Christrose26
Hallo, ich habe wegen Insolvenz der Firma, wo ich angestellt bin bzw. war, meinen Job verloren. Seit ein paar Monaten suche ich nun nach einer Stelle, aber diese gestaltet sich nicht so einfach, wie es immer gedacht wird. Durch die Situation ist es in der Familie aber auch in der Verwandtschaft schon zu bösen Szenen gekommen mit Vorwürfen, Erniedrigungen, Schuldzuweisungen etc. Bei mir und meinem Ehemann knallt es nun auch öfter und wir streiten. Ich habe zuvor Teilzeit gearbeitet, die Arbeit hat Spaß gemacht. In der Firma, wo ich da gearbeitet habe, wurde meine chronische Erkrankung und dazugehörige Schwerbehinderung anerkannt und ich wurde deshalb nicht schikaniert oder benachteiligt. Überhaupt nicht. Aufgrund dieser Tatsache ist es aber eben jetzt nicht mehr so einfach, etwas zu finden. Bisher habe ich sehr ablehnendes Verhalten erlebt wegen der Schwerbehinderung, die optisch allerdings nicht sichtbar ist. Deshalb bin ich dazu übergegangen diesen Fakt nun zu verschweigen bei meinen Bewerbungsaktivitäten. Allerdings, muss ich sehr schauen, was ich wähle, damit ich für mich auch weiß, dass ich das irgendwie hinbekomme. Ich finde einfach nichts. Wenn alles passt, die Anforderungen der Stelle und die Anzahl der Stunden, dann ist die Stelle aber so weit entfernt, dass es finanziell nicht hinkommt. Deshalb entsteht der Streit bei mir und meinem Mann. Er hat mir auch schon Vorhaltungen gemacht wegen meiner Krankheit, aber ich kann ja dafür auch nichts. Es ist auch keine, die wieder weggeht, ich muss damit leben. Mir werden von meiner Familie Faulheit, Labilität vorgeworfen, was definitiv nicht so ist. Ich bin ein ehrgeiziger, ja sogar perfektionistischer Mensch. Es ist eher so, dass mein Körper mich an dem hindert, was ich alles möchte. Dann kommen die Sprüche es wäre doch Fachkräftemangel (nicht jede Branche sucht aber gleichermaßen und es gibt allerdings auch, wie bei mir auch, Firmen, die es nicht schaffen). Mir wird dann vorgemacht, dass die Firmen verpflichtet sind Menschen mit Schwerbehinderung einzustellen. Sie zahlen aber lieber die Ausgleichsabgabe habe ich den Eindruck. Ich komme mir langsam vor, wie Schmutz behandelt. Auch von der Familie die Vorwürfe ziehen mich runter. Darüber vernünftig reden geht nicht mehr. Es endet, wie oben erwähnt in Vorwürfen usw. Ich habe mich deshalb auch schon zurückgezogen, weil mir das alles über den Kopf wächst...ich habe das Gefühl, dass ich endlos in Probleme stecke und nicht mehr herauskomme.
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