzunehmen, ist keinesfalls ein Zeichen der Schwäche, sondern dass ihr euch einen Raum schafft, um gemeinsam nach Lösungen suchen zu können.    Was du beschreibst (ständige Kritik, Abwertungen, Vorwürfe wegen deiner Erkrankung) ist eine klare Grenzüberschreitung und keine alltägliche Meinungsverschiedenheit. Es geht nicht darum, dass Partner*innen einander nie kritisieren dürfen, sondern darum, dass hier ein System der Abwertung entstanden zu sein scheint. Solche Muster können auch ein frühes Warnzeichen für psychische Gewalt sein: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/infothek/psychische-gewalt/merkmale-und-tatsachen.html Wenn du dazu gerne mit jemand sprechen möchtest, wende dich bitte an eine Beratungsstelle. Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" erreichst du rund um die Uhr unter 116 016 oder online unter https://www.hilfetelefon.de.    Wenn ihr Unterstützung dabei braucht, einen Überblick über eure Finanzen zu bekommen, könntet ihr euch auch bei der kostenfreien Schuldnerberatung der Caritas melden. Hier findet ihr einen Link zur Onlineberatung: https://beratung.caritas.de/schuldnerberatung/registration. Wenn euch vor Ort lieber ist, könnt ihr euch hier über Beratungsstellen in eurer Nähe informieren: https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/schuldnerberatung/adressen   Es bedarf eines grundlegenden Wandels in der Gesellschaft, um Erkrankungen nicht mehr als Problem, sondern als Teil der menschlichen Realität zu akzeptieren und alltägliche Umfelder wie Arbeitsplätze an die Bedürfnisse der Personen anzupassen. Das Leben von Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankungen abzuwerten, geht auch auf Ideologien im Nationalsozialismus zurück und ist in der deutschen Gesellschaft tief verankert. Leider werden viele dieser Vorstellungen auch von aktuellen politischen Entwicklungen und Entscheidungen gestützt und mitgetragen. Dabei ist ungefähr die Hälfte der Bevölkerung von chronischen Krankheiten oder lang andauernden Gesundheitseinschränkungen betroffen. Und trotzdem werden nicht sichtbare Behinderungen häufig abgesprochen. Der derzeitige Umgang mit Behinderung und chronischer Erkrankung geht in vielen Fällen an realen Lebensumständen vorbei und würdigt Menschen herab. Zum Glück gibt es auch viele Menschen und Organisationen, die sich dagegenstellen. In den letzten Jahren hat sich der Begriff Ableismus (Diskriminierung und systematische Benachteiligung von Menschen mit Behinderung) im deutschsprachigen Raum als Bezeichnung immer weiter etabliert und hilft dabei, Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlungen klar zu benennen und dagegen gezielt vorgehen zu können.     Wir können gut verstehen, dass du dich entmutigt fühlst. Du hast viel auf deinen Schultern zu tragen. Bleib nicht allein damit. Viele Menschen sind in einer ähnlichen Situation wie du und es gibt zum Glück viele Anlaufstellen, die Wissen gesammelt haben und dich unterstützen können!    Du schaffst das!    Xenia und Leonie   


Christrose26

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Hallo,  danke für die ausführliche Antwort. Es hat mich ein wenig aufgebaut. Es ist wirklich schon richtig hart, wenn man als eine Art Krüppel hingestellt wird und einfach nur einen GDB hat wegen einer chronsichen Erkrankung. Das kann ja alles sein, also MS oder Rheuma etc. Deswegen ist man doch nicht halb tot, wie so getan wird und man ist auch nicht zu schwach.  Klar hat man seine Behandlungen und Arzttermine, aber was ist schon dabei. Ihr habt vollommen recht, dass es wirklich in der Gesellschaft so zugeht, noch schlimmer, wenn selbst die eigenen Familie das aufnimmt. Das ist dann eben umso verletzender.  In der Zwischenzeit habe ich mit meinem Mann nochmal ein Gespräch geführt. Er war einfach nur überfordert, weil wir ja durch die Situation unsere Sorgen haben. Er hat mir auch gesagt, dass er es sehr bösartig findet, dass Familie und nahestehende Personen solche Dinge denken oder sagen.  Vielleicht trennt sich hier irgendwann die Spreu vom Weizen? Momentan habe ich trotzdem das Gefühl, dass wir allein dastehen. Diese verqueren Gedanken in der Gesellschaft merkt man wirklich sehr stark. Ich empfinde es so, dass der Hass regiert. Jeder zeigt auf jeden, jeder will was Besseres sein. Keiner gönnte dem anderen die Butter auf dem Brot. Das nimmt einen schon mit. Und es macht Angst vor der Zukunft.  Wir sind auch auf Distanz zu den Familien gegangen, weil ich das nicht möchte, mich ständig demütigen zu lassen als eine Art Schwächling. Auch diese Unterstellungen, dass ich übertreibe mit meiner Krankheit oder ich zu labil bin, dass hat mich dazu gebracht mich so zu entscheiden, weil ich denke, in normalen Familien ist volle Unterstützung und Verständnis da. In solchen Familien, die wir haben, ist es eben das Gegenteil.  Bei meiner Familie merke ich auch immer, dass meine Geschwister oder Cousins und Cousinen sich immer als schwer arbeitend und hart im Nehmen hinstellen. Meine Eltern sagen dann immer: X oder Y hat sich den Fuß verstaucht oder ist erkältet und muss auch arbeiten. 


