Soda123!
Hallo! Das Verhältnis zwischen meinen beiden Kindern Sohn 4 Jahre und Tocher 13 Jahre ist nicht gut. Sie wollte von Anfang an kein Geschwisterchen und wenn dann eine Schwester. Nun ja. Schon als Baby hat sie ihn nicht mal angesehen, zeigte an ihrem Bruder keinerlei Interesse. Ich dachte es legt sich vl. Aber nein. Mit 2,5 Jahren erfuhren wit dass er eine Hörstörung hat. Er bekam HG und intensive Therapien die bis heute andauernd. Er braucht viel Förderung. Meine Tochter blockt nun auch zu mir ab seit 1 Jahr. Sie spricht im Alltag kaum mlt mir umd sitzt alleine im Zimmer. Ihr Bruder sieht sie kaum weil sie fast nie im Wohnzimmer ist. Ich habe ihr schon oft angeboten dass wir einen Mutter Tochter Tag machen ohnen ihren Bruder. Das lehnt sie ab. Sie lehnte jegliche Aktivität mit mir ab. Sie spricht mit ihrem.Vater viel mehr und mit ihm.zb einkaufen. Als Antwort gobt sie mir immer SO. Der Vater hatte mir lange Zeit vor den Kindern verbal erniedrigt und beschimpft. Das tat dann auch meine Tochter. Die selben Worte wie ihr Vater. Ich wünsche mir nichts mehr als wieder eine gut Mama Tochter Beziehung und dass sich die Kinder zumindest akzeptieren. Der kleine himmelt die Schwester an und bekommt immer Ablehnunc ihrerseits zu spüren. Ob sie etwas mit ihm machen will od mir bei ihm helfen will frage ich schon nicht mehr weil es kommt immer ein nein. Wie kann ich die Geschwisterbehiehung fördern. Ich glaube tief im Herzen liebt sie ihren Bruder aber sie hat eine Schutzmauer aufgebaut die auch ich nicht durchbrechen kann. Der kleine sucht immer die Nähe der Schwester und bekommt ständig abweisungen. Durch seine extrem verzögerte Sprachentwicklung hat er sie auch schon mal gebissen oder gekratzt. Er kann sich halt nicht anders mitteilen. Gibt es noch Hoffnung dass die Geschwister irgendwann zueinander finden?
Hallo Soda, vielen Dank für deine Nachricht. Deine Situation klingt seht kräftezehrend. Du bist Gewalt durch deinen Partner ausgesetzt und kümmerst dich gleichzeitig um deine beiden Kinder. Das ist viel zu tragen! Partnerschaftliche Gewalt kann sich auf die ganze Familie auswirken. Auch wenn Kinder nicht direkt betroffen sind, also nicht direkt beschimpft oder erniedrigt werden, erleben sie die Gewalt mit. Studien zeigen, dass Kinder Auswirkungen zeigen, wenn sie in einer Atmosphäre der Angst aufwachsen. Sie reagieren dann manchmal mit Schulproblemen, Bettnässen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Wutanfällen, Essstörungen oder einer verzögerten Sprachentwicklung. Du klingst wie eine sehr fürsorgliche und aufmerksame Mutter. Es ist schön, dass du dir Gedanken darüber machst, wie sich deine beiden Kinder annähern können und wie du den Kontakt zu deiner Tochter verbessern kannst. Wir denken, die Verhaltensweisen deiner Tochter finden innerhalb eines Familiensystems statt, in dem von deinem Partner Gewalt ausgeübt wird. Suche dir am besten Unterstützung in einer Frauenberatungsstelle in deiner Nähe. Die Beraterinnen dort kennen sich gut mit familiären Situationen wie deiner aus und haben häufig auch Angebote für Kinder. Du kannst dich einfach erstmal dort beraten lassen und muss nichts entscheiden. Wie es nach einem Beratungsgespräch weitergeht, entscheidest nur du! Hier findest du Anlaufstellen in deiner Nähe: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/hilfe-vor-ort.html Für schwierige Situationen zwischen Eltern und Kindern sind auch Familien- oder Erziehungsberatungsstellen gute Anlaufstellen. Dort kannst du besprechen, wie deine Kinder in eurer derzeitigen Situation gut geschützt werden können und was Möglichkeiten sein können, die Beziehung der beiden zu verbessern. Eine Beratungsstelle in deiner Nähe findest du hier: https://www.dajeb.de/beratungsfuehrer-online/beratung-in-ihrer-naehe/ Für Kinder kann es auch hilfreich sein, eigene Unterstützungsangebote zu kennen. Wenn deine Tocher dafür offen ist, kannst du ihr den Krisenchat empfehlen. Dort können Kinder kostenfrei über Whatsapp mit ausgebildeten Fachkräften chatten: https://www.krisenchat.de/ Bleib nicht allein mit dieser herausfordernden Situation. Du musst das nicht allein tragen. Es gibt viele Expert*innen, die sich mit diesen Themen auskennen und dir weiterhelfen können. Alles Gute, Xenia und Leonie