Leonie Traub

Leonie Traub

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Hallo Christrose,  uns freut sehr, dass unsere Antwort dich etwas aufbauen konnte.  Es ist wirklich mutig von dir, dass du das Gespräch mit deinem Mann gesucht hast. Wie du schreibst, konnte sich da einiges klären und auch er nimmt die Ungerechtigkeiten der Familie wahr. Schön, dass du ihn als Unterstützung an deiner Seite hast! Aber auch wenn es für deinen Mann eine stressige Situation bedeutet, bleibt er in der Verantwortung für sein Verhalten und seine Reaktionen.   Für viele Betroffene von Diskriminierung (zum Beispiel aufgrund von Hautfarbe, sexueller Lebensweise oder Behinderung) ist es hilfreich, wenn Personen in ihrem Umfeld informiert und sensibilisiert sind und bei unangenehmen Gesprächssituationen zur Seite stehen können. Zum Thema Ableismus (Diskriminierung und systematische Benachteiligung von Menschen mit Behinderung) gibt es viele gute Materialien, die dabei helfen. Vielleicht ist dein Mann bereit, sich Informationen darüber anzueignen. So kannst du entlastet werden, wenn es wieder Mal zu einer schwierigen Situation kommen sollte. Oder ihr schaut euch diese gemeinsam an, und sprecht direkt dazu, was sich für dich gut anfühlt. Hier findet ihr Infos: https://www.bpb.de/themen/inklusion-teilhabe/behinderungen/539319/ableismus-und-behindertenfeindlichkeit/; https://isl-ev.de/wp-content/uploads/2023/09/Able-Ismus_Broschuere-barrierefrei.pdf Du hast bereits begonnen, dich zu schützen und für Abstand zu sorgen. Das ist ein wichtiger Schritt. Familien entwickeln über die Zeit ihre eigenen – teilweise unguten – Dynamiken. Es ist selbstverständlich okay, auch bei der eigenen Familie Grenzen aufzuzeigen und sich zurückzuziehen, wenn man merkt, dass es einem nicht guttut. Kann sich dein Mann auch vorstellen, dich in diesen Situationen besser zu schützen und die ungerechten Angriffe direkt anzusprechen?  Du triffst den Kern, wenn du schreibst, dass der Hass zu regieren scheint. Manchmal hilft es aber auch, große Themen wie diese in Ruhe zu diskutieren. Schau dabei aber auf dich, ob du im Moment die Kraft dazu hast. Leider besteht in großen Teilen der Gesellschaft noch immer die Idee, dass alle Personen Vollzeit arbeiten müssen und nur dann Anerkennung verdient haben. In der Realität ist dies für die meisten Personen jedoch gar nicht möglich, denn dabei wird unbezahlte Arbeit nicht mitgedacht. Alleinerziehende Mütter können dies beispielsweise nicht erfüllen, solange Kitas bei den aktuellen Öffnungszeiten bleiben. Eine Frau, die ihre Mutter pflegt, kann nebenbei keine Vollzeitstelle erfüllen. Eine Person mit ADHS-Diagnose kann eventuell keine acht Stunden am Stück Büroarbeit erledigen. Manchmal hilft es, anhand von Beispielen über unrealistische Leistungsansprüche und –ideale ins Gespräch zu gehen. Frag deine Familie, ob sie es nicht aus eigener Erfahrung kennen. Oftmals verstehen Personen gesellschaftliche Probleme besser, wenn Beispiele aufgezeigt werden. Denn, es geht nicht um Faulheit, sondern um eine Gesellschaft, die nur eine sehr begrenzte Form von "Leistung" anerkennt.   Die Zuschreibungen, dass chronisch kranke Personen "nicht funktionieren" oder übertreiben, ignorieren komplett, was sie trotz ihrer Erkrankung alles leisten. Die Vergleiche deiner Familie ("X arbeitet trotz verstauchtem Fuß") zeigen ein fundamentales Missverständnis: Ein verstauchter Fuß heilt, eine chronische Erkrankung bleibt. Personen abzuwerten, die nicht einer Vollzeitarbeit nachgehen können, geht an realen Lebensumständen vorbei und würdigt Menschen herab – ein trauriges Muster unserer Leistungsgesellschaft.  Du schreibst, dass in "normalen Familien" volle Unterstützung und Verständnis da sein sollte. Leider ist das nicht immer die Realität – viele Familien haben ihre eigenen Probleme und Dynamiken. Dass du diese Unterstützung nicht bekommst, liegt nicht an dir. Die Distanz, die du zu deiner Familie geschaffen hast, dient als Selbstschutz.  Situationen wie die, die du beschreibst, lassen sich nicht von heute auf morgen auflösen und brauchen Zeit. Viele Personen, die ähnliche Situationen in therapeutischen Prozessen bearbeiten, beschreiben dies als sehr hilfreich.  Deine Zukunftsängste sind verständlich, aber du hast bereits wichtige Schritte gemacht: Du erkennst die ungerechten Strukturen, du setzt Grenzen, und du hast mit deinem Mann gesprochen. Vielleicht trennt sich hier tatsächlich die Spreu vom Weizen, wie du schreibst und die Menschen, die bleiben und dich unterstützen, sind die, die wirklich zählen.  Wir wünschen dir weiterhin viel Kraft!  Xenia und Leonie 


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